Wunderbares Wortspiel auf Spiegel Online:
Versumpft: Jogger nach vier Tagen im Moor entdeckt
(Quelle)
Wobei der rüstiger Herr, der da vier Tage lang im Schlamm feststeckte, sicherlich nicht so viel Spass gehabt haben dürfte, als wenn er regulär “versumpft” wäre… Allerdings wird er auch keinen Kater gehabt haben, dafür aber vermutlich eine Magen-Darm-Geschichte von den Bakterien im Sumpfwasser. Alles nicht schön.
Ich bin selber schon einmal im Sumpf eingesunken, bei einer Wanderung durch das Dartmoor in England. Eigentlich war die Richtung, in die die Wegweiser immer wiesen, sehr korrekt, nur wurde eine der Wiesen dann doch etwas feucht. Und schon sank ich bis zum Knie ein, mit einem Tramperrucksack auf dem Rücken und einem Photorucksack samt Stativ auf dem Bauch. Andere Wander schlugen die Wiese in einer Karte nach und erzählten mir, dass sie stellenweise bis zu hüfttief sei — komplett versunken wäre ich also nicht. Wie beruhigend… Man solle sich besser entlang Zäunen und Mäuerchen entlangbewegen, oder Tierpfaden folgen, denn Tiere wüssten, wo es sicher ist. Und das tat ich dann auch.

