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USA-Reisen oder nicht?

Wenn man einen solchen Bericht wie den von Emily Feder, At JFK Airport, Denying Basic Rights Is Just Another Day at the Office, liest, dann vergeht einem wirklich jede Lust, in irgendwie absehbarer Zeit in die USA zu reisen. Ich kann den Wahrheitsgehalt des Berichtes natürlich nicht überprüfen, aber irgendwie passt es ins Bild. Mir lägen ob des beschriebenen Verhaltens sogar Vergleiche mit unserer Deutschen Geschichte auf der Zunge, aber sowas darf man natürlich wieder nicht laut sagen. Würde ein solches Verhalten aber in anderen Ländern gegenüber US-Bürgern gezeigt werden, wäre vermutlich gleich ein aussenpolitischer Konflikt auf dem Tisch. Unsäglich…

Ich für meine Person werde zumindest ganz sicher erstmal nicht in die USA reisen, auch wenn ich der Meinung bin, dass mir nichts vorzuwerfen ist, aber das wäre dann nicht in meiner Hand das zu entscheiden. Und das kann man verhindern.

(Quelle: Link von vowe getwittert)

Regierungswechsel

Endlich ist die Ära Schröder vorbei. Lassen wir politische Taten, Leistungen und anderes mal aussen vor, der Mann hat sicherlich einiges vollbracht, unbenommen, aber rein äusserlich war mir der Mann so etwas von unsympathisch! Affektierte Grinsefresse… Entschuldigung. Aber andererseits Angela Merkel. Ich weiss garnicht, warum sie vielen so unsympatisch ist? Die sollen sie ja nicht gleich heiraten, geschweige denn ein Date mit ihr haben, meine Güte. So, da stehe ich jetzt und muss mich an meine eigene Nase fassen — stelle einerseits meine eigene Meinung heraus und werfe anderen im gleichen Zuge vor, selber eine zu haben. Es sind einem eben nicht alle Menschen gleich sympathisch. Und wenn diese Personen dann für politische Richtungen stehen, noch einmal weniger. Alles OK, weitermachen.

politische Vorentscheidung

Als ich vor gut 30 Jahren noch in den Kindergarten ging, war da ein Junge, der immer vorschlug, Cowboy & Indianer zu spielen, “aber nur, wenn ich Old Shatterhand” — das war seine einzige Bedingung. Eine typische Kindererpressung wie so viele andere, “ich mache mit, aber nur, wenn xyz auch mitmachen darf“.

Die aktuellen Koalitionsverhandlungen sind da keinen deut besser, wenn die CDU darauf besteht, nur zu Verhandlungen bereit zu sein, wenn Angela Merkel von vorneherein als Kanzlerin feststeht. Genauso steht Gerhard Schröder auf mehr als schwammigem Boden, wenn er immer wieder darauf pocht, dass er in den Umfragen aber der beliebtere Kanzlerkandidat sei — dafür kann er sich rein garnichts kaufen. Wenn man schon vor den Verhandlungen entscheidet, wer Kanzler wird, dann muss man nicht mehr verhandeln.

Don’t mess with Texas!

Da habe ich doch neulich einen Auto-Aufkleber gesehen:

dont mess with texas

Dieses offensiv-agressive Cowboy-Gebaren war vielleicht noch angebracht, als einem nachts wirklich noch die Kühe von der Weide geklaut wurden. Aber heute?

Da erklärt sich so langsam das Verhalten von George W. Bush, der durch die Weltgeschichte spaziert, als wäre sie eine Sandkiste, bzw. eine Kuhweide. Keine weiteren Fragen…

Bei dieser Gelegenheit noch ein nettes Zitat aus dem Seattle Post Intelligencer: “Texas is America on steroids”.