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Autobatterie

Vorletzte Woche irgendwann wollte der Motor meines Autos nicht mehr anspringen — ungüsnstigerweise an einem Tag, als es regnete. Es dauerte ein paar Tage, bis ich es schaffte, die Batterie auszubauen und über Nacht ans Ladegerät zu hängen.

Am nächsten Morgen war die ernüchternde Erkenntnis: der Motor sprang immer noch nicht an! Kurz nachgerechnet, der Wagen ist von 2001, und die Batterie somit mittlerweile knapp 7 Jahre alt. Da darf eine Batterie nach anderer Leute Aussage dann auch mal aufgeben.

Recherchen ergaben, dass eine Smartbatterie so zwischen € 80 und € 130 kosten würde. Mein lokaler Mercedeshändler hatte die passende Batterie nicht da, der Preis waren aber knapp € 80 — das war OK. Montag solle ich nochmal anrufen, dann wüsste er genau Bescheid.

Montag, also gestern, habe ich angerufen, und die Aussage war, dass die originale Smartbatterie immer noch nicht da sei, der Techniker selber aber immer eine baugleiche von Mercedes verbauen würde — diese käme dann auf € 103. Aha, das ist dann doch etwas mehr. Ich blieb also zurückhaltend und wollte heute erst einmal in einem anderen Autozubehörhandel nachschauen, der aber leider schon zu hatte, als ich endlich aus dem Büro gekommen war. Also ging ich doch zu Mercedes. Der heute anwesende Techniker ging etwas in sich, hörte sich meine Beschreibung an (nicht die Smartbatterie mit 61 Ah sondern die von Mercedes mit 62 Ah), und meinte dann “Ja, da haben wir noch 2 da, die sind aber von letztem Jahr, die gebe ich Ihnen 30% billiger.” OK, damit kann ich leben.

An der Kasse € 49,88 bezahlt, die Batterie auf dem Fahrradgepäckträger nach Hause geschoben und eingebaut — und der Motor lief wieder! Wunderbar. Geht doch.

Federbein

Kennt Ihr das, wenn Ihr Euer Auto länger habt stehenlassen, möglichst bei feuchtem Klima, und dann wieder losfahrt? Die Bremsscheiben sind dann meistens mit Flugrost angrostet und schaben etwas, unter Umständen macht es sogar einen kleinen Ruckler. So weit, so gut.

Letzten Samstag, als ich all mein Zeug in Frankfurt zusammengepackt hatte, die Wohnung übergeben war, meine Frau Nachbarin eine Träne im Auge hatte und ich endlich im Auto sass, machte es auch wieder so einen kleinen Ruckler. Nichts weiter bei gedacht, der Wagen hatte schliesslich gerade wieder einmal ein paar Tage unbewegt gestanden.

360 km später, in Wallhausen vor der Garage meiner Mutter, stieg ich wieder aus meinem Wagen aus, wobei mir ein schwarzer Metallhalbkreis auf dem Garagenvorplatz auffiel. Interessantes Teil, lackiert, an einer Seite eine Bruchstelle. Mal die Mutter fragen, was das war…

Von da an knarzte das Auto beim Fahren, in jeder Kurve, beim anfahren und anhalten. Da schwante es mir schon… Der Ring war ein Teil des Federbeines meines eigenen Autos! Heute war ich endlich beim nächstgelegenen Smarthändler. O-Ton: “Ja, das sieht eindeutig bekannt aus!

Das Teil wird teilweise noch von der Kulanz abgedeckt und der Austausch wird mich € 78 kosten — na, geht ja noch.