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kein Lebkuchenmann für das HTC Desire

Vor ein paar Monaten, ich glaube irgendwann Ende letzten oder Anfang dieses Jahres hatte HTC noch verkündet, dass alle aktuellen Telefonmodelle ein Upgrade auf Android Version 2.3, Gingerbread, bekommen sollen. Tja, mein Modell ist so das älteste der aktuellen, und genau für das haben sie jetzt verkündet, dass aus Speichermangelgründen kein Gingerbread mit Sense möglich sei:

Unser Entwicklerteam hat die letzten Monate hart daran gearbeitet, Gingerbread auf das HTC Desire zu bringen. Leider müssen wir euch heute mitteilen, dass nicht genug Speicher zur Verfügung steht, um Gingerbread auf dem HTC Desire zum Laufen zu bringen und dabei das HTC Sense Erlebnis aufrecht zu halten. Es tut uns sehr leid für die Enttäuschung, die diese Nachricht sicher für manche von euch mit sich bringt.
(Quelle: HTC DACH Facebook-Profil)

Das lässt es mich um so weniger bereuen, dass ich vor ca. einem Monat mein HTC Desire auf CyanogenMod CM7 geflasht habe. Funktioniert bestens.

(Quelle: Offiziell – kein Gingerbread fürs HTC Desire)

Update:
Mittlerweile schon bei AndroidPit und Linux und ich gefunden:

HTC rudert zurück und scheint es jetzt doch zu schaffen, den Speicherverbrauch zu reduzieren:

Wir haben gestern leider voreilig die Aussage unseres Entwicklerteams weiter gegeben – sorry. Denn: Gingerbread wird nun doch aufs HTC Desire kommen!
(Quelle: HTC DACH Facebook-Profil)

Schön. Mir trotzdem egal.

Datum: 2011-06-14 20:25
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einmal um den Untersee

In Vorbereitung meiner diesjährigen Sommerradtour bin ich heute schonmal ein wenig gefahren:

Gnadenseerundfahrt

Einmal rund um den Gnadensee, Konstanz, am Schweizer Ufer entlang bis Stein am Rhein, zurück über Moos, Radolfzell, Allensbach. Gerade rechtzeitig, bevor die dunkle Wetterfront von den Alpen hier angekommen ist. Gemütlich mit ein paar Pausen 75 km in 5 Stunden. Damit sind meine geplanten Tagesetappen von >100 km hoffentlich gesichert.

Update: Ich habe den Titel von Gnadensee zu Untersee umbenannt, weil der Gnadensee bloss der Teil des Untersees zwischen Allensbach und der Reichenau ist.

Datum: 2011-06-05 14:41
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Mailirrläufer

Ich habe so eine Art Hassliebe zu meiner Mailadresse. Da ich sie schon lange habe, ist sie recht einprägsam und anfällig für Verschreiber bzw. Trottel, die es nicht fertigbringen, die Mailadressen der beabsichtigten Empfänger korrekt zu schreiben. Mit der Zeit erkenne ich schon mehrere Empfänger, für die ich immer wieder Mails bekomme:

  • eine Hebamme in Neuseeland
  • eine Engänderin
  • ein Kirchengemeindevorstand in Florida
  • verschiedene Schüler und Studenten, männlich wie weiblich
  • einen Tiermedizinstudenten in Giessen
  • einen Jongleur
  • einen MMORPG-Spieler, der mit meiner Mailadresse eine Website registriert hat
  • einen Theaterregisseur, der mit meiner Adresse bei Neckermann registriert war
  • einen Zahnarzt, für den seine Patienten mir ab und zu Terminanfragen in Google Calendar eintragen
  • einen Collegelehrer
  • und noch ein paar andere mehr

Meistens bekomme ich es sogar heraus, wie die korrekte Mailadresse der Empfänger ist und leite die Falschläufer weiter. Die Versuchung, ein gebuchtes Hotelzimmer und eine Show-Reservierung für zwei Personen wieder zu stornieren, war gross, aber das habe ich natürlich nicht getan. Meistens erfreue ich mich einfach nur an der kleinen Detektivarbeit und wie relativ einfach es möglich ist, herauszufinden, wer der eigentliche Empfänger war, was er tut, arbeitet, studiert, Sport treibt und wo er wohnt. Das Internet ist alles, die gesamte Bandbreite von unheimlich bis begeisternd.

