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Fever Pitch

Vergangenen Montag kam in der Sneak-Preview eine weitere Literaturverfilmung, so wie letzte Woche bereits Pride & Predjudice — das scheint momentan sehr in zu sein.

Es kam Fever Pitch von Nick Hornby.

Während das Original in England angesiedelt ist und von einem Fussballfan handelt, wurde die Handlung für diese Verfilmung in die USA umgesiedelt und Fussball gegen Baseball ausgetauscht. Nunja, sonst könnten die Amerikaner mit diesem Film vermutlich nicht allzuviel anfangen…

Wie sehr der Film sich an die Romanvorlage hält, kann ich nicht beurteilen, da ich mehren Äusserungen von Freunden, dass die Bücher Hornbys nach High Fidelity von konstant abnehmender Qualität seien, Glauben geschenkt und Fever Pitch nicht gelesen habe. Ansonsten ist dabei ein netter Film herausgekommen, wie es so viele andere Romanzen eben auch sind. Die Liebeserklärung per Stadionsprecher blieb glücklicherweise erspart, wenigstens etwas.

Das witzigste am gesamten Film war eigentlich meine Sitznachbarin, eine Amerikanerin und selber Red Sox-Fan. Wie sie neben mir mitging, die Yankees verfluchte, ihre Fäuste schüttelte, aufjauchzte und sich auf die Knöchel biss, war ein Erlebnis für sich. Das soll nicht heissen, dass der Film nicht witzig war, nein, er war wirklich witzig und unterhaltsam. Nicht schlecht, aber eben auch nichts besonderes.

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