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Zeitstempelverlust bei Garmin-tracklogs

Das ist wirklich ärgerlich! Auf meiner 5 Tage dauernden Fahrradtour habe ich irgendwann bemerkt, dass mein Weg auf dem Garmin-Display keine “Brotkrumen” mehr hinterliess. Klare Sache, das tracklog war voll und musste rotiert werden. Das ist einfach — speichern, löschen und weiterloggen.

Die Überraschung kam zuhause:

no timestamps in tracklog

Im Log selber sieht das dann so aus:

        <trkpt lat="51.43599599" lon="11.05395215">
        <ele>165.484131</ele>
        </trkpt>
        <trkpt lat="51.4372868" lon="11.05764429">
        <ele>163.561523</ele>
        </trkpt>
        <trkpt lat="51.4335473" lon="11.08929989">
        <ele>160.196899</ele>
        </trkpt>
</trkseg>
</trk>
<trk>
<name>ACTIVE LOG</name>
<trkseg>
        <trkpt lat="51.42526732" lon="11.13269979">
        <ele>158.274170</ele>
        <time>2009-08-03T11:41:20Z</time>
        </trkpt>
        <trkpt lat="51.42526732" lon="11.13269971">
        <ele>158.274170</ele>
        <time>2009-08-03T11:41:22Z</time>
        </trkpt>
        <trkpt lat="51.42526749" lon="11.13269962">
        <ele>158.274170</ele>
        <time>2009-08-03T11:41:23Z</time>
        </trkpt>

Beim Speichern des tracklogs werden die timestamps einfach vergessen. Das tracklog, also die reinen Koordinaten der Bewegung sind noch da, aber ich weiss nicht mehr, wann ich wo war. Und das bedeutet, dass ich alle Fotos, die ich gemacht habe, nicht mehr geotaggen kann – immerhin die Bilder von 3 der insgesamt 5 Tage. Sehr unschön.

Die Lösung ist folgende:

But what happens if you are going on an extended walking tour, and want to save the tracks for your entire trip? The Active Tracklog can only save 10,000 points. After that, the recording will stop, or will be over-written, depending on how you have configured the Tracks Setup page. The answer is to set your Garmin GPSmap 60cx receiver to save tracks on to the removable Micro SD card, which lives in the rear compartment, just under the batteries. It will automatically save a separate file for each day, and will continue to do this as long as there is space on your Micro SD card. These .gpx files saved to the Micro SD card do NOT lose any data.

Telefonadressbuch

Heute Morgen habe ich mir nach 3,5 Jahren mit meinem alten Sony Ericsson K600i ein neues Telefon geholt — ein Samsung I7500.

Zur Vorbereitung habe ich mal iSync konfiguriert, das ich mittlerweile Jahrelang nicht mehr benutzt habe, aus Mangel an Bedarf. Langer Rede kurzer Sinn, die Synchronisierung ging in die falsche Richtung und auf dem Telefon ist jetzt nichts mehr. Egal, gerade gut für einen Neuanfang.

Das hervorragende GSM Remote funktioniert mittlerweile leider nicht mehr, mit dem hätte ich alles einfach so als VCF aus dem Telefon lutschen können.

das Auge isst mit

Die letzten Monate über hatte ich Computerprobleme, und zwar in der Art, dass sich zwei Programme nicht installieren liessen. Beide Programme haben Datendateien, die mehrere GB groß sind, und im einen Fall wurden konkret CRC-Fehler angezeigt, im anderen gab es an immer unterschiedlichen Stellen Lesefehler. Ich habe meine Speicherriegel getauschtund allen möglichen Heckmeck gemacht, bis ich mir nur noch zwei Dinge vorstellen konnte: entweder ist das RAM kaputt oder der Festplattencontroller auf dem Motherboard.

Also habe ich mir ein neues Motherboard und neuen Speicher gekauft, wobei ich allerdings gleich feststellen musste, dass ich beim Kauf wohl neben mir gestanden hatte, denn das neue Motherboard wollte einfach nicht ins alte Gehäuse passen — ein anderer Formfaktor. Ich Depp… Gut, also erstmal den neuen Speicher in den alten Rechner — der Fehler blieb. Dann war es wohl der Controller.

