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WoW-Sucht

Bei WCG Europe findet sich ein Artikel über World of WarCraft – Welche Gefahren es mit sich bringt

Der Titel ist ja beschreibend genug, und am liebsten würde ich nahezu den gesamten Artikel zitieren.

Dass mir das Spiel World of Warcraft sehr viel Spass macht, daraus mache ich ja keinen Hehl. Sowohl in der Firma als auch im Freundeskreis und mit meinen Gildenmitgliedern vom Ältestenrat machen wir immer Scherze über das Spielen, schon wieder online zu sein, wie oft man sich doch online sehen würde und begrüßt sich scherzhaft mit “Hallo Süchtige!” Und darin steckt definitiv mehr als nur ein Körnchen Wahrheit.

Folgende Fragen sollte man sich mal zu Herzen nehmen:

Jeder Spieler, der das Spiel World of WarCraft regelmäßig zockt, sollte sich ein paar Fragen stellen:

  1. Habe ich jemals schon gelogen um World of WarCraft zu spielen?
  2. Habe ich schon mal meine Arbeit (Schule, Uni, Job usw.) vernachlässigt um World of WarCraft zu spielen?
  3. Habe ich schon mal meine sozialen Kontakte (Freundin, Freunde) vernachlässigt um zu spielen?
  4. Habe ich häusliche- oder sonstige Pflichten vernachlässigt um zu spielen?
  5. Habe ich jemals meiner Gesundheit geschadet, sei es durch vernachlässigen des Essen und Trinken, der täglichen Körperpflege oder sonstigen Sachen, um spielen zu können?

Solltet Ihr auch nur eine Frage mit „Ja“ beantworten können, so seid ihr definitiv suchtgefährdet und solltet Euch schnell mit dem Thema befassen, bevor ihr noch tiefer reinrutscht. Die beste Lösung ist: Spiel verkaufen und von der Platte tilgen. Sollte es bereits schlimmer sein und Ihr findet keinen Ausweg, dann scheut nicht davor andere um Hilfe zu bitten. Allen die täglich nur angemessen oft spielen und dabei wirklich nichts vernachlässigen, können wir weiterhin nur viel Spaß beim spielen wünschen.

World of WarCraft – Ein faszinierendes Spiel mit enormen Risiken, die wir nicht ignorieren sollten.

Quelle: WDC: World of WarCraft – Welche Gefahren es mit sich bringt

Zumindest in 2 Punkten muss ich mich wohl schuldig erklären.

Wie in dem Artikel aber empfohlen wird, das Spiel zu verkaufen und von der Platte zu löschen, so weit möchte ich nicht gehen. Dafür macht es einfach zu viel Spaß. Man muss das ganze nur wirklich mal hinterfragen und manchmal auch einen oder zwei Abende Pause machen, raus gehen, sich mit Freunden im Biergarten (o. ä.) treffen und am Wochenende einen Spaziergang machen. Ich habe ja beispielsweise meine regelmässigen Kinobesuche. Auch lasse ich Essen und Trinken nicht zu kurz kommen und gehe regelmässig arbeiten. Aber Vorsicht ist definitiv geboten. Man sieht es ja sogar hier auf [bronski.net] an der Regelmässigkeit meiner postings, die in den letzten 2 Monaten rapide abgenommen hat.

Wenn das Spiel nicht soooo viel Spaß machen würde…

(via: worldofwar.deWorld of Warcraft und die Nebenwirkungen…)

1.497 Kommentare

  1. ouh man…es gibt nix schlimmeres als wow…ich selbst spiele es nicht aber mein freund dafür umso mehr…als ich mit ihm zusammen gekommen bin hat er zwar schon gespielt aber in der ersten zeit hat er es wirklich reduziert…nur jetzt in letzter zeit..na gut was heist letzter zeit seit nun etwa 3monaten nimmt es wirklich überhand…ich hab ihm jetzt schon mehr als einmal angedroht ich verlasse ihn wenn es nicht aufhört…jedes mal bekomm ich ein “ja ich weiß..ich muss es ändern ich MUSS es reduzieren ABER ich muss spielen ich will spielen mind.4-5stunden am tag” ja toll…wir führen eine fernbeziehung in der man sich eh nicht wirklich oft sieht (meist nur am we) und naja ich würde abends wenigstens 1 stunde mit ihm teln…aber pustekuchen…ständig hör ich sowas wie “ne sorry bin zu müde..hab kopfweh..oder ne sorry muss spielen bin grad in ner quest(?)oder instanz(?)”usw. die hälfte von dem was er mir erzählt stimmt nicht.das schlimmste bsp war ja als ich eine stunde früher da war als geplant…er hat sich vor mich gestellt (ich mit voller reisetasche unsagbar schwer) und nur diesen satz gebracht”was willst du schon da,ich dacht du kommst erst eine stunde später” satz gesagt ,umgedreht und weiter gespielt…wenn ich dann was zu ihm sage heist es sofort ich übertreibe ich meker nur und ich bin ja eh an allem schuld…wenn es bei uns um WoW geht(mind einmal pro we ) kann ich stunden lang mit ihm diskutieren nur einsicht kommt keine von seiner seite.ich kann ihm sagen was ich will…es interessiert ihn für knapp ne stunde…es is ja net nur so das es mich stört , teilweise hab ich einfach angst um ihn…was macht er wenn des spiel mal net tut ??gerade diesen fall hatten wir schon in der zeit war er aggressiv ohne ende hat nur gemault und war tagtäglich am maulen…was macht er wenn sich all seine freunde von ihm abwenden??ich habe angst um ihn ich habe angst um unsere beziehung…ich weis nich mehr weiter..kann mir bitte iwer helfen??bitte…

  2. Hallo Nea,

    Du fragst ob Dir jemand helfen kann.
    Ich fürchte die Antwort lautet leider: “Nein”.

