Conflans-sur-Seine - Bouzonville-aux-Bois

Tag 5. Es ging wieder früh um 7 Uhr los, allerdings ohne Blick zurück, denn der gestern gefundene Campingplatz war erbärmlich heruntergekommen und stank.

Die erste Hälfte des Tages ging es entlang der Seine, später waren es ein paar Nebenflüsse und Kanäle. Mittagessen gab es in Nemours, sehr lecker, und zum Dessert wurden unsere VMs erst einmal von zwei Herren der Gandarmerie Municipal gründlich beäugt und bestaunt.

Einem Schild “Eglise 12e Portal Sculpté” folgend, das direkt neben die Strecke wies, wollte ich frohgemut etwas sightseeing machen, aber das Gebäude war verschlossen. Warum schildern die das dann aus?

Die endlosen Getreidefelder, die wir gestern schon hatten, setzen sich auch heute wieder fort, und auf jedem zweiten fuhr ein Vollernter.

Nach 138 km haben wir auf einem sauberen, kleinen Campingplatz halt gemacht, 40 km vor Orleans, in passender Entfernung, so dass wir dort morgen die Kathedrale und mehr anschauen können.

Insgesamt sind es jetzt etwa 730 km, die wir hinter uns gebracht haben.

(aus dem Velomobilforum übernommen)

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Commercy - Conflans-sur-Seine

So, wir sind auf dem Campingplatz angekommen. Alter Trick: früh aufstehen, kühle Temperaturen nutzen, wir kommen. Bereits um 12:20 hatten wir mehr Kilometer als gestern am ganzen Tag. Bis zum Camping waren es dann 184 km, in Conflans sur Seine.

Unterwegs hatten wir mitgaloppierende Pferde, eine Wiese voller Kiebitze, einen toten Dachs am Strassenrand und einiges andere Viehzeug mehr.

Mittagspause machten wir in einem schönen alten Waschhaus.

Es gab Aussicht über Felder bis an den Horizont, und Pausen im Schatten eines Apfelbaumes, wobei eine junge Französin eine Chance bekam, endlich einmal ihr Schuldeutsch zu verwenden.

Lustige Anekdote von unterwegs:

Wir gehen gerade in Bar-le-Duc einen Kaffee trinken, als ein Herr in der Bar meinte, dass er vor 10 min ein Video bekommen habe, wie wir durch den letzten Ort gefahren seien.

(aus dem Velomobilforum übernommen)

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Lunéville - Commercy

Aktuell ist es hier ganz schön heiß, teilweise bis zu 40°C. Das und die Streckenwahl, die und brouter beschert hat. Die heutige Strecke hatte ein paar Nadelspitzen drinnen, über die sich Jupp wirklich gefreut hätte.

Nun, langer Erzählung kurzer Sinn: wir haben uns die letzte Nadel gespart und uns nach 93 statt 184 km eine andere Übernachtung gesucht. Und jetzt erholen wir uns ein wenig.

(aus dem Velomobilforum übernommen)

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Offenburg - Lunéville

Gerade liege ich auf einem Campingplatz in Lunéville und lausche klassischer Musik, die im Park nebenan gespielt wird. Im Vokabular der klassischen Musik berichte ich zunächst über die Prelüde - die Schwarzwaldüberquerung, die man aus Konstanz oft erst hinter sich bringen muss. Anna und ich waren diese zuletzt Ende April zur Spezi gefahren, und diesmal ging es bereits wesentlich besser als beim ersten mal, auch wenn mir das verwendete brouter-Profil überraschende Varianten beschert hatte.

So kamen wir diesmal etwas schneller und wesentlich weniger angestrengt in Sand bei Offenburg an, wo wir Markus und Julie trafen.

Am nächsten Morgen wollten wir eigentlich, so wie letztes Mal mit Toni und Thomas, in einer Bäckerei frühstücken gehen, aber es war Sonntag, und darum alles zu. In Kehl fanden sich aber sowohl eine Bäckerei als auch eine gigantische Schnake - hoffentlich wird das die einzige auf dieser Reise bleiben.

Julie, die leider keinen Urlaub mehr hat, verabschiedete sich dann von uns und wünschte und noch eine gute Reise.

Welches ist hier das DF und welches das XL?

Weiter ging es, wobei ich leider gleich ein paar Mal an mein Hinterrad musste. Nach dem dritten mal habe ich kurzerhand einfach den Schlauch ausgetauscht. Hier sieht man es bereits vorbereitet am Pfosten lehnen.

Päuschen gab es einige, z.B. an Schleusen des Rhein-Marne-Kanales, auch mit Gelegenheit zum Füße kühlen.

Nach dem Vortrag über den Schwarzwald hatte ich diese Etappe Recht kurz geplant, mit mit 136 km, wir hatten aber auch etwas Zeit benötigt, um uns über die Vogesenausläufer zu kämpfen, inklusive Straßen, die sich in “Überarbeitung” befanden.

So kamen wir gegen kurz vor 20 Uhr am Campingplatz an, dessen Rezeption mittlerweile leider geschlossen war. So suchten wir uns selber einen Platz und gingen ein verdientes Abendessen einnehmen.

Und damit endet der erste Tag, wir anfangs erwähnt mit klassischer Musik im Park nebenan.

(aus dem Velomobilforum übernommen)

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Packliste

Meine Packliste für die Frankreichtour für die nächsten drei Wochen:

  • 2 Shirts
  • 2 Radhosen
  • 2 U-Hosen
  • 1 leichte lange Hose
  • 1 leichtes Kurzarmhemd
  • 3 Paar Socken
  • 1 Merinojacke
  • 1 Regenjacke
  • 2 Kappen
  • 2 HR- und 3 VR-Mäntel
  • 8 Schläuche, 2 vorne, 6 hinten (für 2 VMs)
  • 2 Flaschen Wasser
  • 2 Akkutanks
  • 2 Ladegeräte
  • 1 Microfaserhandtuch
  • 1 leichter Schlafsack
  • 1 Isomatte
  • 1 Zelt (für 2
  • Kulturbeutel
  • Werkzeug
  • Klopapier
  • Mobiltelefon
  • Garmin Edge 1000