Saumur und Fontevraud

Heute haben wir einen Tagesausflug nach Saumur unternommen, der einige Überraschungen für uns enthalten hat.

Saumur ist unter anderem für seine Kavallerieschule und das Cardre Noir bekannt. Das Schloß war eine Zeit lang zu einem Gefängnis umgebaut worden, was in den letzten Jahren, seit das Schloß von der Stadt zurückgekauft worden war, jedoch zurückgebaut wird. Alles in allem ein Besuch, der sich gelohnt hat.

Weiter ging es Richtung nach Hause, als uns ein Hinweisschild auffiel, das sowohl auf ein Militärübungsgelände als auch auf eine historische Sehenswürdigkeit hinwies.

Nach Durchquerung des Übungsgeländes erreichten den kleinen Ort Fontevraud L’Abbaye, in dem, wie der Name sagt, die Abtei Fontevraud steht. Auch dieses Gelände war für lange Zeit als Gefängnis misbraucht worden, ist aber ebenfalls, wie auch das Schloß in Saumur, zurückgebaut worden.

Anna erinnerte sich plötzlich an den Namen des Ortes, an dem wir uns hier befanden, just als wir in Ehrfurcht erstarrten, als wir erkannten, wo wir hier stehen:

Richard, Coeur de Lion, auch Lionheart oder Löwenherz.

Das ist definitiv einer der must-see-Orte hier in der Gegend.

Nach Hause war es dann nicht mehr weit, eine wunderbar schnurgerade Strecke und eine nette Steigung später.

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  • Strecke: km
  • Dauer: 
  • Geschw.: km/h
  • HM: +m, -m (net: m)

Chinon

Chinon , das Städtchen, in deren Nähe unser Sommerhäuschen hier steht, liegt direkt and der Vienne, einem Zufluss der Loire. Auf den Bildern zu den Nationalfeiertagsfestlichkeiten hatte man schno die Burg gesehen, die oberhalb der Stadt thront - diese mussten wir uns heute mal anschauen, und die Aussicht von dort oben ebenfalls.

Die Burg ist teilweise sehr hübsch rekonstruiert worden, man sieht, dass die Handarbeit neu ist, aber die Möbel sehen alt aus, was einem einen sehr eindrücklichen Einblick in damaligen Alltag gibt.

Ein hübsches Städtchen, wirklich. Mit sehr alten Ecken und viele hübschen Details.

Dass wir ein nettes kleines Restaurant finden konnten, in dem wir sehr lecker gegessen haben, muss auch erwähnt werden.

Weit entfernt war es nun wirklich nicht, aber das war der Track:

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  • Strecke: km
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  • HM: +m, -m (net: m)

Steinbruch

Wenn man hier, in der Touraine , herumschaut, dann fällt einem schnell auf, dass die Häuser allesamt mit dem selben Baumaterial errichtet wurden - Tufa , einem Kalkstein. Dieser wird überall abgebaut, so dass sämtliche Ortschaften regelrecht untertunnelt sind. In diesen Tunneln ist es im Sommer angenehm kühl, so dass dort Wein und teilweise auch Lebensmittel gelagert werden.

So sieht es unter unserem Haus aus:

Man sieht wirklich überall Zugänge zu den Tunneln, aus denen die Steine geholt worden waren. In den Kartenansichten der OSM sieht man das sehr deutlich:

Unser Nachbar hatte uns netterweise zwei Flaschen selbstgemachten Wein aus seinem Keller rübergebracht.

Eine der beiden hat uns gut geschmeckt, die andere war leider bereits nicht mehr zu trinken.