    Süchtige erkennen ihre Probleme nicht, alles gute Zureden wird nicht helfen, und wird als unbegründet abgetan.

    Wenn ein Süchtiger sein Verhalten ändern möchte, muss er es selbst WOLLEN.
    Nur dazu muss er erstmal erkennen, was in seinem Leben alles kaputt gegangen ist.

    Ich befürchte fast, dass Du Deinem Freund diese Erfahrung nicht wirst ersparen können.

    Hoffentlich geht nicht zu viel kaputt, bevor er merkt wie er sein wirkliches Leben wegschmeisst.

    Ich weiss nicht ob ich Dir helfen konnte, aber ich denke mal man muss die Situation mal ganz nüchtern und offen aussprechen.

  3. hallo
    Ahtan
    erst ma danke das du geantwortet hast…und naja ich habe befürchtet das mir keiner helfen kann…sondern nur er sich selbst…aber is es nich auch meine aufgabe als freundin ihm zu helfen??und leider muss ich heut schon wieder mein leid klagen…da sich die ganze situation verschärft hat…darf ich dich fragen ob das normal is..das ein mensch so drauf is wegen nem spiel??das er mich an zweiter stelle hat??

    montag sollte sein spieltag werden und montags hab ich auch zeit für mein hobby…alles schön und gut aber am sonntag hieß es noch”du ich will dich sehen wenns geht kommst du bitte morgen vorbei” (hat er gesagt)ich hab gesagt lässt sich einrichten(mir macht es nix aus für ihn ma mein hobby auf die seite zu schieben) gut am montag hab ich dann zuhause durchgesetzt das ich fahren darf…ich hab ihn angerufen und begrüßt hat er mich (wie in letzter zeit so oft) mit ner laune die mir gleich signalisiert hat das er grad überhaupt kein bock auf mich hat…gut naja ich bin trotzdem ruhig gebliebn und hab ihm meine frage gestellt ob er mich den am bahnhof abholen könne…seine antwort war nein er will heut den ganzen tag zocken (er hat sich zwei tage frei genommen, zu mir hat er gesagt um sein resturlaub weg zu bekommen in wirklichkeit will und wollt er nur zocken mich aber trotzdem belügen)…okay ich hab gesagt das es in ordnung is er sich aber bitte an die abmachnung die wir getroffen haben (montag hobbytag mit halber stunde für den partner)…gut ich hab den ganzen tag gewartet und es kam nix…sein handy war aus ans telefon is er nich ran und ja…was sollt ich machen??dann heut früh ruft er mich an und frägt ob er vorbei kommen soll…ich war natürlich immer noch wütend und hab gesagt ja wenn du willst…er hat mir wohl angemerkt das ich sauer bin und hat aufgelegt …zwei min später hat er mich angerufen und gesagt er kommt nich da meine laune zu schlecht is…aber auf den gedanken das er daran schuld is is er nich gekommen…zum schluss war und bin ich immer noch der depp….
    ich kann mich nicht normal mit ihm über das spiel unterhalten…es geht nicht…immer wenn ich anfang und zu ihm sag hei du verlierst alles kommt diese saublöde antwort: mein spiel gibt mir alles was ich brauch…egal was ich zu ihm sag er kommt immer mit gegenargumenten sodass ich teilweise keine lust mehr hab weiter zu reden…vorallem rede ich immer in einem normalen ton mit ihm(kla gibt es tage an denen ich dann auch ma bissel agressiv werd)aber es bringt nix…egal wie wann und wo ich mit ihm red er sieht nix ein…es kommen zwar die worte ja ich weis aber des hält ungefär ne halbe stunde..dannach is alles wie davor…ich mein muss ich wirklich erst schluss machen um ihm begreiflich zu machen das es mir weh tut das ich damit nich leben kann??soweit wollt ich nich gehn aber seit heute spiel ich wirklich mit dem gedanken…nur dann sind da die fragen wie : wird er es dann merken?interessiert es ihn überhaupt??wird er mich zurückholen??
    ich mein des weis ich zwar erst alles wenn ichs versucht hab aber ich hab einfach angst ihn dann wegen einem pc-spiel zu verlieren…

  4. was ich noch fragen wollt : kann man sich irgendwo hilfe suchen??ich mein ne therapie oder ähnliches..

  5. Nea

    Kann dir leider auch nur berichten, dass er es selber merken muss, was er tut. Wenn du nicht den Schluss-Strich machst, wird es ewig so weitergehen. Glaub mir, ich sprech aus Erfahrung. Ich war genau gleich wie er. Es funktioniert nur mit der Schocktherapie. Und selbst dann nicht immer. Du könntest dich an einen Paar-Therapeuten wenden. Er kann dir erklären, wieso er das tut. Und wenn er einmal mitkommen würde, dann kann das auch helfen.

