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Blogger-Immunität

Diese Meldung aus dem Spiegel Netzwelt-Ticker liest sich ja mal nicht schlecht:

Kalifornisches Gericht immunisiert Blogger

Gleichsam kollektiv immunisiert wurden amerikanische Blogger durch ein Urteil des Obersten Gerichts von Kalifornien. Dieses stellte fest, dass Individuen, die das Internet zur Verbreitung von Informationen einer anderen Quelle benutzen, nicht dafür haftbar gemacht werden können, wenn das Material als verleumderisch betrachtet wird.

Dieses Urteil unterstützt laut Reuters ein Gesetz, das Individuen von Schuld befreit, wenn sie eine verleumderische Nachricht lediglich weiterleiten, aber nicht deren Quelle sind, und erweitert dessen Wirksamkeit auf Internetdienste wie Provider, Blogger und Aktivisten-Websites.

(Quelle: Spiegel Online - Netzwelt-Ticker (Autor: Felix Knoke))

Nichts desto trotz sollte man immer Quellen angeben, deutlich zitieren und unmissverständlich klarstellen, dass es sich bei einer Information um etwas gefundenes handelt. Es gibt so schon genug Leute, die direkt explodieren und sofort losfeuern, wenn sie nur schon die ersten drei Zeilen eines Textes gelesen haben. Hätten sie einen Text bis zu Ende durchgelesen, wäre ihnen u.U. die wichtige Textstelle, die alle Unklarheiten beseitigt, noch aufgefallen. Naja, vielleicht… Never underestimate the predictability of stupidity - manche Leute bekommen einfach immer alles in den falschen Hals. Und darum kann man, im eigenen Interesse, eigentlich nicht anders, als immer brav Quellen zu nennen. Nicht zuletzt auch, weil man sich nicht mit fremdem Federn schmücken sollte…

  1. 23. November 2006, 14:15 | #1

    Richtig zitieren, und das geht imho nur mit Quellenangabe, sollte eigentlich zum Grundhandwerkszeug eines jeden Bloggers gehören.

    Grüße aus FN
    Jörg

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