2009-07-17 20:51
Schlagworte: Mutter, Wallhausen
Als Familien-IT-Zuständiger vor Ort habe ich heute bei meiner Mutter den neuen DSL-Anschluß eingerichtet. Ja, 2009. Wallhausen ist leider erst dieses Jahr per DSL erschlossen worden, da konnte man nichts machen.
Ein paar Tage vor der Freischaltung hatte sie schon ein Paket mit Splitter und Modem bekommen, das ich ihr auch schon aufgestellt hatte, ohne mir das Gerät jedoch genauer angeschaut zu haben. Und ich muss sagen, dass ich positiv überrascht bin. Das Gerät ist laut Doku mittels “https://speedport.ip/” anzusprechen, es ist also per DHCP über den DNS des Gerätes schon ein Name für das Modem vergeben, was das ganze etwas benutzerfreundlicher macht. Das Passwort ist kein “ein für alle das selbe” sondern ein auf der Rückseite aufgeklebtes individuelles Passwort, das WLAN ist mit WPA verschlüsselt und die passphrase für das drahtlose Netz ist auch einigermassen lang und zufällig generiert. Nur Zahlen, aber immerhin. Da hat sich doch im Unterschied zu früher, als alles nur mit schwachen default-Passwörtern gesichert war, doch einiges getan. Freut mich.
2007-07-09 09:50
Schlagworte: Fahrrad, Konstanz, Mutter, Wallhausen
Am Wochenende bin ich, das schöne Wetter am Samstag ausnutzend, mit dem Rad zu meiner Mutter rausgefahren. Da mein Auto gerade defekt ist, blieb mir, ausser dem ÖPNV, quasi nichts anderes übrig. In einem Anfall von Nostalgie fuhr ich den Streckenverlauf ab, entlang dem ich früher immer mit dem Rad zur Schule gefahren bin, all die alten Seitenstrassen und Schleichwege. So einiges ist mittlerweile anders, aber leider auch meine Kondition… Puh…
2007-06-11 11:21
Schlagworte: Bilder, Küche, Mutter, Tiere
In der Küche meiner Mutter kroch neulich eine Biene durch ein kleines Loch im Gehäuse in den elektrischen Mixer, und bald auch wieder heraus. Meiner Mutter fiel dann auf, dass eine der Gehäusebohrungen mit Sand zugemörtelt war, und kurz darauf entdeckte sie, dass auch das Loch in einem der Aufschnittbretter zugestopft war.

Wir hatten dann, sehr neugierig, den Mörtel aus dem Brett vorsichtig entfernt und eine Bienenlarve samt einer gehörigen Portion Pollen gefunden. Den Pollen mitsamt der Larve betteten wir in eine Walnussschale und legten sie in ein Regal.

Das Bild ist leider, dank Mobiltelefonkamera, sehr unscharf, aber man kann die Larve zumindest an der Form erkennen. Der Pollen ist der gelbe Klumpen in der Mitte.
Mittlerweile ist die Larve dunkler geworden und hat sich scheinbar auch weiterentwickelt. Vom Pollen fehlt auch so einiges…
2006-12-26 14:43
Schlagworte: Essen, Mutter
Gestern gab es mal wieder — so wie mindestens die letzten 20 Jahre zuvor, vermutlich noch länger — Kassler mit Kartoffelsalat. Früher hatte ich mir das immer extra zum Anlass gewünscht, aber dieses Jahr wollte ich eigentlich explizit kein Kassler mit Kartoffelsalat. Daraufhin bekam ich ein langes Gesicht meiner Mutter — “Och, das ist aber immer so schön einfach und bequem…“. Tja, geschmeckt hat es trotzdem, auch wenn mir der ganze Trubel mit meinen Neffen etwas viel war.