  6. Also ich finde es ehrlich gesagt nicht gut, jemandem zu raten sich zu trennen.

    Eine Entscheidung derartiger Tragweite sollte jeder für sich selbst treffen, ohne von aussen beeinflusst zu werden.

    @Nea
    Vielleicht würde es helfen, wenn Du Deinen Freund in einer ruhigen Minute bittest, diesen Blog mal ganz von Anfang an zu lesen. Das dauert ca. 8-10 Stunden, aber hier sind so viele Schicksale beschrieben, auch von Leuten die durch übermässigen WoW-Konsum ihr ganzes Leben kaputt gemacht haben – wenn ihn DAS nicht wachrüttelt… dann kann ihm niemand helfen.

  7. @Ahtan

    Er wird nicht mal die Zeit haben, hier zu lesen, da WOW für ihn wichtiger ist. Und wenn er es doch tun sollte, dann findet er 1000 Ausreden, weil bei ihm sei ja alles anderst.

    Ich war selber süchtig, und bei mir hat es erst gefunkt, als meine Frau mich wegen eines anderen verlassen wollte. Und ich hab nen sohn zuhause. 2.5 jahre alt.
    Dass war mir dann doch alles zu schade, um es wegen WOW aufzugeben.
    Jetzt spiel ich das spiel noch 1-2 Stunden am Tag. Keine Instanzen mehr. Dafür kann ich jederzeit ausschalten.

  8. Ich war eigentlich auf der Suche nach Infos über Spielsucht für einen Artikel. Ich muss aber sagen, dass mir die Erlebnisse, die ihr hier postet, doch sehr an die Nieren gehen und mich zum nachdenken gebracht haben. Ich stelle mir jetzt die Frage, ab wann man von Sucht sprechen kann. Denn auch ich spiele täglich, oft auch mehrere Stunden. Nicht WOW. Dieser Boom ging wegen mangelndem Interesse in meinem Freundeskreis Gott sei Dank an mir vorbei. Ich zocke Warcraft 3. Damit bin ich hier zwar eigentlich somit am falschen Ort. Aber ich muss das jetzt einfach loswerden. Wann kann man von Sucht sprechen? Ich spiele Warcraft seit 2 Jahren doch sehr regelmäßig. Es ist der einfachste Weg mit meinen alten Schulkameraden in Verbindung zu bleiben. Mit ihnen regelmäßigen Kontakt zu haben. Während ich zu Studienbeginn aber kein Internet hatte, spielte ich auch allein. Aus Langeweile, hab ich mir bisher gedacht. Oder kann es sein, dass ich schon süchtig bin?

  9. @Cicero

    Hast Du das Gefühl das Du irgendetwas in Deinem Leben wegen dem Spielen vernachlässigst?
    (z.B. Arbeit, Freundeskreis, Familie, Einkauf, Sauberkeit, etc.)

    Wenn nein – Dann brauchst Du Dir auch keine Gedanken machen. :-)

