Das Update, das es mir gestern beschert hatte, nachdem nach der Installation von Fedora Core 2 test1 postwendend test2 veröffentlicht worden war, war ziemlich umfangreich und zog so einige Probleme hinter sich her.

Die größte und umassendste Neuerung ist wohl der Umstieg von XFree86 auf die X11-Implementation von X.Org. Das ist zwar prinzipiell kompatibel, aber durch unzählige Abhängigkeiten (dependencies) wird das Installieren etwas schwierig. Also erst einmal herausfinden, welche XFree86-Pakete überhaupt installiert sind:

 1[root@racer root]# rpm -qa | grep XFree86
 2XFree86-Mesa-libGL-4.3.0-45.0.1
 3XFree86-xfs-4.3.0-45.0.1
 4XFree86-Mesa-libGLU-4.3.0-45.0.1
 5XFree86-libs-data-4.3.0-45.0.1
 6XFree86-libs-4.3.0-45.0.1
 7XFree86-font-utils-4.3.0-45.0.1
 8XFree86-truetype-fonts-4.3.0-45.0.1
 9XFree86-100dpi-fonts-4.3.0-45.0.1
10XFree86-base-fonts-4.3.0-45.0.1
11XFree86-4.3.0-45.0.1
12XFree86-tools-4.3.0-45.0.1
13XFree86-devel-4.3.0-45.0.1
14XFree86-xauth-4.3.0-45.0.1
15XFree86-75dpi-fonts-4.3.0-45.0.1
16XFree86-xdm-4.3.0-45.0.1
17XFree86-twm-4.3.0-45.0.1

Diese Pakete habe ich dann allesamt mittels Parameter --nodeps entsorgt und durch ihre xorg-Pendants ersetzt. Dann endlich brach das yum update nicht mehr mit dependencies-Verletzungen ab und installierte sage und schreibe 566 Pakete. Ich möchte nicht wissen, bis wieviel Uhr heute Nacht der Rechner daran noch gewerkelt hat…