RSS

also doch wieder nofollow

Als Google 2005 nofollow “erfand”, schrie ich laut “Nicht folgen!“, weil ich mir damals nicht hatte vorschreiben lassen wollen, was mit meinen Links passiert. Ich hatte ja meinen Kommentarspam im Griff, und ich wollte durchaus, dass den “guten” Links gefolgt wird.

Nunja, die Zeit vergeht, ich blogge nicht mehr so viel, mein pagerank ist gesunken und es wird nicht mehr so viel bei mir kommentiert. Um so mehr fiel es mir auf, dass so einige Leute zwar schön und themenbezogen kommentierten, aber auf Seiten verlinkten, die keine “homepages” oder persönlichen Blogs waren, sondern kommerziellen Hintergrund hatten.

Der Grund dafür war, dass meine Seite auf einer Liste von nofollow-Blogs gelistet war, und somit als Ziel für SEO-Kommentarspammer markiert war. Vielen Dank, dann spucke ich denen eben in die Suppe und benutze “nofollow” wieder.

Wer mal schauen will, ob er auch auf der Liste ist, schaue hier (extra nicht verlinkt): http://www.seo-lexikon.eu/No_NoFollow_Blogs.html

Liebe Kommentarspammer…

… oder Suchmaschinenoptimierer, oder wie auch immer Ihr Euch euphemistisch lieber nennt.

Ich rede jetzt nicht von dem üblichen Poker-, Medikamenten-, Uhren- oder Kredit-Kommentarspam, der ja wunderbar automatisch entsorgt wird, sondern von dem ganz individuell erzeugtem, von Hand geschriebenem deutschen Kommentarspam.

Kommentiert ruhig soviel Ihr wollt. Schreibt nette Sachen, macht Euch lustig, schreibt Belanglosigkeiten — mir egal. Ich schaue mir jedoch vor dem Freigeben eines jeden Kommentares die Seiten, auf die Ihr verlinkt, an, und wenn diese auch nur im geringsten kommerziell oder irgendwie anrüchig sind, dann entferne ich diesen Link einfach. Meine Seiten, meine Spielregeln. Ganz einfach.

Danke für die Aufmerksamkeit. Mit Verständnis rechne ich nicht.

falsche Adressangaben

Selten nur passierte es mir hier auf meinen Seiten, dass ich einen Kommentar nicht freigeschaltet habe. Gründe hierfür waren, mit Ausnahme von Spam, dass der Kommentar einfach nur beleidigend war oder dass der Kommentar, in einem einzigen Fall, nach über 1000 Kommentaren rein nichts, aber auch garnichts zur Diskussion beigetragen hat. Wenn es mir den Eindruck vermittelte, dass der Autor mit seinem Kommentar lediglich einen Link auf seine kommerzielle Seite setzen wollte, habe ich auch schon den Link auf diese Seite entfernt, aber den Kommentar unverändert stehengelassen. Mailadressen habe ich durchaus schon aus entfernt, sie aber durch den Hinweis ersetzt, dass dies zum Schutz gegen spam-harvester geschah und die Mailadresse erfragt werden könne. Kommentare werden, davon muss man ausgehen, vom Autor bewusst so verfasst und dürfen vom Seitenbetreiber nicht verändert werden, und daran halte ich mich, mit oben aufgezählten Ausnahmen, auch.

Heute kam ich mal wieder in die Gelegenheit, einen Autor eines Kommentares anschreiben zu wollen, jedoch scheiterte dies an der ungültigen Mailadresse, die er angegeben hatte. Dass so manche Adresse, die Kommentatoren angeben, offensichtlich ungültig ist, kann ich irgendwo verstehen. Ich will meine Adresse auch nicht überall verteilen, gebe dann aber spam-taugliche Adressen an, in manchen Ausnahmen auch derart offensichtlich nicht existierende Mailadressen, dass hieran erst gar kein Zweifel aufkommt. Dazu besteht aber üblicherweise gar kein Anlass, denn ich kommentiere mittlerweile noch nicht einmal mehr unter meinem Spitznamen “Bronski”, sondern eigentlich nur noch unter meinem vollen Namen. Ich stehe dazu, was ich schreibe, ich beleidige niemanden und kann mich benehmen. Was man heute leider nicht von jedem behaupten kann.