  10. Hallo Zusammen

    Ich spielte WoW seit dem 11.02.05 also quasi seit Europarelease und war ein ausgesprochen interessierter Spieler. Schon immer war ich ein großer Fan der Spiele von Blizzard und habe die anderen Titel ebenfalls online gespielt (Battlenet). Aber WoW war neu, etwas völlig anderes als etwas “DAOC”… Anfangs habe ich mittelmäßig viel Zeit in WoW gesteckt und langsam aber sicher alles erkundet was man so erkunden konnte. Dann kam die erste ernsthafte Gilde mit der man gemeinsam erste Abenteuer bestritt und so manchem Gegner den Weg ins Jenseits zeigte. Nach und nach implementierte Blizzard immer neue Gegner, Instanzen, Gegenstände und Spieltiefe… Ich mochte die vielen kleinen Geschichten und auch die die hauptsächliche Storyline unheimlich gern und merkte nicht wie sehr ich eigentlich darin aufging. Ich wurde ein Teil all dieser kleinen und großen Geschichten und spielte weitere Chars hoch um das ganze noch einmal zu erleben. Dann kam die Überarbeitung des PvP-Systems…. Als ich meinen ersten Großmarschall (PvP-Rang14, der höchste den man erreichen konnte) erreicht habe merkte ich das ich mal eben etwa 5 Monate in jeder freien Minute Gespielt habe und meinen Schlafrythmus aufs mindeste minimiert hatte. Das alles fand ich gar nicht schlimm und redete mir ein es sei nur ein Phase… weit gefehlt! Ich war einer der ersten auf meinem Server der den PvP-Rang des Großmarschalls hatte war aber nicht ganz zufrieden und machte das ganze mit einem zweiten Char… neben dem farmen und neben den Raids. Mittlerweile spielte ich nicht nur jede freie Minute sondern auch während der Arbeit. Mein soziales Umfeld wurde schnell klaeiner und selbst meine hartnäckigsten und engsten Freunde, die ich teilweise noch aus dem Sandkasten kannte, wandten sich langsam aber sicher ab. Meine Freundin hatte schon lang Schluss gemacht und das schlimme war ich fand es nichtmal großartig schlimm. ich war ja auch “erst” 6 Jahre mit ihr zusammen… während Sie mit einer Freundin ihr Zeug aus der Wohnung schaffte saß ich da und habe gezockt. Ich wurde gefeuert da ich nicht mehr zur rbeit kam und stattdessen immer zum Arzt ging. Dieser gab mir allerdings irgendwann keinen Gelben Schein mehr und wollte mich stattdessen zu einem Psychologen überweisen… also fehlte ich einfach ohne eine ärztliche Bescheinigung. Die Kündigung war kurz und knapp trotz der Tatsache das ich bereits seit 18 Jahren in dieser Firma gearbeitet habe. Mir wars egal, das letzte mal das ich mein Haus ernsthaft verlassen habe war als ich diverse Ämter aufsuchte um Gelder zu beantragen. Ich lebte von Cola, Kaffee, Pizza und jeder Menge Fastfood. Im Spiel war ich gut, man setzte mich in eine Gildeninterne “Verantwortungsposition” und so war ich von nun an Klassenleiter für die Magier. Es kamen neue Instanzen und neue Gegenstände und es dauerte nicht lang da kannte ich sie besser als den Raum auf den ich mein Leben beschränkt hatte…
    Mit der Zeit hatte ich nun jede Klasse auf 60 gespielt und mit zwei davon Rang 14 und ALLLE!!! anderen Rang 9 (Ritter der Allianz). Meine Chars waren alle erstklassig ausgerüstet und als BC kam… ich weiß nicht genau nach wievielen Tagen ich das erste mal geschlafen habe nachdem die Erweiterung The Burning Crusade herauskam. Ich war schätzungsweise 3-4 Tage und Nächte durchgehend wach und habe gezockt. Meine Kopfschmerzen waren grauenhaft und zwngen mich schlussendlich in die Knie, aber das war nicht schlimm ich hatte nun Zeit zum Schlafen mein erster Char war ja 70, das mussten die anderen erstmal aufholen. Schlafen konnte man das was ich im Bett tat nicht nennen, denn ich wachte immer wieder auf mit Herzrasen und dem Gedanken im Kopf das ich etwas verpasst haben könnte. Als der Großteil des Servers seine Mainchars/Hauptfiguren auf Level 70 gebracht hatte war bereits mein dritter Char schon 65…
    Jeder, aber auch wirklich jeder der auf dem Server zu den “guten” gehörte hatte alle meine Chars auf seiner Freundesliste und so kam es das ich jede “freie” Minute mit dem leveln meiner Chars verbrachte und imemr wenn es irgendwo in irgendeine Istanz ging war ich dabei. Dann begannen die ersten Raids und logischerweise war ich von Beginn an dabei. Burning Crusade hatte zum klassischen WoW den großen Vorteil das egal war wie viele Leute online waren oder wie spät/früh es war, man konnte sich immer und durchgehend mit allem Möglichen beschäftigen und das tat ich… keine Ahnung wie oft es vor kam das ich auch mal 1 oder 2 Nächte nicht schlief. Ich habe alles gesehen und wirklich ausnahmslos jede mögliche Aufgabe erledigt. Alle neun Chars hatten eine absolut beneidenswerte Ausrüstung und auch im PvP habe ich aus meinen beiden Großmarschalls zwei Gladiatoren gemacht.

    Vor etwa 4 Monaten kam der große Knall der mich aufwachen ließ…

    Ich bekam seit langem das erste mal seit einer halben Ewigkeit einen Anruf von einem alten Freund der mich fragte ob ich eigentlich meinen Sohn nicht sehen will….
    Ich war ohne es zu wissen Vater und sah meinen Sohn das erste mal als er bereits 1 Jahr alt war.
    Ich war wie im Rausch, ich konnte mich kaum sammeln. Die Versöhnung mit meiner Freundin lies nicht lang auf sich warten, sie liebte mich noch immer und hatte die ganze Zeit auf mich gewartet. WoW flog vom Rechner, der Account wurde verkauft, ich bekam eine verdammt hohe Summe aber immer noch zu wenig um das Leid das ich mir selbst antat zu bezahlen. CD´s und alles was irgendwie mit WoW zu tun hatte flogen in den Müll. Ich schlief ein paar Nächte sehr schlecht und das Spiel war noch immer in meinem Kopf und ist es bis heute, aber es wird weniger. Ich habe unheimliches Glück das mein alter Boss mich wieder in den Betrieb aufgenommen hat, aber dafür musste ich lange betteln. Ich denke oft ans Spiel, aber ich denke noch viel öfter daran wie ich die verlorene Zeit ausgleiche.
    Ich habe böse e-mails von Spielern bekommen weil ich aufgehört habe, einer hat mich sogar besucht und versuchte mich zu überreden wieder anzufangen.
    Und dann traf ich eine Entscheidung… Ich wußte ich war hochgradig süchtig, ich wußte es schon lange aber ich tat nichts. Ich hatte mich entschieden mich behandeln zu lassen und ich entschied mich dafür die Beziehung zu meiner Freundin wieder aufzubauen und ich entschied mich ein Vater zu sein der seinem Sohn mehr bietet als ein Spiel.

    Jochen

  11. Jochen,
    sehr beeindruckend.

    Ich glaube Du hast unwahrscheinlich grosses Glück, dass Deine Freundin noch auf Dich gewartet hat.
    Und das sogar Dein alter Arbeitgeber Dich wieder eingestellt hat.

    Genaugenommen kann man Dein Glück bestimmt mit einem 6er im Lotto vergleichen.

