*brzzzl*

Irgendwie roch es gestern seltsam elektrisch verschmurgelt in meiner Wohnung. Irritiert schnüffelte ich an Lichtschaltern, Steckdosenleisten, ja ich schraubte sogar die Seitenwand meines Rechners auf und hielt meine Nase in sein feines Inneres. Nein, nichts, das auffällig war. Trotzdem wehte mir immer wieder eine Schwade Beunruhigung unter meine Nase — und mit Kopfschmerzen, die ich gestern hatte, bin ich noch geruchsempfindlicher als sonst.

Eine halbe Stunde später machte es unter dem Tisch *brzzzl*, der Bildschirm vor mir wurde schwarz und kurz darauf sass ich im dunkeln. Die Sicherung für den Raum bekam ich erst wieder eingeschaltet, nachdem ich das Stromkabel meines Rechners herausgezogen hatte… Tja, da half die Nase im Rechnerinneren nicht viel, wenn ich hinten, oben am Netzteil hätte schnuppern sollen.

Nachher mal sehen, in welchem Laden ich einen Ersatz finde. In Konstanz ist die Auswahl dann doch etwas magerer als früher, als ich noch in Frankfurt wohnte…

Nachtrag: Neues Netzteil, alles geht. Es hat das Motherboard also nicht gegrillt.

Federbein

Kennt Ihr das, wenn Ihr Euer Auto länger habt stehenlassen, möglichst bei feuchtem Klima, und dann wieder losfahrt? Die Bremsscheiben sind dann meistens mit Flugrost angrostet und schaben etwas, unter Umständen macht es sogar einen kleinen Ruckler. So weit, so gut.

Letzten Samstag, als ich all mein Zeug in Frankfurt zusammengepackt hatte, die Wohnung übergeben war, meine Frau Nachbarin eine Träne im Auge hatte und ich endlich im Auto sass, machte es auch wieder so einen kleinen Ruckler. Nichts weiter bei gedacht, der Wagen hatte schliesslich gerade wieder einmal ein paar Tage unbewegt gestanden.

360 km später, in Wallhausen vor der Garage meiner Mutter, stieg ich wieder aus meinem Wagen aus, wobei mir ein schwarzer Metallhalbkreis auf dem Garagenvorplatz auffiel. Interessantes Teil, lackiert, an einer Seite eine Bruchstelle. Mal die Mutter fragen, was das war…

Von da an knarzte das Auto beim Fahren, in jeder Kurve, beim anfahren und anhalten. Da schwante es mir schon… Der Ring war ein Teil des Federbeines meines eigenen Autos! Heute war ich endlich beim nächstgelegenen Smarthändler. O-Ton: “Ja, das sieht eindeutig bekannt aus!

Das Teil wird teilweise noch von der Kulanz abgedeckt und der Austausch wird mich € 78 kosten — na, geht ja noch.

Umzugsbauchschmerzen

Was habe ich gelernt?

  • Sperrmüllanmeldung braucht 2-3 Wochen Vorlauf
  • Möbelspenden an das Second Hand Warenhaus der Werkstatt Frankfurt brauchen ebenfalls Vorlauf. Schrankwände wollen sie vorher begutachten, frühestens Mitte März.

Da der Umzugswagen aber bereits auf morgen bestellt ist, ist es für all das zu spät. Es bedeutet also, dass ich weder meine Regalwand noch einiges anderes Zeug zurücklassen kann, sondern es werde mitnehmen müssen. Gut, dass der Umzugsunternehmer noch einen etwas größeren Wagen hat…

Meinen Vormieter könnte ich auch köpfen, bzw. meinen Vermieter dafür, wie er die Wohnung abgenommen hat. An den Teppichleisten ist Heisskleber, mit denen ein Antennenkabel fixiert war, was unglaublich nützlich für das streichen ist. In der Küche hat der Vormieter Kacheln verlegt, aber leider hat er nicht durchgefliest, sondern lediglich bis an den Anschlag der Küchenzeile. Das bedeutet, dass ich die Küche nicht rausreissen kann. Aber Sperrmüll hätte ich so schnell ja eh nicht bekommen…

Arg! Planung… Merken für das nächste Mal! Hoffentlich kommt es nicht so schnell.

Einblick in eine Bank

Bei Spiegel Online findet sich ein “Nacktes Chaos” betitelter Artikel über die Zustände innerhalb der Investment-Tochter der Dresdner Bank, Dresdner Kleinwort Wasserstein, und Vorwürfe von Diskriminierung und verwandter Vorwürfe von mehreren weiblichen Angestellten.

Zitieren werde ich nichts aus dem Artikel, aber nach 3 Jahren, die ich bei der Dresdner Bank als “externer Mietsklave” (wie wir dort offen bezeichnet wurden) und ihren unterschiedlichen Töchtern (Dresdner Bauspar, Deutsche Hyp, Dresdner Kleinwort Wasserstein, Dregis und wie sie alle heissen) verbracht habe, trifft dieser Artikel und die Vorwürfe der genannten Damen mein Bild, das ich von Grossbanken gewonnen habe, ziemlich genau.

Als ich auf Jobsuche war, empfahl mir ein Freund eine Bank, “da ich doch Erfahrung mit Banken” habe. “Eben darum will ich in keiner arbeiten” habe ich ihm geantwortet. Konten habe ich bei dem grünen Institut übrigens auch keine mehr.

Meine Meinung…

Kinohopping

Gestern Abend hatte ich mich mit Frau G. und ihrem Freund verabredet, um mal wieder ins Kino zu gehen, The Chronicles of Narnia sollte es sein, und natürlich in meinem Leib- und Magenkino, dem Turmkino in Frankfurt/Main, weil es nur Originalversionen zeigt.

Die Werbung war noch OK, aber der erste Trailer hatte bereits einen unerträglichen Ton, der sich auch während der ersten paar Minuten des Filmes nicht besserte. Nachdem ich und auch andere Leute bereits zum zweiten Male nach draussen zum Personal gegangen waren, bekam ich die Antwort, dass der Ton leider defekt sei und sich dies nicht ändern liesse. Wie bitte? Kann man das nicht vorher sagen? Oder die Vorstellung dann sofort absagen? Wir bekamen Eintrittsgeld alle anstandslos zurück und konsultierten die Kinoprogrammübersicht, wo der Film denn noch gezeigt wird. Es war 20:20, und 20:30 sollte er am anderen Ende von Frankfurt, ganz in der Nähe wo ich wohne, anfangen — also los! 20:40 waren wir da, und der Film war nur ganz kurz vor der Stelle, zu der wir gerade aus dem Turmkino herausgegangen waren — perfekt! Leider auf Deutsch, aber dafür besserer Ton und ein größeres Bild.

Schneefegen

Die aktuelle Wettersituation in Frankfurt: Schneefegen!

Schneefegen

Ist das eine Aufforderung, dass man endlich rausgehen und mit Schneeschieber und Besen den Gehweg freiräumen soll? Oder vielleicht ein Rechtschreibefehler? Zumindest ist auf der Tastatur das F direkt unter dem R, so dass es “Schneeregen” sein könnte. Ist es aber nicht:

Schneefegen
Schnee wird vom Wind nur bis in geringe Höhen über dem Erdboden aufgewirbelt, sodaß die Horizontalsicht nicht merklich herabgesetzt ist. Wird der Schnee bis in größere Höhen aufgewirbelt, sodaß die Horizontalsicht sehr gering ist, spricht man von Schneetreiben.

Quelle: wetter.at: Lexikon