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synchrones Telefonklingeln

Das Jahr begann so ruhig…

Dadurch, dass die ersten Arbeitstages des neuen Jahres auf einen Mittwoch, Donnerstag, Freitag gefallen sind, hatten sehr viele Menschen die Gelegenheit genützt und sich freigenommen. Wenn man selber aber arbeitet, merkt man das, denn es ist ruhig. So ruhig, dass ich z.B. am Donnerstag einen Anruf früh am Morgen hatte, und dann sage und schreibe sieben Stunden dasass und kaum etwas zu tun hatte. Irgendwann zwischen 15 und 16 Uhr klingelte das Telefon dann doch wieder einmal, und im selben Moment, in dem ich abgenommen hatte, klingelte es gleich nochmal, von einem anderen Kunden. Wie machen die das? Absprache? Telepathie? Da ist doch so schon so wenig los, warum muss dann alles gleich auf einmal kommen?

Mittlerweile ist alles wieder beim normalen: es klingelt nicht nur gleichzeitig, sondern es kommen während der Telefongespräche mit untergeklemmtem Hörer, weil man ja dabei am Rechner werkelt, Mails rein und Kollegen, die etwas wollen, stehen hinter einem. Früher einmal hielt ich das Telefon für eine tolle Erfindung…

leger

Sehr nett, solche Mails von Kunden zu bekommen:

P.S.: Kleiden sie sich (falls es Ihre CI erlaubt – beide) ruhig leger!
Wir wissen mittlerweile, dass Ihre Mitarbeiter alle perfekte Anzüge besitzen.

Wirusbefall

Wie, das schreibt man mit “V”? Sicher? Seht selbst, wie ich bei uns im Büro feststellen musste, haben wir dort einen Wirusbefall, und zwar direkt an der Tür.

Wirusbefall

Und bis jetzt haben wir ihn nicht wegbekommen…

verwaiste Blässhühner

Da macht doch vorgestern Morgen ein Kollege ein Fenster zum Seerhein hin auf, und scheucht damit einen ganzen Schwarm Blässhühner unten auf dem Wasser auf. Kaum sind diese weggeflogen, taucht ein kleines, junges Blässhuhn auf — einsam.

Blässhuhn

Vorgestern schon und den kompletten gestrigen Tag schwamm das junge Ding immer noch an der Stelle, an der es aufgetaucht war, im Laufe des Tages gesellte sich nur ein zweites dazu. Mittlerweile schwamm auch ein ganzer Schwarm mal wieder an der Stelle, aber das Küken schwamm einfach hindurch, sich sichtlich zu niemandem hingezogen fühlend. Suchend? Ich weiss ja ncht, wie hier die Mutter-Kind-Bindung ist, oder ob die Jungtiere von allen mitaufgezogen werden, aber andererseits taucht das Küken den ganzen Tag immer wieder auf den Grund und sucht offensichtlich nach Futter. Es wird also wohl nur halb so schlimm sein.

geschlossenes System

Der nette Kollege, der so nett war, die Blumen im Büro zu giessen, hatte es leider zu gut gemeint und war nicht sparsam mit dem Wasser. Nachdem das überschüssige Wasser sich auf dem Boden ausgebreitet hatte, war er selbstverständlich auch sofort dabei, die Pfütze wieder aufzuwischen — und wrang das benutzte Handtuch oben über dem Topf wieder aus. Geschickt! Das wiederholte sich noch ein paar Mal, ohne dass ihm aufging, was er da eigentlich tat… Das ist ein geschlossenes System.

zwischen den Jahren arbeiten

Im Juli war es, als die frohe Kunde im Büro verrkündet wurde, dass wir zwischen den Jahren frei haben. Tja, gut, dass ich mir nicht wirklich etwas vorgenommen habe, denn zwei Wochen vor Weihnachten ist dann doch jemand auf die Idee gekommen, dass der Betrieb ja trotz Urlaub gewährleistet werden sein müsse. So kommt es, dass ich diese Zeilen jetzt hier aus dem Büro schreibe. Wenigstens werde ich heute etwas in Ruhe arbeiten können, hoffe ich…