Ein paar Tage später war ich dann auch der Besitzer eines neuen Gehäuses und ich konnte alles einbauen — und der Fehler blieb. Oh Mann! So ein Mist… Dafür waren die Lüfter im Rechner jetzt wie blöd am heulen. OK, da wird wohl ein Gehäuselüfter reinblasen statt abzusaugen, so dass es Hitzestau gibt, erstmal die Seitenwand auf, und es wurde ruhig. Zwei Tage später fror mir mein Rechner dann ein, buntes Gekrisel auf dem Bildschirm, und nach dem Reset ASCII-Müll beim booten und nur noch eine Auflösung von 640×480, ebenfalls mit Farbfehlern. *seufz* Also auch noch eine neue Grafikkarte kaufen… Danach wäre nur noch der Prozessor übrig.

Am Tag darauf kam ich mit der neuen Grafikkarte heim, baute sie ein, startete zum Test die eine Installation — und siehe da, sie funktionierte! Darauf de zweite Installation auch noch getestet, und diese lief jetzt ebenfalls fehlerlos durch. Offensichtlich war also die Grafikkarte an dem ganzen Ärger schuld gewesen.

Jetzt erklär mir doch bitte einmal ein Mensch, was die Grafikkarte mit dem Lesen und Schreiben von Dateien zu tun hat? Wie kann das zu Prüfsummenfehlern auf der Festplatte führen? Das einzige das ich mir erklären könnte, ist dass manchmal zuviel Strom gezogen werden könnte, aber sonst? Versteh’ einer die Technik…

nach dem Kalender einkaufen

Merke: wenn man sich etwas kauft, dann kann es nicht schaden, dabei auch das Datum zu beachten.

Was heisst das konkret? Dass ich mir letztes Jahr am Morgen des 24. Dezembers, also Heiligabend, einen SanDisk Cruzer mit 16 GB gekauft habe — nur um am Abend des selben Tages einen Transcend JetFlash 110 mit ebenfalls 16 GB geschenkt zu bekommen. Naja, man kann auch mal zwei davon gebrauchen, so ist es ja nicht.

eeegal

Kurz vor Weihnachten hatte ich schon mit dem Gedanken gespielt, mir so einen kleinen Eee PC 901 anzuschaffen, es im lokalen Mediamarkt waren aber nur noch welche mit Windows vorhanden, und die Lizenzkosten unnötig ausgeben wollte ich dann doch nicht. Heute wollte ich nochmal nachschauen, aber mittlerweile waren gar keine 901er mehr da, sogar die Preisschilder waren abgenommen worden. Naja, wenn es bis jetzt Zeit hatte, wird es auch noch mehr Zeit haben, wenn es denn überhaupt notwendig ist.

Brotkrumen auslegen

Gestern habe ich mir ein neues Spielzeug geleistet: ein Garmin etrex Vista HCx.

Gestern habe ich es dann auch sofort auf einer mehr oder weniger ungeplanten Fahrt von Wallhausen nach Friedrichshafen zum Flughafen angeschaltet und ihn die gesamte Strecke über “Brotkrumen streuen” lassen. Das so erzeugte tracklog kann man dann wunderbar per USB auf den Rechner ziehen.

Dazu gibt es mehrere Programme, z.B. TrailRunner, LoadMyTracks oder aber die originale Garmin-Software, die in der Version für den Mac allerdings noch im Betastadum befindlich ist, Garmin Bobcat. Die so gewonnenen GPX-Dateien kann man mit dem JOSM, dem Java OpenStreetMap Editor, bearbeiten und dem OpenStreetMap-Projekt wieder zur Verfügung stellen. Das werde ich auch tun, denn mein Heimatort ist in dieser Hinsicht noch eine weisse Fläche. Wenn ich das dann getan habe, kann ich mit Mkgmap aus den OSM-Dateien IMG-Dateien im internen Garmin-Format erzugen und diese so anstelle der teuren Kauf-Karten auf dem Garmingerät verwenden. Wunderbar.