    Sei dankbar das Du noch so viel Glück nach dieser langen WoW-Phase hattest, und rufe Dir das immer wieder in Erinnerung wenn Du mit dem Gedanken spielen solltest neu mit dem Game anzufangen.

    Ein zweites Mal wirst Du nie wieder so ein verdammtes Glück im Leben haben! :-)

    Bin froh das Du es geschafft hast und derzeit alles wieder im Lot ist.

  12. Ich werde ganz sicher nicht wieder anfangen. Ich befinde mich momentan zweimal pro Woche in einer Suchttherapie und versuche mein Leben zu ordnen. Und das mit dem 6er im Lotto ist vollkommener Blödsinn ich habe 3 6er im Lotto…Das manche Leute immer noch an mich geglaubt haben ist genug Motivation ihnen und auch mir selbst zu zeigen das ich stark genug bin zukünftig jeglicher Sucht zu wiederstehen.

    Jochen

  13. Hallo Jochen,

    auch von mir ein grosses Lob. Als ich Deinen Bericht gelesen habe, da fand ich mich mitten drin wieder…genau die gleichen Situationen wie Du sie beschrieben hast, kenne ich. Nur von der anderen Seite halt…denn mein Mann hat ja gezockt, wie ich hier schon mal geschrieben habe. Auch er hat einfach weiter gespielt, als wir um ihn rum die Wohnung geräumt haben. Ich wohne jetzt seit fast 2 Wochen in meiner eigenen Wohnung und wir haben 8 Jahre Beziehung einfach in den Sand geschmissen…es tut weh, wenn man heute darüber nachdenkt, das man ja geheiratet hat, weil man dachte den richtigen gefunden zu haben und dann plötzlich feststellen muss, das man nicht in dieses Spiel passt. Das Spiel wurde von Woche zu Woche für ihn wichtiger als ich…selbst wenn ich alle zwei Wochen am Wochenende frei hatte und wir was unternehmen wollten, dann kam nur…nöööö das geht nicht wir haben um 18 Uhr ein Raid. Dann wurde mir gesagt, wir haben jetzt feste Tage wo wir spielen…Montag – Donnerstag – Sonntag…aber komischer Weise bestand unsere Woche offensichtlich nur noch aus Montag -Donnerstag – Sonntag…ja und das ganze explodierte als er dann zum ersten Mal seine Ingame-Freundin traf und sich in diese auch noch unsterblich verliebte..klar das was sie hat, das kann ich ihm leider nicht bieten….es tut weh an die Zeit zurück zu denken…aber ich muss jetzt im Augenblick sagen, ich fange gerade wieder an zu leben…und ich hoffe, das ich bald mit einem Grinsen im Gesicht an die schlechten Zeiten zurück denken kann. Ich habe oft versucht ihn von dem Suchtpotential dieses Spieles zu überzeugen..aber das Spiel war stärker als ich..oder vielleicht auch die Gilde, ich weiß es nicht.
    Jochen…pass gut auf Dich auf und genieße das Leben mit Deiner Freundin und vor allem sei ein guter Vater…smile

    LG Manuela

  14. Hallo Manuela,

    Ich kann nur schwer erahnen wie schmerzhaft es ist zusehen zu müssen wie man einen geliebten Menschen immer mehr an eine absolut banale Sache verliert. Aber ich verstehe Dich und was auch immer passieren mag ich wünsche Dir alles nur erdenklich Gute und hoffe das Du wieder glücklich wirst. Lebe dein Leben und schau nicht zurück sondern nach vorn, mach das beste aus dem was Dir bleibt.

    LG

  15. Meiner Meinung nach gibt es viele Leute die das Spiel regelmäßig spielen, aber nur wenige die tatsächlich süchtig sind. Wie hoch der Prozentsatz der tatsächlich süchtigen ist kann ich auch nach über einem Jahr Spielerfahrung nicht sagen (2% ?) Aber was ich sagen kann ist das er nicht so hoch ist wie ein ,,Nicht WOW-Spieler” aus diesem Forum ableiten würde :)

    Es gibt aber etwas anderes über das ich mich richtig aufregen kann und was auch ein bisschen mit WoW zu tun hat. Da gibt es Leute die spielen nachts um 2:00 Uhr noch World of Warcraft und müssen am nächsten Tag um 7:00 Uhr bei der Arbeit sein…Oder da geht man um 22:00Uhr in eine Disco und kaum einer ist da, um 0:00 Uhr wenn man schon fast blau ist kommen sie dann alle an…Da guckt man TV und um 23:00 Uhr wird Stefan Raab noch ausgestrahlt denn dann offenbar wohl noch viele Leute gucken…

    Ich finde diesen Hang zum Nachtaktiven der in den letzten Jahren stark zugenommen hat sehr stressig. Im Hinblick auf den menschlichen Biorythmus der ja seit tausenden von Jahren darauf ausgelegt ist das eben in der Nacht geschlafen wird halte ich das ganze sogar für Gesundheitsschädlich. Ich kann jedem nur empfehlen sich ein bisschen mit dieser Problematik vertraut zu machen. Ich selber habe mich sehr intensiv mit dem Thema beschäftigt und konnte hieraus mein eigenes Leben sehr stark verbessern.

