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Mr. Wong umgeht den Spamfilter

Wie viele andere auch, so z.B. ralle und bebal, habe ich am Wochenende Post von Mr. Wong bekommen. Dabei handelt es sich um einen bookmark-Dienst — wer auch immer so etwas braucht.

Post von Mr. Wong

Ich habe vom flüchtigen Blick über die Seiten nicht den Eindruck, dass es sich hier um böse Jungs handelt, aber irgendwie nervt es mich dennoch, dass mir hier die Werbung aufgedrängt wird. Web 2.0 Geschäftsmodelle in allen Ehren, aber alleine die Kosten, die eine solche Versendeaktion vermutlich verursachen dürfte, lassen mir die Haare zu Berge stehen. Der Kunststoffumschlag, der Buntdruckinhalt, die buttons und 90 Cent Porto — das dürften doch gut und gerne 1,50 bis 2 ¤ pro Empfänger sein. Nun gut, wer soviel Geld hat… Das kann mir ja egal sein, aber es nervt mich, dass ich hier Werbemüll bekomme, den ich nicht einfach ungelesen in den Papiermüll entsorgen kann, da ich hier streng genommen Mülltrennung vornehmen müsste. Stattdessen nehme ich mir jetzt noch mehr Zeit, als das eh schon gekostet hätte und echauffiere mich hier öffentlich. Unverbesserlich… Vermutlich ist sich Mr. Wong der Tatsache bewusst, dass die selbe Werbekampagne per Email unvehört in den Spamfiltern des Internets verhallt wäre. So, per snailmail, ist es, wie man sieht, mehreren Leuten wert, einen Artikel darüber zu schreiben. Es funktioniert also… leider.

Ich glaube, ich werde den Umschlag einfach wieder in den Briefkasten werfen, ungelesen. Und wenn er wiederkommen sollte, weil er nicht ausreichend frankiert ist, naja… egal, ich muss ihn ja nicht annehmen, dann soll Mr. Wong das Strafporto selber zahlen. Das notwendige Kleingeld scheint er ja zu haben.

Edit:

Weitere Links: dittes, larf, Dominik

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  1. 17. August 2006, 13:02 | #1

    Gestern lag der Brief wieder im Briefkasten, mittlerweile mit 2 Stempeln auf der Briefmarke. Schauen wir mal, was passiert…

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