Ah, ich liebe Mailprobleme! Heutzutage habe ich ja leider wenger mit Mail zu tun, als ich das früher hatte, aber wenn, dann stürze ich mich gleich darauf. Naja, wenn da nicht Exchange wäre…
Hintergrund: Von zwei Kunden kamen nie die Mails an. Alles, was sie bekamen, waren Fehlerbenachrichtigungen, in üblich knapper Exchange-Schreibweise, die zumindest das Stichwort “Mail-Schleife” enthielt:
Dies ist eine automatisch erstellte Benachrichtigung über den Zustellstatus.
Den folgenden Empfängern konnte die Nachricht nicht zugestellt werden, weil öfter weitergeleitet wurde als zulässig. Dies weist möglicherweise auf eine Mail-Schleife hin.
Jetzt hätte ich mir ja zu gerne mal den header der betreffenden Mail angeschaut, um zu schauen, zwischen welchen Mailservern die Mail loopt, nur leider kürzt Exchange die Mail dermassen zusammen, dass vom ursprünglichen header nichts mehr übrigbleibt. Und in unserem System konnte ich nur an vorderster Stelle den Eingang der Mail feststellen, zusammen mit der Versendung der NDR-Mail an den Kunden. Klar, wo der Fehler passiert bzw. wo die Zustellung abbricht — aber warum? Der Kunde konnte glücklicherweise irgendwoher eine komplette Mail, die er zurückbekommen hatte, finden und mir zukommen lassen.
Einmal die Received:-header durchgezählt — 16 Stück. Hmmm, das ist nicht zuviel, seltsam. Unser Exchangeserver hat einen hop-count von 30 eingestellt. Also weitersuchen… Schliesslich stolperte ich über unseren Spamfilter, und der hatte, aus unerfindlichen Gründen, einen hop-count von 15 eingestellt. Weiss der Himel warum? Bingo, Problem gelöst! hop-counter hochgedreht und schon kommen die Mails an.
Wenn doch nur alle Probleme so einfach zu lösen sein könnten.













2 Kommentare ↓
Und wenn Du mal ungefähr 1000 Meldungen wegen angeblich loopender Mails mit dem Hopcount abgebügelt hast, kommt dann irgendwann der echte Loop, der Dein Mailsystem in die Klemme bringt und Du willst es zuerst nicht wahrhaben. So ging es mir jedenfalls. ;-)
Mit solchen Dingern hatte ich damals in FFM schon auf Kundensystemen zu kämpfen gehabt - oh ja, lustige Sachen! Auf vier lastverteilten Mailservern gleichzeitig Regeln erstellen und die queue leerräumen, damit der Betrieb weitergehen kann.
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