Letzte Woche war ich beruflich in Karlsruhe Durlach unterwegs, ein ausgesprochen hübsches und angenehmes Städtchen und ebenso angenehme Einwohner, soweit ich das in den 3 Tagen beurteilen konnte. Untergebracht war ich über die Firma, bei der ich war, in einem Hotel, das, nun, wie soll ich es ausdrücken, mit Liebe eingerichtet worden war. Roter Teppich, einen Sternenhimmel an der Decke, golfarbene Kissen, überall Blümchen, drappierte Vorhänge, auf jedem Tisch ein Früchteteller, alles sehr Detailverliebt und verspielt. Auszusetzen gab es wirklich nichts, das Bett war bequem, alles funktionierte, war sauber und so, wie man es sich wünscht. Der Hotelier, farblich passend zur Einrichtung gekleidet, war betont freundlich und irgendwie hatte ich den Eindruck, dass er selber derjenige war, der das gesamte rot-goldene Ambiente des Hotels geschaffen hatte. WLAN-Accesspoints gab es im Hotel insgesamt 3 Stück, die aber leider gebührenpflichtig waren. Das geht zwar auch anders, wie in Berlin bereits erlebt, aber so teuer war es erstens auch nicht, und zweitens hatte ich eine Latenz von ca. 60 ms — was wollte ich also mehr? Am nächsten Morgen wollte ich die Rechnung für die Onlinezeit begleichen, worauf der Hotelier aber nur mit einem “Das schenke ich Ihnen” anstrahlte. OK, vielen Dank, sehr nett.
Internet geschenkt
Datum: 2006-08-07 15:58
Tags: Arbeit, Hotel, WLAN












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