angekommen
Wir sind angekommen!
Wir sind angekommen!
Wir sind weiterhin südlich der Loire gefahren. Der Teil durch Tours war erwartungsgemäss stressig. Etwas weiter westlich verlief die Route dann über einen voie verte auf dem Deich - dieser Teil war fantastisch. Ansonsten lief es wieder wie die letzten Tage, flott mit 30-40+ km/h. Empfehlung von dieser Etappe: das Schloß von Amboise mit dem Grab von Leonardo Davinci. Jetzt ist erst einmal ausspannen und Tagestouren angesagt, bis es Ende nächster Woche auf anderer Route wieder Richtung Heimat geht. ...
Wir gestern bereits angekündigt und gute Vormittag bereits berichtet, stand heute Orleans mit seiner Kathedrale auf dem Plan. Für mich war das ein Wiedersehen, da ich ja letztes Jahr bereits hier gewesen war. Dieses mal war aber etwas mehr Zeit für Details, vor allem aussen. Danach haben wir uns einen Decathlon gesucht und ein paar Dinge zugekauft und ausgetauscht. Nächster Stop war Chambord, da ist eine Besichtigung Pflicht. So haben wir dort auch mehrere Quads gesehen, wenn auch nicht Louis XIV-kontemporär. ...
Tag 5. Es ging wieder früh um 7 Uhr los, allerdings ohne Blick zurück, denn der gestern gefundene Campingplatz war erbärmlich heruntergekommen und stank. Die erste Hälfte des Tages ging es entlang der Seine, später waren es ein paar Nebenflüsse und Kanäle. Mittagessen gab es in Nemours, sehr lecker, und zum Dessert wurden unsere VMs erst einmal von zwei Herren der Gandarmerie Municipal gründlich beäugt und bestaunt. Einem Schild “Eglise 12e Portal Sculpté” folgend, das direkt neben die Strecke wies, wollte ich frohgemut etwas sightseeing machen, aber das Gebäude war verschlossen. Warum schildern die das dann aus? ...
So, wir sind auf dem Campingplatz angekommen. Alter Trick: früh aufstehen, kühle Temperaturen nutzen, wir kommen. Bereits um 12:20 hatten wir mehr Kilometer als gestern am ganzen Tag. Bis zum Camping waren es dann 184 km, in Conflans sur Seine. Unterwegs hatten wir mitgaloppierende Pferde, eine Wiese voller Kiebitze, einen toten Dachs am Strassenrand und einiges andere Viehzeug mehr. Mittagspause machten wir in einem schönen alten Waschhaus. Es gab Aussicht über Felder bis an den Horizont, und Pausen im Schatten eines Apfelbaumes, wobei eine junge Französin eine Chance bekam, endlich einmal ihr Schuldeutsch zu verwenden. ...
Aktuell ist es hier ganz schön heiß, teilweise bis zu 40°C. Das und die Streckenwahl, die und brouter beschert hat. Die heutige Strecke hatte ein paar Nadelspitzen drinnen, über die sich Jupp wirklich gefreut hätte. Nun, langer Erzählung kurzer Sinn: wir haben uns die letzte Nadel gespart und uns nach 93 statt 184 km eine andere Übernachtung gesucht. Und jetzt erholen wir uns ein wenig. (aus dem Velomobilforum übernommen) ...
Gerade liege ich auf einem Campingplatz in Lunéville und lausche klassischer Musik, die im Park nebenan gespielt wird. Im Vokabular der klassischen Musik berichte ich zunächst über die Prelüde - die Schwarzwaldüberquerung, die man aus Konstanz oft erst hinter sich bringen muss. Anna und ich waren diese zuletzt Ende April zur Spezi gefahren, und diesmal ging es bereits wesentlich besser als beim ersten mal, auch wenn mir das verwendete brouter-Profil überraschende Varianten beschert hatte. ...
Meine Packliste für die Frankreichtour für die nächsten drei Wochen: 2 Shirts 2 Radhosen 2 U-Hosen 1 leichte lange Hose 1 leichtes Kurzarmhemd 3 Paar Socken 1 Merinojacke 1 Regenjacke 2 Kappen 2 HR- und 3 VR-Mäntel 8 Schläuche, 2 vorne, 6 hinten (für 2 VMs) 2 Flaschen Wasser 2 Akkutanks 2 Ladegeräte 1 Microfaserhandtuch 1 leichter Schlafsack 1 Isomatte 1 Zelt (für 2 Kulturbeutel Werkzeug Klopapier Mobiltelefon Garmin Edge 1000
Straßenimpressionen von der Fahrt zur und von der Spezi 2018 zurück.
Ganz klares Highlight des Jahres: 3W4F - 3.500 km in 3 Wochen zusammen mit 25 anderen Velomobilisten.