2007-11-28 02:39
Schlagworte: Hotel, Internet, Reise, WLAN
Letztes Jahr, als ich jedoch leider ohne Laptop unterwegs war, berichtete ich begeistert, dass ich im Domus Hotel in Berlin freies Internet gehabt hätte. Nun, das musste bei nächster Gelegenheit ausprobiert werden, und das war jetzt von Sonntag auf Dienstag.
Laptop auf — und schon war ich im Netz. Soweit, so gut. Surfen ging, Mail per IMAP abrufen ging, mich im Spiel einloggen ging auch. Naja, noch, denn die Latenz wurde zunehmend schlechter, bis sie nach einer guten halben Stunde bei über 5000 ms angekommen war. Am nächsten Morgen konnte ich zwar surfen, also HTTP benutzen, aber kein IMAP, kein SSH und auch keine anderen Protokolle. Bis Abends blieb das genauso, nichts zu machen. Also ein komplett kastriertes Netz, und damit vollkommen unnütz. Am Dienstag morgen konnte ich kurz per IMAP auf meine Post zugreifen, und bei der Gelegenheit verlief auch ein SSH-Test erfolgreich, aber nach einmal das Laptop zuklappen und wieder aufklappen war auch das vorbei. Nein, da suche ich mir das nächste Mal lieber wieder ein anderes Hotel und zahle für das WLAN, und dann funktioniert es auch.
2006-10-05 08:30
Schlagworte: MacBook, Reise, Reperatur
Den Feiertag vorgestern hatte ich dazu benutzt, mein defektes MacBook, ohne während der Arbeitszeit aus dem Büro verschwinden zu müssen, zum lokalen Apple Service Partner zu bringen, da in der Schweiz logischerweise kein Tag der Deutschen Einheit gefeiert wird.
Heute Morgen bekam ich dann eine SMS, dass mein Display leider momentan nicht auf Lager sei. Sehr schade, das… Aber auch nicht wirklich schlimm, da ich nächste Woche beruflich unterwegs sein werde und das MacBook somit nicht benötige.
2006-09-06 10:29
Schlagworte: Fundsachen, Reise, Wanderung
Wunderbares Wortspiel auf Spiegel Online:
Versumpft: Jogger nach vier Tagen im Moor entdeckt
(Quelle)
Wobei der rüstiger Herr, der da vier Tage lang im Schlamm feststeckte, sicherlich nicht so viel Spass gehabt haben dürfte, als wenn er regulär “versumpft” wäre… Allerdings wird er auch keinen Kater gehabt haben, dafür aber vermutlich eine Magen-Darm-Geschichte von den Bakterien im Sumpfwasser. Alles nicht schön.
Ich bin selber schon einmal im Sumpf eingesunken, bei einer Wanderung durch das Dartmoor in England. Eigentlich war die Richtung, in die die Wegweiser immer wiesen, sehr korrekt, nur wurde eine der Wiesen dann doch etwas feucht. Und schon sank ich bis zum Knie ein, mit einem Tramperrucksack auf dem Rücken und einem Photorucksack samt Stativ auf dem Bauch. Andere Wander schlugen die Wiese in einer Karte nach und erzählten mir, dass sie stellenweise bis zu hüfttief sei — komplett versunken wäre ich also nicht. Wie beruhigend… Man solle sich besser entlang Zäunen und Mäuerchen entlangbewegen, oder Tierpfaden folgen, denn Tiere wüssten, wo es sicher ist. Und das tat ich dann auch.
2006-05-19 16:23
Schlagworte: Nebenkosten, Reise, Stundenlohn
Für meine gestrige Fahrt nach Brand bei Bayreuth (um 4 Uhr aufstehen, Fahrt von 5 bis 9, bis 17 Uhr beim Kunden und 22 Uhr wieder dahei) habe ich heute eine Nebenkostenabrechnung gemacht — die Dieselrechnung von der Tankstelle und, wie mir auffiel, eine Tagespauschale je nach Stunden, die man unterwegs war. Die Grenzen sind hier mindestens 8 Stunden, 8-14 Stunden und 14-24 Stunden. Für die 17 Stunden, die ich unterwegs war, kann ich sage und schreibe 12 ¤ anrechnen. Das beläuft sich auf einen atemberaubenden “Stundenlohn” von 70 Cent! Komme ich mir billig vor…
Nein, ich weiss, dass das kein Stundenlohn sondern eine Verpflegungspauschale ist.
2006-04-10 13:22
Schlagworte: Reise, Verhörer, Zug
Auf Hin- und Rückfahrt von Konstanz zum Flughafen Zürich kamen immer Durchsagen im Zug:
- Nächster Halt Aufferlangen-Tägerwilen.
- Nächster Halt Aufferlangen-Bernrain.
- Nächster Halt Aufferlangen-Lengwil.
Aufferlangen? Den Ort kenne ich garnicht. Bis ich auf die Idee kam, dass es “Halt auf Verlangen heisst, verging etwas Zeit… Mann, kam ich mir blöd vor.
Wie die Touristen, die auf der Autobahn in Frankreich feststellen, dass es da “schon wieder nach Sortie” geht, den Ort aber nicht auf der Landkarte finden können. ;-)
2006-04-07 13:00
Schlagworte: Hotel, Laptop, Reise, WLAN
Wenig Gepäck, ein kleiner Rucksack, nichts, das mich bei den Flughafenkontrollen aufhalten würde habe ich mir bei der Planung meiner Berlinreise gedacht. Das bedeutete z.B., dass ich mein Laptop zu Hause lassen würde. Wenn, dann hätte ich es auch nur privat gebrauchen können.
Am Ende des ersten Tages kam ich dann zu dem Hotel, in dem ich untergebracht worden war, und hörte den Satz “Internet ist für sie übrigens frei“. Na toll! Schade…