2006-07-05 22:53
Schlagworte: Arbeit, Büro, Blumen, Garten, MacBook, Mutter, Oma, Ulm, Vater, Wallhausen
Morgen werde ich zu einem Kunden fahren, um dort eine Schulung zu halten. Wie es natürlich so ist, ist keines der üblichen Laptops verfügbar, also muss mein nagelneues MacBook herhalten — gut, dass ich da neulich schon ein Windows in Parallels darauf installiert hatte! Also noch MSSQL Server und unserer Archiv darauf installiert und alles konfiguriert. Das sagt sich so einfach, aber ganz so schnell ging es natürlich nicht. Abgesehen davon, dass jeder Kollege, von dem man gerade noch kurz, ganz schnell, etwas wissen will, nach zwei Worten der Frage einen Anruf bekommt, so dass man wieder 5 Minuten in den Seilen hängt. Die Zeit lif, und lief, und wurde immer knapper. Irgendwann flog ich dann aus der VPN-Verbindung zum Kunden, na Klasse!
17:30 hatte ich eine Verabredung, um jemandem sein Thawte Emailzertifikat zu bestätigen, musste also pünktlich aus dem Büro. Benutzerkonfiguration, Datenimport, einrichten der Beispielumgebung etc. pp. waren zu dem Zeitpunkt alles noch nicht gemacht.
Da meine Mutter und Freund gerade auf Amrum sind, bat sie mich, doch mal nach meiner Oma zu schauen, da es ja doch recht warm und feucht ist. So bin ich also kurz aufs Dorf rausgefahren, habe mit Blumen gegossen und die Plane in einem der Regenwasserfässer wieder hochgelupft, und weil ich gerade dabei war, habe ich auch noch am Friedhof haltgemacht und die drei dort befindlichen Familiengräber gegossen. Soviel Zeit muss sein.
Endlich zu Hause habe ich die noch fehlenden Arbeiten erledigt und nochmals alle Dokumentation durchgeackert. Und jetzt bin ich endlich fertig! Und fertig für’s Bett auch.
Mittlerweile stürmt, blitzt und donnert es, es fährt die Feuerwehr und regnet ziemlich. Soviel zum Blumengiessen heute Nachmittag…
Gut, also dann morgen um 5 Uhr aufstehen, in der Firma das Auto holen und ab nach Ulm. Bis dann!
2006-03-02 17:06
Schlagworte: Auto, Frankfurt, Mutter, Nachbarin, Reperatur, Smart, Wallhausen
Kennt Ihr das, wenn Ihr Euer Auto länger habt stehenlassen, möglichst bei feuchtem Klima, und dann wieder losfahrt? Die Bremsscheiben sind dann meistens mit Flugrost angrostet und schaben etwas, unter Umständen macht es sogar einen kleinen Ruckler. So weit, so gut.
Letzten Samstag, als ich all mein Zeug in Frankfurt zusammengepackt hatte, die Wohnung übergeben war, meine Frau Nachbarin eine Träne im Auge hatte und ich endlich im Auto sass, machte es auch wieder so einen kleinen Ruckler. Nichts weiter bei gedacht, der Wagen hatte schliesslich gerade wieder einmal ein paar Tage unbewegt gestanden.
360 km später, in Wallhausen vor der Garage meiner Mutter, stieg ich wieder aus meinem Wagen aus, wobei mir ein schwarzer Metallhalbkreis auf dem Garagenvorplatz auffiel. Interessantes Teil, lackiert, an einer Seite eine Bruchstelle. Mal die Mutter fragen, was das war…
Von da an knarzte das Auto beim Fahren, in jeder Kurve, beim anfahren und anhalten. Da schwante es mir schon… Der Ring war ein Teil des Federbeines meines eigenen Autos! Heute war ich endlich beim nächstgelegenen Smarthändler. O-Ton: “Ja, das sieht eindeutig bekannt aus!”
Das Teil wird teilweise noch von der Kulanz abgedeckt und der Austausch wird mich € 78 kosten — na, geht ja noch.