  16. soo da bin ich wieder…
    hmm ja ich weiß net wie ich des jetzt hier sagen soll…ich hab von eon zwei wochen geschrieben das mein freund nur für sein spiel lebt und unsere beziehung an zweiter stelle steht…gut …ich hab ihm dann erzählt das ich für mich hilfe such damit ich damit überhaupt klar komm das sein spiel wichtiger ist als ich…irgendwie hat ihm des die augen geöffnet…er hat das spielen aufgehört…das war letzte woche dienstag..es gab auch ne tolle versöhnung und alles aber…seit er das spiel aufgehört hat…war er anderst als sonst..wirklich…war schnell gereitzt und hatte keine lust auf irgendwas…ja dann letzten donnerstag hat er sich von mir getrennt…am gleichen abend sind wir dann doch wieder zusammen gekommen….das wochenende war wirklich schön…dann diese woche war er wieder extrem komisch…und jetzt diesen donnerstag also vor 2tagen hat er wieder schluss gemacht…all seine begründungen waren so bescheuert und haben null sinn ergeben…bis er dann gesagt hat : du willst mich verändern und verbiegen…natürlich wollt ich ein beispiel haben…und jetzt ratet mal was die antwort war?!…ja genau es war das spiel mit den worten kam es: du hast mir mein spiel genommen…
    ja natürlich ist das nicht der grund für unsere trennung…nein wie komm ich drauf…seine anderen begründungen waren so hirn-und sinnlos…das es wirklich nur am spiel liegt…ich mein jetzt is er mich los und hat freie bahn und niemand stört ihn in der scherbenwelt oder sonst wo….
    ich muss sagen es is ein scheißgefühl zu wissen das man wegen nem spiel abserviert wurde…

    nea

  17. Ja das dürfte in der Tat ein scheiß Gefühl sein :)
    Er hat sich für das Spiel entschieden und gegen dich, das ist wirklich ziemlich arm. Such dir am besten einen neuen Typen und sei ganz ganz ganz dankbar dafür das du nicht mit ihm verheiratet bist und eventuell noch drei Kinder von ihm hast :)

  18. @Nea

    Tut mir leid für Dich, dass Du gegen ein Spiel “verloren” hast.
    Aber versuche es postitv zu sehen (auch wenn es sich derzeit überhaupt nicht so anfühlt):
    Wenn sich Dein Freund schon wegen einem Spiel von Dir trennt, dann sei froh das Du nicht länger mit ihm zusammen warst.
    Ich glaube nicht, dass das ein geeigneter Partner für’s Leben gewesen wäre.

    Und das wichtigste: Hab kein schlechtes Bild von Männern, gibt noch genug feine Kerle da draussen. :-)

  19. der zeit fühlt sich alles scheiße an…aber naja ich mein das leben geht weiter…=) und ja gut…wenn er so an seim spiel hängt dann hal ich ihn nich auf…
    und naja mein bild von männern is derzeit wirklich schlecht…weil naja es gibt glaub keinen den ich kenn der seine versprechen wirklich mal eingehalten hat…aber naja…ich werd schon noch einen finden der zu mir passt…=)
    dann bedank ich mich mal für eure ratschläge und eure hilfe..=)
    ich schätz ich werd mich hier wohl nich mehr blicken lassen so lang bis ich drüber weg bin das ein spiel wichtiger ist als die liebe eines menschen….

    den anderen noch ganz viel glück und bis dann

    Nea

  20. So, wie Du das beschrieben hattest, Nea, klang das ganz schwer nach Entzugserscheinungen, denen Dein Freund dann nachgegeben hat. Wenn er nicht selber will, also die Sucht ihm noch die Sinne vernebelt und seine Entscheidungen beeinflusst, muss er erst auf die Nase fallen – so wie das Jochen beschrieben hatte. Wann das passiert, weiss niemand. Vielleicht kommt er irgendwann noch einmal angekrochen, wenn er aufgewacht ist, vielleicht auch nicht. Deine gut gemeinten Hilfestellungen werden bei ihm dank Sucht leider nicht gut ankommen, sind sie ja bisher auch nicht. Hilfe wird er von Dir wohl erst haben wollen, nachdem er aufgewacht ist. Wenn Du bis dahin nicht jemand anderes gefunden hast, ist dann die Zeit, ihn wieder hochzuziehen.

  21. Ich muss zugeben das ich auch ein bisschen WoW süchtig bin (war). Mit der Zeit ist es jetzt irgendwie weniger geworden. Aber mal ganz im ernst ich finde das Computerspielsucht noch relativ harmlos ist.

    Ein Alkoholiker bei uns im Ort ist jetzt vor einer Woche gestorben, mit 38…., Leberversagen. Und wie viele Kettenraucher gibt es die sich langsam aber sicher ins Grab rauchen und nebenbei noch einen Weg gefunden haben ihre Mitmenschen zu verärgern :)
    Ich will hier jetzt gar nicht erst von harten Drogen oder dergleichen anfangen, ich möchte auf etwas anderes hinaus.

