kastriertes Hotel-WLAN

Letztes Jahr, als ich jedoch leider ohne Laptop unterwegs war, berichtete ich begeistert, dass ich im Domus Hotel in Berlin freies Internet gehabt hätte. Nun, das musste bei nächster Gelegenheit ausprobiert werden, und das war jetzt von Sonntag auf Dienstag.

Laptop auf — und schon war ich im Netz. Soweit, so gut. Surfen ging, Mail per IMAP abrufen ging, mich im Spiel einloggen ging auch. Naja, noch, denn die Latenz wurde zunehmend schlechter, bis sie nach einer guten halben Stunde bei über 5000 ms angekommen war. Am nächsten Morgen konnte ich zwar surfen, also HTTP benutzen, aber kein IMAP, kein SSH und auch keine anderen Protokolle. Bis Abends blieb das genauso, nichts zu machen. Also ein komplett kastriertes Netz, und damit vollkommen unnütz. Am Dienstag morgen konnte ich kurz per IMAP auf meine Post zugreifen, und bei der Gelegenheit verlief auch ein SSH-Test erfolgreich, aber nach einmal das Laptop zuklappen und wieder aufklappen war auch das vorbei. Nein, da suche ich mir das nächste Mal lieber wieder ein anderes Hotel und zahle für das WLAN, und dann funktioniert es auch.

WLAN Auto-Connect

Endlich!

Bislang hat sich mein MacBook war im Büro immer schön brav automatisch ins WLAN eingebucht, aber wieder zurück in den eigenen vier Wänden musste ich mein privates WLAN immer von Hand auswählen.

Seit Leopard geht beides automatisch und ohne mein Zutun!

Linksys WRT54GL mit OpenWRT

Nur kurz als Merkzettel, um es beizeiten vielleicht mal durchzuführen, ein Link auf Jörns Beschreibung, OpenWRT als alternative Firmware für den Linksys WRT54GL zu benutzen.

Internet geschenkt

Letzte Woche war ich beruflich in Karlsruhe Durlach unterwegs, ein ausgesprochen hübsches und angenehmes Städtchen und ebenso angenehme Einwohner, soweit ich das in den 3 Tagen beurteilen konnte. Untergebracht war ich über die Firma, bei der ich war, in einem Hotel, das, nun, wie soll ich es ausdrücken, mit Liebe eingerichtet worden war. Roter Teppich, einen Sternenhimmel an der Decke, golfarbene Kissen, überall Blümchen, drappierte Vorhänge, auf jedem Tisch ein Früchteteller, alles sehr Detailverliebt und verspielt. Auszusetzen gab es wirklich nichts, das Bett war bequem, alles funktionierte, war sauber und so, wie man es sich wünscht. Der Hotelier, farblich passend zur Einrichtung gekleidet, war betont freundlich und irgendwie hatte ich den Eindruck, dass er selber derjenige war, der das gesamte rot-goldene Ambiente des Hotels geschaffen hatte. WLAN-Accesspoints gab es im Hotel insgesamt 3 Stück, die aber leider gebührenpflichtig waren. Das geht zwar auch anders, wie in Berlin bereits erlebt, aber so teuer war es erstens auch nicht, und zweitens hatte ich eine Latenz von ca. 60 ms — was wollte ich also mehr? Am nächsten Morgen wollte ich die Rechnung für die Onlinezeit begleichen, worauf der Hotelier aber nur mit einem “Das schenke ich Ihnen” anstrahlte. OK, vielen Dank, sehr nett.

travel light, travel fast, travel offline

Wenig Gepäck, ein kleiner Rucksack, nichts, das mich bei den Flughafenkontrollen aufhalten würde habe ich mir bei der Planung meiner Berlinreise gedacht. Das bedeutete z.B., dass ich mein Laptop zu Hause lassen würde. Wenn, dann hätte ich es auch nur privat gebrauchen können.

Am Ende des ersten Tages kam ich dann zu dem Hotel, in dem ich untergebracht worden war, und hörte den Satz “Internet ist für sie übrigens frei“. Na toll! Schade…

HorstBox

Dieses Gerät ist ja wohl die eierlegende Wollmilchsau:

WLAN-Router mit integrierter Festnetz- und VoIP-Telefonanlage

Mit der HorstBox stellt D-Link einen WLAN-Router vor, der sowohl für ADSL als auch für ADSL2+ geeignet ist und gleichzeitig als Telefonanlage für das Festnetz und Voice over IP (VoIP) fungiert. Neben analogen und ISDN-Anschlüssen bietet der Router auch diverse Sicherheitsmerkmale wie WPA2 und eine integrierte Firewall. Damit wird die HorstBox ganz offensichtlich gegen AVMs FritzBox positioniert.
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Das interne DSL-Modem der HorstBox unterstützt maximal 24 MBit/s im Down- und 1 MBit/s im Upstream. WLAN beherrscht der Router nach 802.11b und 802.11g, wobei sich die Daten per WPA oder WPA2 entweder mit dem TKIP- oder dem AES-Algorithmus verschlüsseln lassen und auch Pre-Shared Keys sind möglich.

Die HorstBox kann auch als VoIP-Telefonanlage genutzt werden, was dank der freien Software Asterisk realisiert wird. Daher soll die HorstBox auch mit allen SIP-Providern kompatibel sein, unterstützt aber auch IAX (InterAsterisk eXchange). Die Telefonanlage kann mit bis zu acht ISDN- und zwei analogen Endgeräten sowie bis zu acht SIP-Telefone umgehen, Gespräche werden dabei wahlweise über das Festnetz oder das Internet geführt. Anschlüsse bietet die Box für ein analoges Fax und zwei analoge Telefone sowie für zwei ISDN-Geräte.

(Quelle: D-Link: HorstBox mit Asterisk gegen FritzBox)

Das lässt mein geek-Herz höher schlagen, aber der veranschlagte Preis von € 450,- stösst mir doch etwas sauer auf…