Vor ein paar Tagen schrieb Pepino von seinem Wadenkrampf in der Nacht, und gestern hat es Carsten Dobschat erwischt — und ich weiss nur zu gut, wovon die beiden schreiben.
Es war letztes Jahr im Oktober, als wir uns in Stuttgart bei zu einem Besuch auf dem Cannstatter Wasen (hier erwähnt) getroffen hatten. Ich nächtigte auf einem aufklappbaren Wohnzimmersofa, neben mir Eva, eine Bekannte aus Köln. Aus lauter Rücksicht, damit ich sie nicht trete, lag ich ziemlich am Rand des Sofas, und genau das war der Fehler. Irgendwann in den frühen Morgenstunden dreht ich mich dann doch einmal in die falsche Richtung und merkte schon im Aufwachen, wie es erst langsam und dann immer schneller abwärts ging. Der Versuch, schnell den einen Arm zum Abstützen auf den Boden zu bringen, scheiterte leider kläglich. Ich weiss nicht, ob es das verzweifelte verdrehen war, mit dem ich mich abzufangen versuchte, oder die harte Landung auf dem Boden, jedenfalls lag ich dann da und hatte in beiden(!) Waden einen Krampf. Ah, wie das zog… Durch nach oben ziehen der Zehenspitzen versuchte ich dem entgegenzuwirken und wartete darauf, dass die Krämpfe aufhörten, während ich nicht wusste, ob nun die Schmerzen schlimmer waren, oder die Schmach, neben einer Frau liegend mit immerhin 37 Jahren aus dem Bett gefallen zu sein.
Vielen Dank, ihr beiden, dass ihr diese unangenehmen Erinnerungen wieder wachgerüttelt habt…













1 Kommentar ↓
*gg* … ich hatte “nur” einen Wadenkrampf… aber ob ich bei einer Dame neben mir im Bett auch aus demselben gefallen wäre? Ich weiß nicht so richtig… ;-)
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