Steinbruch

Wenn man hier, in der Touraine , herumschaut, dann fällt einem schnell auf, dass die Häuser allesamt mit dem selben Baumaterial errichtet wurden - Tufa , einem Kalkstein. Dieser wird überall abgebaut, so dass sämtliche Ortschaften regelrecht untertunnelt sind. In diesen Tunneln ist es im Sommer angenehm kühl, so dass dort Wein und teilweise auch Lebensmittel gelagert werden.

So sieht es unter unserem Haus aus:

Man sieht wirklich überall Zugänge zu den Tunneln, aus denen die Steine geholt worden waren. In den Kartenansichten der OSM sieht man das sehr deutlich:

Unser Nachbar hatte uns netterweise zwei Flaschen selbstgemachten Wein aus seinem Keller rübergebracht.

Eine der beiden hat uns gut geschmeckt, die andere war leider bereits nicht mehr zu trinken.

Nationalfeiertag

Unser erster richtiger Urlaubstag am Ziel ist der französische Nationalfeiertag. Das muss erst einmal mit einem richtigen Frühstück begonnen werden, mit frischem Baguette vom Bäcker im Nachbarort.

Bevor wir uns am Abend nach Chinon aufmachen wollten, habe wir erst mal so richtig entspannt. Doch die Badewanne im Gartenmachte es nicht leicht, denn sie verführte nur allzu leicht dazu, in gewohnte Bewegungsmuster zurückzufallen.

Stellvertretend für den ganzen Tumult am Abend ein Bild von vor den Feierlichkeiten und eines von der bengalischen Beleuchtung und dem Feuerwerk über dem Schloß von Chinon.

Candé-sur-Beuvron - Chinon

Wir sind weiterhin südlich der Loire gefahren. Der Teil durch Tours war erwartungsgemäss stressig. Etwas weiter westlich verlief die Route dann über einen voie verte auf dem Deich - dieser Teil war fantastisch. Ansonsten lief es wieder wie die letzten Tage, flott mit 30-40+ km/h.

Empfehlung von dieser Etappe: das Schloß von Amboise mit dem Grab von Leonardo Davinci.

Jetzt ist erst einmal ausspannen und Tagestouren angesagt, bis es Ende nächster Woche auf anderer Route wieder Richtung Heimat geht.

Noch ein Rückblick von Anna auf die knapp 1000 km bis hier:

  • Christoph hatte zwei Platten am Hinterrad, die wir uns hätten sparen können, wenn wir zuhause direkt einen neuen Schlauch eingezogen hätten, statt den alten noch ein drittes mal zu flicken. Seit neuem Schlauch ist Ruhe. Ein Mantel am Vorderrad getauscht, der war aber auch am Ende seiner Lebenszeit.

  • Markus hatte heute 7 km vor dem Ziel einen Kettenabwurf

Sonst hatten wir keine Pannen oder Probleme. Morgen werden die VMs mal gründlich gesäubert, die müffeln, kleben und sehen auch wirklich verschmiert aus. Etwas Pflege haben sie verdient, und wenn das dann getan ist, fahren wir zu den Nationalfeiertagsfeierlichkeiten.

Unser Haupttreibstoff? Orangina! Wir können zu dritt 2 l Orangina in unter 5 min verschwinden lassen :ROFLMAO: wie kann es sein, daß die das Zeug so oft in den Mini Flaschen verkaufen, 200 ml machen doch nicht mal die Kehle nass. :( Wir kaufen nur noch 2 l Gebinde! :whistle:

Tolle Fahrt bisher! … und ich wollte die beiden beinahe allein fahren lassen, weil ich so platt war, da ging eigentlich nix mehr. Aber man sieht, da ging noch eine ganze Menge. :D Ich bin so was von glücklich, daß ich los gefahren bin und trotz massiver Fussprobleme bin ich schnell und ich werde jeden Tag schneller, insbesondere am Berg. Wenn ich zurück bin, bin ich ein anderer Velomobilfahrer, wie toll ist das denn? :D

(aus dem Velomobilforum übernommen)

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Bouzonville-aux-Bois - Candé-sur-Beuvron

Wir gestern bereits angekündigt und gute Vormittag bereits berichtet, stand heute Orleans mit seiner Kathedrale auf dem Plan.

Für mich war das ein Wiedersehen, da ich ja letztes Jahr bereits hier gewesen war. Dieses mal war aber etwas mehr Zeit für Details, vor allem aussen. Danach haben wir uns einen Decathlon gesucht und ein paar Dinge zugekauft und ausgetauscht.

Nächster Stop war Chambord, da ist eine Besichtigung Pflicht. So haben wir dort auch mehrere Quads gesehen, wenn auch nicht Louis XIV-kontemporär.

Natürlich benötigte dies einige Zeit, glücklicherweise waren es bis zum angepeilten Campingplatz nur noch ca. 25 km, allerdings konzentrierte sich der gesamte touristische Verkehr auf der Strasse entlang der Loire, wodurch sich einige Autofahrer behindert fühlten. Überholen? Klar! Gegenverkehr? Egal! Gegenverkehr muss ins Bankett ausweichen? Nicht gemerkt.

Alles in allem ein kurzer Tag mit nur 127 km, aber dafür lief es ordentlich flott.

(aus dem Velomobilforum übernommen)

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