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Liste von Spamempfängern

Eine Mail wie diese hier an sich ist ja nichts besonderes, man bekommt meistens mehrere pro Tag:

Nigeria-SPAM

Doch was ist dieses attachment? Vorsichtig, unter allen Vorsichtsmassnahmen gegen Viren, Trojaner, Würmer und anderes Geschmeiss, geöffnet und siehe da: eine Liste mit allen Empfängern, an die diese Mail ging!

Herzliches Beileid an alle 498 Empfänger.

Webmailverschlüsselung

Nun, ess geht nicht nur um Webmail sondern generell um Verschlüsselung von Webinhalten, Webmail ist aber sicherlich die prominenteste und sinnvollste Anwendung:

Freenigma ist eine Reaktion auf den Rummel um das Web 2.0, in dem immer mehr Anwender Daten bei verschiedenen Providern lassen, ohne sich Gedanken um ihre Privatsphäre zu machen. Als echte Web 2.0-Anwendung ist Freenigma mittels AJAX realisiert und bietet eine Firefox-Extension, die den Bildschirm analysiert und automatisch erkennt, wann eine Mail geschrieben wird. Die Verschlüsselung soll zunächst für Google Mail, Yahoo Mail und Hotmail/MSN verfügbar sein, später sollen Microsoft Outlook, Lotus Notes und eine Verschlüsselung für Mail auf Mobiltelefonen hinzukommen.

Quelle: Heise Newsticker - Freenigma bringt Verschlüsselung für Nutzer von Webmailern

Für solche Dinge bin ich ja immer zu haben — dann will ich mich mal um eine Einladung bemühen, um es testen zu können.

Wie naiv man früher war…

Mir ist gerade eine Mail aus dem Jahre 1995 in die Finger gekommen, in der ich den damaligen postmaster der Uni Konstanz darum bitte, mir eine Mailadresse an der Uni Hamburg zu suchen:

On Tue, 27 Jun 1995, christoph rummel wrote:

> guten morgen.
> vielleicht koennen sie mir bei der suche nach einer e-mail adresse behilflich sein?

Nur beschraenkt.

> die betreffende studentin studiert an der uni hamburg deutsch und englisch,
> ihr name ist xyz.
> sollte sie eine adresse haben, waere es nett, sie mir zukommen zu lassen.
> christoph rummel.

Lesen Sie http://www.uni-konstanz.de/misc/faqs/msg00025.html und sehen
Sie mal im X.500-Verzeichnis der Uni Hamburg nach (Startpunkt in unserem
Verzeichnis).

Meine Güte… Wie peinlich ist das denn? Erst einmal fragen, bevor man selber sucht — altbekannte und verhasste Technik. Tja, How To Ask Questions The Smart Way lesen, im optimalen Fall bringt es einen dazu, die Antwort selber zu finden, bevor man die Frage überhaupt stellen muss. Und das x.500-Verzeichnis hätte ich damals wirklich selber durchsuchen können, und wenn ich dort nichts gefunden hätte, dann hätte vielleicht, nur ganz vielleicht, Altavista, die damalige Suchmaschine der Wahl, etwas gewusst (nein, Google gab es damals noch nicht).

disconnected

Wenn mein Webserver heute mal temporär nicht erreichbar war, dann tut es mir leid. Grund dafür war, dass meine domains noch bei meiner alten Firma liegen und die zonefiles heute aus dem bind-Verzeichnis gerutscht sind. Jetzt tut wieder alles.

Exchange Mailboxdiät

Wenn man sich dieses Bild genau anscheut, dann sieht man, dass die oberste Mail zunächst eine Größe von 354 kB hatte, und nach setzen des “Erledigt”-Häkchens hatte sie nur noch eine Größe von 256 kB.

Verkleinerung der Mailgröße

Wie kommt es? Dass Exchange sich um vielerlei im header der Mail anthaltene Daten nicht schert und sie einfach verwirft ist bekannt, aber was genau es ist, das hier entfernt wird und so zur Verkleinerung führt, habe ich noch nicht herausfinden können. Diese Schlankheitskur funktioniert übrigens nur mit Mails, die aus dem Internet kamen, mit internen Mails geht es nicht.

Mir stellt sich allerdings auch die Frage, warum die Mails verkleinert werden? Werden Daten verworfen, die nicht mehr benötigt werden, weil die Mail ja “erledigt” ist? Empfehlen kann man es eigentlich nur, den Haken zu setzen, denn die Lizensierung des Exchangeservers beruht ja auf Postfachgröße, und auf diese Weise passen wesentlich mehr Mails in das Postfach.

Mail, Mail, Mail

In meiner alten Firma war mein Steckenpferd bereits die Verwaltung von Mailservern. Sendmail, Qmail, smail, Postfix waren alles MTAs, mit denen ich gearbeitet habe. Exchange kannte ich dahingegen nur indirekt über viele, viele Telefonkonferenzen, -Gespräche, Mails usw. mit Kunden, später dann auch nur periphär durch das Anlegen neuer Exchangebenutzer in Vertretung unseres Windowsadministrators.

In der neuen Firma, die im Unterschied zu der alten komplett auf UNIX ausgerichteten Firma, doch sehr MS-lastig ist, gibt es aber einen Exchangeserver. Und heute Morgen gab es prompt das erste Problem und der eigentliche Admin war nicht im Haus.

Hey, mir kam so einiges aus den oben erwähnten Telefongesprächen gleich bekannt vor, einige Begriffe und unterschiedliche Bezeichnungen z.B. Internet Mail Connector) kannte ich auch noch, und bald lief die Mail wieder. Ging eigentlich ganz einfach. Und von der Bedienung definitiv angenehmer, das muss ich zugeben. Aber sonst… ;-)