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Lynchjustiz

Spiegel Online:

Berüchtigter russischer Spammer ermordet

Spam nervt - und manche Menschen möglicherweise so sehr, dass sie deswegen töten: Einer der berüchtigtsten Spammer Russlands wurde am Sonntag ermordet aufgefunden. Spekulationen zufolge könnte die brutale Tat auf das Konto einer “Anti-Spam-Gang” gehen.

Quelle: Spiegel Online: Berüchtigter russischer Spammer ermordet

Als Mailserveradministrator, wie soll ich das sagen, *räusper* kann ich diesen Zorn nachvollziehen. Gutheissen kann man das natürlich nicht, aber wenn man mal wieder durch Tausende von unzustellbaren Mails, unter Last ächzende Maschinen und verrauschte Logfiles wühlt, dann würde man auch gerne mal nachts einen Spammer in einer dunklen Gasse treffen. Nein, aber effektive juristische Mittel gegen Spammer wären wirklich wünschenswert!

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  1. 24. März 2006, 17:15 | #1

    Das ist wirklich traurig! Was dieser Mann auch immer gemacht hat, beziehungsweise gemacht haben soll, dass ist noch lange kein Grund ihn gleich umzubringen!!!! Ich persönlich bin zwar der größte Anti-Spammer Deutschlands und habe schon mehrere dutzend spammende Firmen in der ganzen Welt zu Fall gebracht und durch meine Hinweise an Justizbehörden, konnten weltweit schon hunderte Spammer verhaftet werden, doch von solchen Aktionen kann ich mich nur distanzieren, denn jeder Mensch hat ein Anrecht auf “körperliche Unversehrtheit”! So kann man es absolut nicht gutheißen, dass Spammer bedroht, verprügelt, zusammengeschlagen, oder wie im bedauerlichen Fall von “Vardan Kushnir”, sogar ermordet werden. Was ebenfalls nicht in Ordnung ist, dass privates Eigentum von Spammern beschädigt, zerstört, oder gestohlen wird. Vielen Leuten die bekannt dafür sind, dass sie “SPAM”-Mails versenden, werden ja zum Beispiel regelmäßig am Auto die Reifen zerstochen, der Lack zerkratzt, Beulen ins Auto getreten, die Scheiben eingeschlagen, oder das Auto sogar angezündet…. Was immer man tut, man muss sich immer an die Gesetze halten!
    Wenn man jedoch selbst etwas gegen Spammer unternehmen möchte, dann muss man es halt so machen wie ich. Spammer und Firmen die “SPAM”-Mails versenden, auf Internetseiten öffentlich an den Pranger stellen und darüber schreiben, in was für kriminelle Aktivitäten sie verwickelt sind. Und das ist keine “Selbstjustiz”. Schließlich hat die Öffentlichkeit, laut dem Presserecht, ein “Anrecht” auf Information! Auf der Internetseite “Spammer-Info”, die ich gerade aufbaue, werde ich übrigens genau das tun. Dort wird jeder an den Pranger gestellt werden, der mir seit Anfang der neunziger Jahre “SPAM”-Mails geschickt hat. Wenn man die Öffentlichkeit so vor Spammern und Firmen die “SPAM”-Mails versenden warnt, dann wird sich das Problem mit den “SPAM”-Mails, früher oder später von selbst lösen, weil dann keiner mehr auf “SPAM”-Mails hereinfällt und es sich dann für Spammer nicht mehr lohnt, “SPAM”-Mails zu versenden. Für jedes Problem gibt es eine Lösung! ;-)

    Euer Martin

  1. 26. Juli 2005, 18:09 | #1
  2. 26. Juli 2005, 20:04 | #2