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Sonntag auf dem Balkon

Mittagessen

Mittagessen bei bestem Septemberwetter — herrlich! Und um so mehr, wenn man weiss, dass es am Morgen noch geregnet hatte.

recht vernünftige Voreinstellung

Als Familien-IT-Zuständiger vor Ort habe ich heute bei meiner Mutter den neuen DSL-Anschluß eingerichtet. Ja, 2009. Wallhausen ist leider erst dieses Jahr per DSL erschlossen worden, da konnte man nichts machen.

Ein paar Tage vor der Freischaltung hatte sie schon ein Paket mit Splitter und Modem bekommen, das ich ihr auch schon aufgestellt hatte, ohne mir das Gerät jedoch genauer angeschaut zu haben. Und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Das Gerät ist laut Doku mittels “https://speedport.ip/” anzusprechen, es ist also per DHCP über den DNS des Gerätes schon ein Name für das Modem vergeben, was das ganze etwas benutzerfreundlicher macht. Das Passwort ist kein “ein für alle das selbe” sondern ein auf der Rückseite aufgeklebtes individuelles Passwort, das WLAN ist mit WPA verschlüsselt und die passphrase für das drahtlose Netz ist auch einigermassen lang und zufällig generiert. Nur Zahlen, aber immerhin. Da hat sich doch im Unterschied zu früher, als alles nur mit schwachen default-Passwörtern gesichert war, doch einiges getan. Freut mich.

Daten in OSM einfügen

Also ich mir OpenStreetMap zum ersten Mal angeschaut hatte, war einer der ersten Orte, den ich mir angeschaut hatte, mein Heimatort Wallhausen. Das sah damals und auch heute noch so aus:

Wallhausen in OSM - vorher

Das kann natürlich nicht sein, dass von dem kleinen Ort nichts anderes als nur die Hauptstraße existiert, da muss etwas getan werden!
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Nostalgieradtour

Am Wochenende bin ich, das schöne Wetter am Samstag ausnutzend, mit dem Rad zu meiner Mutter rausgefahren. Da mein Auto gerade defekt ist, blieb mir, ausser dem ÖPNV, quasi nichts anderes übrig. In einem Anfall von Nostalgie fuhr ich den Streckenverlauf ab, entlang dem ich früher immer mit dem Rad zur Schule gefahren bin, all die alten Seitenstrassen und Schleichwege. So einiges ist mittlerweile anders, aber leider auch meine Kondition… Puh…

Früchteeis

Vorhin war ich kurz bei meiner Oma draussen und habe ein kleines wenig den Garten geplündert: Kirschen, Himbeeren und Walderdbeeren.

Früchteeis

Das habe ich mir auch direkt nach dem Foto schmecken lassen! :-)

Schade ist, dass die Walderdbeeren früher an gut einem Dutzend Stellen rund ums Haus gewachsen sind. Heute wachsen sie nur noch an zwei Stellen. Sehr schade.

begossen

Morgen werde ich zu einem Kunden fahren, um dort eine Schulung zu halten. Wie es natürlich so ist, ist keines der üblichen Laptops verfügbar, also muss mein nagelneues MacBook herhalten — gut, dass ich da neulich schon ein Windows in Parallels darauf installiert hatte! Also noch MSSQL Server und unserer Archiv darauf installiert und alles konfiguriert. Das sagt sich so einfach, aber ganz so schnell ging es natürlich nicht. Abgesehen davon, dass jeder Kollege, von dem man gerade noch kurz, ganz schnell, etwas wissen will, nach zwei Worten der Frage einen Anruf bekommt, so dass man wieder 5 Minuten in den Seilen hängt. Die Zeit lif, und lief, und wurde immer knapper. Irgendwann flog ich dann aus der VPN-Verbindung zum Kunden, na Klasse!

17:30 hatte ich eine Verabredung, um jemandem sein Thawte Emailzertifikat zu bestätigen, musste also pünktlich aus dem Büro. Benutzerkonfiguration, Datenimport, einrichten der Beispielumgebung etc. pp. waren zu dem Zeitpunkt alles noch nicht gemacht.

Da meine Mutter und Freund gerade auf Amrum sind, bat sie mich, doch mal nach meiner Oma zu schauen, da es ja doch recht warm und feucht ist. So bin ich also kurz aufs Dorf rausgefahren, habe mit Blumen gegossen und die Plane in einem der Regenwasserfässer wieder hochgelupft, und weil ich gerade dabei war, habe ich auch noch am Friedhof haltgemacht und die drei dort befindlichen Familiengräber gegossen. Soviel Zeit muss sein.

Endlich zu Hause habe ich die noch fehlenden Arbeiten erledigt und nochmals alle Dokumentation durchgeackert. Und jetzt bin ich endlich fertig! Und fertig für’s Bett auch.

Mittlerweile stürmt, blitzt und donnert es, es fährt die Feuerwehr und regnet ziemlich. Soviel zum Blumengiessen heute Nachmittag…

Gut, also dann morgen um 5 Uhr aufstehen, in der Firma das Auto holen und ab nach Ulm. Bis dann!