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verkrampft

Vor ein paar Tagen schrieb Pepino von seinem Wadenkrampf in der Nacht, und gestern hat es Carsten Dobschat erwischt — und ich weiss nur zu gut, wovon die beiden schreiben.

Es war letztes Jahr im Oktober, als wir uns in Stuttgart bei zu einem Besuch auf dem Cannstatter Wasen (hier erwähnt) getroffen hatten. Ich nächtigte auf einem aufklappbaren Wohnzimmersofa, neben mir Eva, eine Bekannte aus Köln. Aus lauter Rücksicht, damit ich sie nicht trete, lag ich ziemlich am Rand des Sofas, und genau das war der Fehler. Irgendwann in den frühen Morgenstunden dreht ich mich dann doch einmal in die falsche Richtung und merkte schon im Aufwachen, wie es erst langsam und dann immer schneller abwärts ging. Der Versuch, schnell den einen Arm zum Abstützen auf den Boden zu bringen, scheiterte leider kläglich. Ich weiss nicht, ob es das verzweifelte verdrehen war, mit dem ich mich abzufangen versuchte, oder die harte Landung auf dem Boden, jedenfalls lag ich dann da und hatte in beiden(!) Waden einen Krampf. Ah, wie das zog… Durch nach oben ziehen der Zehenspitzen versuchte ich dem entgegenzuwirken und wartete darauf, dass die Krämpfe aufhörten, während ich nicht wusste, ob nun die Schmerzen schlimmer waren, oder die Schmach, neben einer Frau liegend mit immerhin 37 Jahren aus dem Bett gefallen zu sein.

Vielen Dank, ihr beiden, dass ihr diese unangenehmen Erinnerungen wieder wachgerüttelt habt…

bitte Platz zu nehmen

Darf ich vorstellen, mein neues Sofa:

stella twin

Es hat eine sehr tiefe Sitz/Liegefläche und eignet sich somit hervorragend für lange Fernsehabende, vor allem auch zu zweit. Dank Lattenrostunterbau und Klappmechanismus taugt es auch als Gästebett.

Sofa nah da

Das Sofa ist da. Am Wochenende muss ich Fernsehmarathon machen, und heute Nacht gleich mal darauf schlafen.

Sofa so fern, doch bald so nah

Am 18. März dieses Jahres hatte ich mir ein Sofa gekauft, wenngleich ich auch erst einmal wegen der angekündigten Lieferzeit von 8-10 Wochen schlucken musste. Nun gut, das Teil muss aus Italien hochgeschickt werden, und die warten natürlich auch erst einmal, bis eine Lastwagenladung zusammenkommt.

So langsam kam mir die Wartezeit dann aber doch einmal zu lange vor, so dass ich gestern Abend den Bestellzettel hervorkramte: Aha, Liefertermin KW 20/21 06! Jetzt haben wir, wohlgemerkt, KW 23.

Heute Morgen dann am Telefon:

Ich: Meine Auftragsnummer ist 12345678.
Sie: Ja, das Sofa ist da.

Wie? Seit wann? Und warum wurde es dann nicht geliefert, oder mir zumindest Bescheid gesagt?

Sie: Wir können das Sofa ausliefern, moment, ich verbinde…

Warten…

Ich: Ich habe gehört, dass mein Sofa bereits da ist.
Er: Ja, das wurde am Freitag geliefert. Das können wir dann Donnerstag oder Freitag in Konstanz ausliefern.
Ich: Schlecht, denn Freitag bin ich nicht in Konstanz.
Er: Na gut, dann halt am Donnerstag.

Also war es gerade erst geliefert worden, ob das nun stimmt oder nicht, will ich mal dahingestellt sein lassen. Dass sie mit der Lieferung so flexibel sind, ist mir in dem Fall sehr recht — ein Glück.

Fein, dann freue ich mich mal auf Donnerstag, und werde bis dahin noch ein paar Umzugskartons aus dem Weg räumen.