Datum: 2011-06-01 18:39
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Desire downgrade und debranding

Version 2.2 des Android-Betriebssystemes war irgendwann im Mai 2010 veröffentlich worden, wenn ich das noch richtig erinnere. Bis Ende August hat es dann gedauert, bis HTC ihr alternatives Benutzerinterface SenseUI auf diese Version angepasst und veröffentlicht haben. Leider nur konnte man diese Version nur auf dem Nexus One oder auf Geräten ohne Hersteller branding installieren. Wenn man ein Gerät z.B. von T-Mobile, wie ich, hat, dann war das leider nicht möglich sondern man musst weiter warten, bis auch T-Mobile es endlich geschafft hatte, ihr magentafarbene Bootlogo in den Startvorgang hineinzukleben. Das war endlich am 19.9. geschehen und Froyo, Android 2.2, stand endlich auch für mich zur Verfügung – welche Freude!

Allerdings auch nur bis zum ersten Bootvorgang. Das Bootlogo war immer noch bekannt magentafarben, aber T-Mobile hatte mittlerweile auch mehrere zusätzliche Anwendungen auf das Telefon installiert, so z.B. eine Anwendung für mobiles Fernsehen, oder eine, die sich TopApps nannte. Keine Ahnung, wofür all diese Anwendungen gut waren oder wofür man sie braucht. Sie fielen allesamt schon optisch durch sich vom Gesamterscheinungsbild unterscheidenden Icons auf, und soweit ich sie gestartet habe, konnte ich keine der Anwendungen brauchen. Dafür aber hatte ich jetzt eine dauernde Warnung darüber, dass das Fassungsvermögen meines internen Telefonspeichers dank der zusätzlich installierten Anwendungen nun erschöpft sei (ja, trotz auf die SD-Karte verschobenen Anwendungen), und die nicht erwünschten Anwendungen waren auch, trotz Beendens, immer wieder als laufende und Ressourcen verbrauchende Anwendung im Speicher zu finden. Nein, 2.2 hin oder her, aber das war dann doch zuviel des Guten. Branding braucht kein Mensch!
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Datum: 2010-09-21 18:55
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geek-Humor

Neulich beim chatten:

Ich: Und, wie?
Sie: Was?
Ich: Wie ist die Laune, das Wohlbefinden, einfach alles?
Sie: 42

Topp! Das ist mal eine Antwort, die ich verstehe.

Datum: 2010-09-14 13:52
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OSM-Routenplanung, zweiter Anlauf

Letztes Jahr hatte ich meine Fahrradtour ja auch bereits mittels OpenRouteService geplant und über die gemachten Erfahrungen berichtet.

Dieses Jahr habe ich das Vorgehen des letzten Jahres etwas verfeinert. Vor allem gestört hatte mich ja, dass ich die Wegbeschreibung nur in Form von Strassenbezeichnungen und Abbiegerichtungen hatte, so dass ich recht häufig “vom rechten Pfad abgekommen” bin. Dieses Jahr ist mir aber aufgefallen, dass man die Route, die man in OpenRouteSservice geplant hat, auch exportieren kann, und zwar als GPX-Datei. GPX ist genau das Format, mit dem man sich die “aufgezeichneten” zurückgelegten Routen als waypoint-Liste aus dem Garmin holt, und das Programm LoadMyTracks, das ich dafür benutze, kann die Routen nicht nur aus dem Gerät holen, sondern sie auch zum Gerät übertragen. Dabei habe ich die komplette Strecke in lauter Einzeldateien á 500 Wegpunkte aufgeteilt, da sonst die Einzelstrecken abgeschnitten werden. Und schon habe ich auf meiner Garmin GPS-Landkarte den geplanten Weg voreingezeichnet und muss mehr oder weniger nur noch den Weg abfahren. Natürlich nicht so komfortabel wie bei einem richtigen Navi, das bei Streckenänderungen die Strecke neu berechnet, aber ich kann zumindest nicht mehr so den Weg verlieren, wie mir das lezttes Jahr mehrmals passiert war.

Die Landkarte habe ich dieses Jahr auch nicht komplett selber aus OpenStreetMap in Form von vielen kleinen, einzelnen Kacheln exportiert und daraus dann eine grosse Karte erzeugt, sondern in Form von kompletten Bundesland-OSM-Dateien von planet.osm heruntergeladen, mittels splitter in speicherverträgliche Stückchen aufgeteilt und dann, wie letztes Jahr schon, mit mkgmap zu einem gmapsupp.img gewandelt.

Technisch bin ich jetzt fertig vorbereitet, die Taschen muss ich noch packen — und regnen tut es auch schon! Toll…

Datum: 2010-08-24 17:01
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