    Es gibt neben der Computerspielsucht noch andere psychologische Süchte die den Partnern und Mitmenschen der Betroffenen enorm auf die Nerven gehen können und zudem ähnlich zeitraubend sind.
    Was ist zum Beispiel mit Leuten die einen Putzfimmel haben, ich bin wirklich ein sauberer Mensch, aber wenn man so jemanden mal den ganzen Tag um sich gehabt hat fragt man sich ob WoW-Sucht wirklich als Sucht bezeichnet werden darf. Auch Workaholics, die nicht nur jeden Arbeitsplatz zur Dauerwettkampfarena machen, sondern streng genommen auch durch ihre ständigen Überstunden zur Arbeitslosigkeit anderer Menschen beitragen finde ich alles andere als normal…
    Ich habe hier bewusst zwei Süchte angesprochen die mehr oder weniger sogar gesellschaftlich gefördert werden. Ich könnte jetzt noch weiter machen mit TV-Sucht, Geld-Sucht usw. überlasse dieses aber anderen und freue mich schon auf mögliche Kommentare.

  22. @burnout

    klar hast du recht das es so viele anderes zeug geibt von dem man abhängig werden kann…aber…wie du selbst erwähnt hast jede sucht zieht folgen mit sich…wow auch…man vertreibt all die leute die einem was bedeutet haben man scheißt auf arbeit und umfeld auf sich selbst und lebt nur noch für dieses spiel…mein jetztiger ex…is ein sehr gutes beispiel…unsere beziehung is teilweise wegen wow zerbrochen…er hat mir in unserem letzten gespräch gestanden er hat zwar mit dem spielen aufgehört wenn wir getelt haben war aber mit den gedanken immer beim spiel und hat so auf die minute gewartet in der wir aufgelegt haben..so das er wieder spielen konnte…
    und is es so normal das man sich extra frei nimmt um durch zu zocken??is es normal alles zu vernachlässigen nur um zu spielen??einer der nen putzfimmel hat der putzt doch immer wenn er die gelgenheit hat…ein wow-süchtiger spielt auch immer wenn er die gelgenheit hat…ein putzsüchtiger fühlt sich nich wohl in der gesellschaft anderer da alles dreckig sein könnte..ein wow-süchtiger fürhlt sich in der gesellschaft anderer auch nich wohl…er denkt immer dran was er jetzt verpassen könnte…
    für mich is wow eine der schlimmsten suchten die es gibt…weil durch des spiel verlieren viele ihr leben in der realenwelt…und ja ich weis was es heist süchtig zu sein…ich bin raucherin…ich bekomm schlechte laune wenn ich keine kippen hab…mein ex hat schlechte laune bekommen wenn er mehr als 2stunden vom pc weg war…ich verärger andere mit meim rauch…er hat sein umfeld damit verärgert das er auf jeden geschissen hat der nich gespielt hat…
    und meiner meinung nach ist wow ne sucht wie jede andere..

  23. Moonrocketfilms

    Wir sind zwei junge Filmemacher aus Berlin und arbeiten seit einem Jahr an einem Dokumentarfilm über das Phänomen WOW und die Bedeutung und Auswirkung von virtuellen Welten in unserer Zeit und möchten, anders als die meist eher oberflächlichen Kurzreportagen, Menschen die WOW spielen und/oder spielten, porträtieren, um sie in ihrer Komplexität als Mensch zu zeigen, ohne sie als Stereotype wie z.b. “der süchtige Spieler, oder der Ex-Spieler” reduzieren zu wollen.

    Wir glauben daß, die Zusammenhänge in unserer heutigen Gesellschaft etwas komplexer und und nicht mit einfachen Schuldzuweisungen zu lösen sind, und fanden deshalb auch deinen Artikel sehr interessant.
    Nachdem wir bereits Spieler in Hong Kong begleiteten, sind wir jetzt in Deutschland auf der Suche nach Spielern, die mit WOW aufgehört oder es eingeschränkt haben, da sie das Spielen als ein Problem für sich erkannt haben (aus den unterschiedlichsten Gründen).
    Idealerweise natürlich im Umkreis von Berlin, aber auch offen für andere Regionen, wollten fragen, ob jemand persönlich Lust hätte bei unserem Dokumentarfilm mitzumachen oder vielleicht auch andere Spieler kennt, die mit dem Spiel aufgehört haben und Interesse an einem Dokumentarfilm im Kinoformat hätten.
    Ihr könnst mich/uns gerne unter (Mailadresse kann bei Interesse erfragt werden) kontaktieren und wir würden uns natürlich sehr freuen von dir zu hören.

  24. So nun wil ich mich auch mal wieder zu Wort melden…Ich habe am Samstag und gestern von meinem werten Ex, bzw. Nochehemann Emails bekommen…danach habe ich in die Hände geklatscht und mich wie ein kleines Kind gefreut…Seine neue Freundin…ebenfalls WoW Zockerin…hat wohl auch mehr wert auf das Spiel gelegt als auf ihn…ein Auszug aus seiner Mail:
    “Und erst jetzt kann ich verstehen , was WOW überhaupt zerstört bzw wie WOW eine Beziehung zerstört. Was Du an mir gehaßt hast wegen WOW ( Keine Zeit für Gespräche, Ausgehen usw) ist bei Ihr noch wesentlich ausgeprägter. Und das mußte ich jetzt leidlich erfahren.
    Wären wir noch zusammen , ich würde aus heutiger Sicht meinen Charakter verkaufen und fertig… Das habe ich jetzt festgestellt.”