Und so bin ich immer wieder enttäuscht, wenn die Kontaktadressen, die Leute hinterlassen, offensichtlich falsch sind. Zahlendreher kann man manchmal erkennen, offensichtlich gefälschte Adressen sind irgendwo auch OK, siehe oben. Aber vollkommen legitim erscheinende Adressen, die sich dann doch als “defekt” herausstellen, sind irgendwie nicht im Sinne des Erfinders.

Für Blogger forderte Tim O’Reilly in seinem Blogger’s Code of Conduct:

2. We won’t say anything online that we wouldn’t say in person.
[...]
5. We do not allow anonymous comments.
We require commenters to supply a valid email address before they can post, though we allow commenters to identify themselves with an alias, rather than their real name.

Punkt 2 ist für mich das “mit seinem Namen zu dem stehen, was man sagt (und schreibt). Das tue ich selber, und fände es schön, wenn es auch andere tun würden. Einfordern tue ich es jedoch nicht — hier bin ich nicht ganz so konsequent wie z.B. Volker Weber, der Kommentare ohne real name schlichtweg löscht. Hiermit sind wir auch schon bei Punkt 5, den Namen der Kommentatoren. Ich wüsste nicht, wie ich diese nachprüfen sollte, zumal, wie im Fall des WoW-Sucht-Artikels, teilweise absichtlich keine Namen genannt werden. Ich kann auch nicht jede Mailadresse vor der Freischaltung des Kommentares auf ihre Korrektheit überprüfen. Dann würde kein Mensch mehr kommentieren.

Was man von sich selber erwartet, kann man leider nicht von jedem anderen genauso erwarten. Und im Sinne von Datenschutz und Datensammelei muss man es auch akzeptieren, dass nicht jeder seine privaten Kontaktdaten preisgeben will. Auch wenn es bedeutet, dass man diejenigen dann nicht kontaktieren kann.

comment-spam countermeasures

Kommentarspam kann, der Theorie nach, auf zwei Arten abgeladen werden. Entweder per Skript, das eine Liste von sites mit den richtigen Parametern an die jeweiligen wp-comment-post.php übergibt, oder über automatisierte Browser, die selbständig das Kommentarformular ausfüllen.

Gegen die zweite Methode kann man nicht viel machen, ausser mit so schönen Plugins wie SK2 zu versuchen herauszubekommen, mit welcher Wahrscheinlichkeit es sich um Kommentarspam handelt.

Für den zuerst aufgeführten Fall, stumpfes Skript bedienen, habe ich mir jetzt etwas eingebaut. Eine Variable wird mit einer Konstante kombiniert und gegen Ende, bei der Kommentarabgabe, verglichen, ob die Kombination korrekt ist. Ist sie es nicht, bleibt der Kommentar hängen.

Mal schauen, inwieweit sich mein Spamaufkommen hier verändern wird.

Kommentarvandalismus

Vor mittlerweile längererzeit hatte ich bei einer von mir betreuten Seite mit Gästebuchvandalismus zu tun. Ständig schmierten irgendwelche Tunichgute unqualifizierte Bemerkungen in das Gästebuch, und ich musste hinterherräumen, bis es irgendwann auf einmal kein Gästebuch mehr gab.

In den letzten Wochen fällt es mir unter den Kommentaren hier auf meiner Seite immer öfter auf, dass scheinbar ein paar unterforderte Wichte Spass daran finden, Kommentare zu hinterlassen, die nichts, aber rein gar nichts mit den eigentlichen Artikeln zu tun haben. Teilweise einfach nur Obszönitäten mit haarsträubender Rechtschreibung, teilweise, was fast amüsant war, in Form einer virtuellen Unterhaltung mehrerer Personen (natürlich, wie feige, alle mit gefälschten Mailadressen, aber alle von der selben Quell-IP), aber auch regelrecht beleidigende Dinge oder einfach nur Müll.

Was treibt diese Schmierfinke an? Ist das lustig? Bringt das etwas? Habe ich etwas getan? (Wohl kaum, so selten, wie ich hier in der letzten Zeit etwas schreibe…) Geht an die frische Luft!

definitiv Spam

Ein SpamKarma von über 44.000 ist eindeutig! Eat this, spammer!

SpamKarma 44.000

Doch, ich bin mit SpamKarma, vor allem seit Version 2.1, sehr zufrieden.