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Seit Mac OS X 10.3 wird standardmässig Postfix statt sendmail benutzt. Insofern ist diese Seite hinfällig.
Zur Zeit des Schreibens benutze ich sendmail unter Mac OS X garnicht mehr - ich bin auf Postfix umgestiegen. Hier aber ein guter Tipp:
Wie bei Systemdiensten unter Mac OS X üblich, genügt es nicht, in der /etc/hostconfig den Wert
MAILSERVER=-YES-
zu setzen und das Startskript zu bedienen - der Start wird fehlschlagen! Hier als Beispiel die Fehlermeldung:
root@lampe:~$ /System/Library/StartupItems/Sendmail/Sendmail start
Starting mail services
451 4.0.0 /etc/mail/sendmail.cf: line 94: fileclass: cannot open '/etc/mail/local-host-names': Group writable directory
Dass sendmail sehr eigen in Bezug auf Verzeichnisschreibrechte ist,
ist bekannt. Aber dass es ausgerechnet / ist, das Gruppenschreibrechte
hat, das zu finden braucht ein wenig Zeit.
Um dieses Problem ein und für alle Mal zu umgehen, denn nach
Systemupdates hätte man dieses Problem sonst sofort wieder,
habe ich zwei Zeilen in /System/Library/StartupItems/Sendmail/Sendmail
hinzugefügt:
/bin/chmod go-w / /etc /etc/mail /usr /var /var/spool /var/spool/mqueue
/usr/sbin/chown root / /etc /etc/mail /usr /var /var/spool /var/spool/mqueue
Damit werden die Berechtigungen bei jedem Start korrigiert. Gefunden habe ich diese Befehle übrigens bei kung-foo.tv.
Damit kann das System jetzt schonmal Mails empfangen, aber konfiguriert ist damit noch lange nichts. Die Voreinstellungen, mit denen Apple ihren sendmail ausliefert, sind vielleicht doch nicht für jeden das richtige.
Ich persönlich schreibe ganz gerne von Hand in der /etc/mail/sendmail.cf herum, solange es um die Optionen geht. Aber wenn es dann an die rulesets geht, dann ist mir das auch zu kompliziert. Es muss also eine neue sendmail.cf her - und das geht mit den m4-Makros.
Mit m4 aus einer sendmail.mc eine sendmail.cf zu generieren ist wirklich kein Hexenwerk. Zumal Apple einem eine /etc/mail/README gleich mit zur Hand gegeben hat, in der wunderbar beschrieben wird, wie man vorzugehen hat, und noch einiges anderes mehr. So gut, dass ich hier gar nicht mehr Worte verlieren muß.