Aufgepasst!

Dieses Werbefilmchen ist gleich aus mehreren Gründen bemerkenswert: Einmal ist es hervorragend gemacht, und zweitens, ehrlich, passt auf die Radfahrer auf! Und von der Bettpfannehaltenden interessanten jungen Frau da rechts fange ich erst garnicht an. Und? Wieviele Unterschiede sind Euch aufgefallen? Obwohl ich eigentlich jemand bin, dem sonst kleinste Details auffallen, ist mir nur aufgefallen, dass der Kommissar ein anderer war, somit 1/21. ...

2009-12-30

25. Dezember

Wie passend, der heutige xkcd: (Quelle: xkcd – A webcomic of romance, sarcasm, math, and language.) In America ist das auch eher ein Problem, weil dort der 25. Dezember die Bedeutung hat, die bei uns der 24. Dezember hat, es fallen für die Geburtstagskinder vom 25. wirklich beide Daten zusammen. Bei mir hatte meine Mutter schon immer darauf geachtet, dass beider Anlässe geachtet wird, aber das musste sich wohl auch immer wieder aufs neue tun. Ich selber ziehe mittlerweile auch radikal einen Strich, denn ich feiere noch nicht einmal mehr in den Geburtstag hinein und weigere mich, jegliche Gratulationen vor dem Aufstehen entgegenzunehmen. Weihnachten ist am 24. und mein Geburtstag am 25., basta. Anderer Tag, morgen erst. Und heute ist es mal wieder soweit. ...

2009-12-25

Nebel zieht auf

Als es heute Nachmittag langsam später wurde, begann langsam Nebel aufzuziehen. Wie die Schwaden vor unserem Bürofenster langsam den Rhein hoch zogen, hätte man meinen können, man ist mitten in “Nebel des Grauens” und die beiden Ruderer fliehen vor dem Nebel.

2009-10-29

OSM-Routenplanung für Fahrradtouren

Mein letzter Urlaub liegt mittlerweile schon ein paar Monate zurück, und damals schrieb ich auch über die Entscheidungen zur Streckenplanung, zumindest was die mit der Bahn zurückgelegten Streckenteile anging. Aber der eigentliche Plan war ja gewesen, mit dem Rad zu fahren, und auch dafür wollte eine Route festgelegt werden, damit ich zumindest irgendwann ans Ziel komme. Als Routenplaner habe ich mich OpenRouteService bedient, das anhand der Daten von OpenStreetMap arbeitet. Hier gibt man Start, Ziel, Wegmarken und das Reisemittel, in meinem Fall das Rad, an und lässt sich eine Reiseroute berechnen. Eigentlich ganz einfach. ...

2009-10-10

das Ende für Thawte Freemail-Zertifikate

Man sollte meinen, dass man als Thawte Notary über das Ende des Thawte WOT-Programmes benachrichtigt werden sollte, aber bislang konnte ich auf keinem meiner Mailaccounts und auch nicht in den Spamordnern eine solche Benachrichtigung finden. Schade. Aber zu den Fakten: Wie ich bei vowe gelesen habe, beendet Thawte sein Web of Trust-Programm und damit auch die Ausgabe kostenloser Zertifikate. Zum 16. November 2009 werden alle ausgestellten Zertifikate revoked werden, als Alternative werden allen Inhabern gültiger Zertifikate für ein Jahr kostenfrei Zertifikate bei Verisign angeboten. Nach diesem Jahr werden diese dann kostenpflichtig sein. ...

2009-09-28

Googles Picasa Bilderverwaltung

Im Juli letzten Jahres war ich mal wieder so genervt von iPhoto und seiner Ablagestruktur, dass ich mich nach Alternativen umgesehen hatte. So stiess ich damals auf Shoebox, das mich die Bilder so in Verzeichnissen sortieren liess, wie ich es wollte, und vor allem nicht eine schwer zu durchschauende interne Duplizierung von “Originalen” und veränderten Versionen der Bilder anfertigte. Ehrlich, das Auseinanderklamüsern der iPhoto-Bibliothek, ohne dass man dabei Verluste erleidet, indem man sich höher aufgelöste Bilder mit thumbnails überschreibt, war ganz schön mühsam. ...

