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Googles Picasa Bilderverwaltung

Im Juli letzten Jahres war ich mal wieder so genervt von iPhoto und seiner Ablagestruktur, dass ich mich nach Alternativen umgesehen hatte. So stiess ich damals auf Shoebox, das mich die Bilder so in Verzeichnissen sortieren liess, wie ich es wollte, und vor allem nicht eine schwer zu durchschauende interne Duplizierung von “Originalen” und veränderten Versionen der Bilder anfertigte. Ehrlich, das Auseinanderklamüsern der iPhoto-Bibliothek, ohne dass man dabei Verluste erleidet, indem man sich höher aufgelöste Bilder mit thumbnails überschreibt, war ganz schön mühsam.

Kurz darauf kam natürlich eine neue Version von iPhoto heraus und brachte automatische Gesichtererkennung mit. Gut, beruhigte ich mich, brauche ich nicht wirklich, aber innerlich war ich doch recht neidisch. Bis diese Woche. Denn Jetzt ist Picasa in Version 3.5 herausgekommen und hat ebenfalls eine Gesichtererkennung.

Gestern Abend und heute Vormittag habe ich Gesichter um Gesichter getaggt, Kontakte im Adressbuch nachgepflegt, vorgeschlagene Zuordnungen bestätigt oder verneint, und dabei jede Menge Spass gehabt. Teilweise ist es witzig, wenn man Spielecharaktere aus irgendwelchen Spielescreenshots unter den bekannten Gesichtern wiederfindet, und wie er manchmal tatsächlich von alleine die selben Personen auf anderen Bildern wiedererkennt. Faszinierend.

speak me after

Sprich mir nach: “Das nächste Mal lasse ich jemanden ins Englische übersetzen, der auch des Englischen mächtig ist.

In diesem Sinne will ich natürlich auch den Titel von “speak me after” zu “repeat after me” korrigieren.

Es geht um dieses hier – oben ein Ausschnitt aus einer deutschen Software, und unten die selbe Software in ihrer englsichen Version:

group by stations

Die deutschen Worte sind hier wirklich ohne Zusammenhang eines nach dem anderen wortwörtlich ins englische übersetzt worden, ohne ein Gefühl dafür, dass es im englischen unter Umständen ganz anders formuliert werden könnte — “group by stations“.

Evernote hinter Proxies

Eigentlich hatte ich mich nach dem ersten Test von Evernote hier in der Firma gleich echauffiert über diesen Fehler hier auslassen:

Proxyfehler mit Evernote

Im Evernot-Supportforum las ich dann aber, dass Probleme mit Proxies durchaus bekannt sind, auch wenn es eigentlich funktionieren sollte. (Auch wenn es in den Einstellungen noch nicht einmal eine Proxykonfiguration gibt.) Nun denn, vielleicht liegt es auch an unserer Firewall hier, vielleicht doch an Evernote. Schliesslich ist die Software ja auch noch im Beta-Stadium. Teste ich also zu Hause weiter, und dann auch mit der Mac-Version.

grober Fehler

Aus einer Softwaredokumentation:

Rückgabewert: Jeder Job generiert einen Rückgabewert. Dieser ist im Erfolgsfall stets ‘0‘. Ist ein Fehler aufgetreten, so kann er über den Rückgabewert grob qualifiziert werden.

Ich halte die Formulierung mit dem “grob qualifizieren” für ungünstig gewählt. Zuerst hatte ich eigentlich loswettern wollen, dass eine solche Fehlermeldung natürlich eindeutig sein muss, aber das muss natürlich nicht immer so sein. Erstens ist eine Software immer nur so gut, wie sie geschrieben worden ist, und zweitens ist die Deutung einer Fehlermeldung auf die tatsächliche Situation immer von den Eingabedaten abhängig. So ist mein erster Anflug von Aufregung mittlerweile verflogen und ich halte nur noch die Formulierung für verbesserungsfähig.

Exchange Mailboxdiät

Wenn man sich dieses Bild genau anscheut, dann sieht man, dass die oberste Mail zunächst eine Größe von 354 kB hatte, und nach setzen des “Erledigt”-Häkchens hatte sie nur noch eine Größe von 256 kB.

Verkleinerung der Mailgröße

Wie kommt es? Dass Exchange sich um vielerlei im header der Mail anthaltene Daten nicht schert und sie einfach verwirft ist bekannt, aber was genau es ist, das hier entfernt wird und so zur Verkleinerung führt, habe ich noch nicht herausfinden können. Diese Schlankheitskur funktioniert übrigens nur mit Mails, die aus dem Internet kamen, mit internen Mails geht es nicht.

Mir stellt sich allerdings auch die Frage, warum die Mails verkleinert werden? Werden Daten verworfen, die nicht mehr benötigt werden, weil die Mail ja “erledigt” ist? Empfehlen kann man es eigentlich nur, den Haken zu setzen, denn die Lizensierung des Exchangeservers beruht ja auf Postfachgröße, und auf diese Weise passen wesentlich mehr Mails in das Postfach.

unverschämter Preis!

Gerade war ich im lokalen Mediamarkt, um mich mal nach einer Lizenz Microsoft Windows XP SP2 umzusehen. Ja sind die denn des Wahnsinns fette Beute? Die Vollverseion ¤ 249,- und das Upgrade ¤ 129,-! So zwischen ¤ 50 und 80 wäre ich ja noch bereit gewesen zu zahlen, aber so? Die müssen sich gar nicht wundern, wenn ihre Software raubkopiert wird. Mannometer, das muss ich jetzt erst einmal verdauen…