2009-09-26

radioaktiver Mittagstisch

Nach Layar ist mit Wikitude gerade der zweite augmented reality browser für Android veröffentlicht worden. Also installiert und gleich ans testen gemacht: Weil bald Mittag war und ich schon Hunger hatte, suchte ich nach “Mittagstisch” und wartete gespannt darauf, welche Lokale mir wohl gelistet werden würden. Der Ergebnis überraschte mich etwas: Defne, 0,9 km Bar-Restaurant Louisiana, 1,7 km Seegarten, 5,3 km Zwischenlager Mitterteich, 337,1 km Die Beschreibung zu Punkt 4: Das Zwischenlager Mitterteich ist ein Zwischenlager für radioaktive Abfälle in Mitterteich, Bayern. Hier betreibt… (usw.) ...

2009-08-28

Wurst vergessen

Es zahlt sich aus, wenn man immer im selben Laden einkaufen geht und die Leute einen kennen. An der Wursttheke, als ich heute Aufschnitt kaufte, schaute mich die Verkäuferin auf einmal an und fragte: “Sie haben doch neulich ihre bezahlte Wurst liegengelassen, oder?” — in der Tat, auch wenn das schon gut und gerne zwei Wochen her war. Ich meinte zwar, dass das ja wohl mein eigener Fehler gewesen sei, wenn ich die Tüte mit der Salami liegengelassen hätte, aber sie bestand darauf, mir einen Teil des Aufschnittes nicht mit auf den Kassenbon zu drucken. Sehr nette Geste.

2009-08-22

to get a bronski

Was ich auch noch nicht wusste — laut Urban Dictionary: bronski N – the act of having your face slapped, batted or mushed when put between a woman’s breast When I put down a $5 tip, the stripper gave me a ‘bronski’. […] bronski A can or bottle of beer. While you’re up, grab me another bronski from the fridge. Aha.

2009-08-11

Entdeckungen in deutscher Geschichte

Auf meiner letzten Fahrradtour habe ich eine kleine Entdeckung in deutscher Geschichte gemacht. Auf dem Weg mit Ziel nach Leipzig war ich kurz hinter Querfurt auf der Suche nach einer Übernachtungsmöglichkeit, einem ruhigen Ort, an dem ich mein Zelt aufschlagen konnte. So kam ich dann an einem kleinen Wäldchen vorbei, in den ein kleiner Weg hineinführte. Ein wenig illegal abgelagerter Müll, eine paar Betonplatten, wie man sie in dieser Gegend so oft anstatt einer Strassenasphaltierung findet, und ein relativ neu gekieselter Weg weiter in das Gehölz hinein. Ich bin also weitergefahren und sah auf einmal, knapp hinter der Abzweigung des Weges, einen Gedenkstein, Kerzen und einen abgelegten Kranz. So stiess ich auf eine Gedenktafel für das Arbeitslager Schafstädt (der auf dem Zeitungsartikel abgebildete Stein ist der in Zöschen, nicht der in dem Gehölz bei Schafstädt), in dem um 1944 am dort existierenden Flugfeld 200 Hölländer, Russen und Gefangene anderer Nationen hatten arbeiten müssen. Ein paar Pfeiler und eine weitere Tafel mit einem Lageplan des ehemaligen Lagers gab es noch, und hie und da dürfte sicherlich noch etwas im Unterholz verborgen sein — z.B. ein Metallventil stakte irgendwo abseits aus dem Boden. Was mich wunderte, war die Tatsache, dass diese Gedenkstelle so ganz und gar versteckt war. Ich bin es aus der Gegend um Leipzig durchaus gewohnt. überall auf Hinweistafeln zu Soldatenfriedhöfen aus dem 30-jährigem Krieg zu stossen, und auch sonst wird auf KZ-Gedenkstellen eher hingewiesen. Hier aber fehlte jeglicher Hinweis und meine Entdeckung war rein zufällig. Wäre ich nicht von der Straße abgebogen, hätte ich den Ort nie gefunden. Ich habe dann aber doch davon abgesehen, dort mein Zelt aufzuschlagen. ...

2009-08-08