    Ihr glaubt mir gar nicht, wie gut mir das getan hat…es war Balsam für meine Seele, desweiteren schrieb er mir:
    “Und ja.. Aus heutiger Sicht , da ich jetzt leidvoll erfahren mußte , was WOW alles anrichten kann , würde ich alles anders machen. Und es wäre soweit NIE gekommen.”
    Was ich ihm im Augenblick wünsche??? Ich wünsche ihm genauso viel leid, wie ich es ertragen musste, wenn nicht noch mehr ehrlich gesagt.
    Aber leider gottest kommt diese Einsicht von seiner Seite viel zu Spät, denn wie ich hier schon mal geschrieben habe, ich wohne inzwischen in meiner eigenen Wohnung und bin wieder glücklich..ich durfte wieder erfahren, wie es ist, wenn da jemand ist der sich um einen “kümmert”, stundenlanges kuscheln…reden…füreinander da sein…Auf gut Deutsch…

    MIR GEHT ES JETZT WIEDER GUT!!!

  25. Hier ist die Geschichte von einem sehr bedeutendem WoW-Spieler. Hat so manchem schon die Augen geöffnet…
    http://forums.wow-europe.com/thread.html?topicId=80929012&sid=3

  26. Hallo zusammen
    Hiermit schildere ich mal meine Erlebnisse in der World of Warcraft.
    Habe mir im März 2006 das Spiel gekauft. Da ich schon immer ein Freund
    von Abenteuerspielen war konnte mich WOW schnell begeistern.
    Auch war es das erste Spiel in dem ich nicht nur gegen den PC spielte sondern auch gegen ( bzw. mit ) andere Menschen. Ich war sehr angetan.
    Die Gegenden erkunden und immer wieder neue Abenteuer erleben war schon klasse. Irgendwann auf den weg auf lvl 60 ( bzw. 70 ) trat ich einer Gilde bei.
    Schnell merkte ich das da was nicht stimmt. Ich war nicht so wie viele andere.
    Distanzierte mich von Raid Terminplanungen weil ich nicht einsehen wollte
    das ich meine Freizeit um ein PC Spiel herum plane. Ich spielte doch sonst auch
    immer dann wenn ich Lust auf ein Spiel hatte und nicht wenn es der Terminplaner vorschreibt. Es entstand ein gewisser Gruppenzwang.
    Somit ließ es nicht lange auf sich warten und ich musste die Gilde verlassen
    weil keinerlei Zugehörigkeitsgefühl mehr vorhanden war. Es verging ca.ein
    halbes Jahr bis ich Ingame Leute kennen gelernt habe die anscheinend die
    gleiche Einstellung wie ich zu diesem Spiel hatten. Es wurde eine reine Fungilde
    gegründet die nur Spaß an der Sache haben wollten. Ohne irgendwelche großartigen Planziele ( So was gibt es bei uns in der Firma ) .
    Nach einiger Zeit war die Gilde auf eine Größe von über 100 Mitglieder angewachsen. Alles war soweit Klasse. Doch mit steigender
    Mitgliederzahl kamen auch Leute zu uns die nicht verstanden haben wie unsere
    Einstellung zu diesem Spiel ist und somit sich die Stimmen häuften das hier nichts
    zu erreichen ist. Da wir noch nicht so viele auf den höchsten lvl waren und es eindeutig vielen Leuten zu lange dauern würde bis wir „etwas erreichen“ konnten sah unser Gildenleiter einen Handlungsbedarf um nicht viele Leute zu verlieren.
    Er fand eine andere Gilde ( Eine Raidgilde )die mit uns schnell im Bündnis stand.
    Somit waren diverse Leute zufrieden und konnten wieder freudestrahlend nach vorne schauen.
    Schnell trennte sich die „Elite“ vom Rest der Gilde. Bei den normal
    Spielern trat bald eine Unzufriedenheit auf das die sich von den eigenen Leuten
    vernachlässigt und im Stich gelassen fühlten. Nach insgesamt ca. 1 Jahr schien die Gilde auseinander zu fallen. Mir hat es dermaßen gestunken das ich mich in unserem Forum sehr darüber ausließ.
    Die Folgen kann sich ja jeder ausmalen. Ich alleine gegen hundert Mann !
    Zu dem Zeitpunkte fragte ich mich langsam ob ich eine falsche Einstellung zu einem Massen Online Rollenspiel habe.
    Ich habe eine tolle Frau und eine wundervolle kleine Tochter.
    Einen klasse Job auch noch dazu. Will damit nur sagen das ich diese Onlinezeiten
    wie viele andere nicht aufbringen kann und auch nicht möchte.
    Ich kritisierte aber hauptsächlich die jungen Leute bei denen ich mitbekommen
    habe das sie wegen dem Spiel entweder Schule geschwänzt oder eine Krankheit
    simulieren um nicht in die Arbeit gehen zu müssen. Ihr wisst nicht das diese
    WOW Jahre hier eueren zukünftigen Lebensablauf beeinflussen können sagte ich.
    Wollt Ihr das noch 10 Jahre so weiter spielen fragt ich.
    JAAAA.Wollen wir hieß es.
    Das war so als würde ich mit einer Betonwand reden.
    Hey.Da sind Leute dabei. Die totalen Heroes in dem Spiel aber können nicht mal richtig schreiben. Manche davon sind gebrochene Seelen.
    WOW ist wie ein Zufluchtsort von Leuten die nach Anerkennung schreien und
    dafür im wahren Leben alles auf der Strecke lassen.
    Oder nachdem ich anschließend von diesen Leuten sehr stark attakiert wurde bot sich fast der vergleich mit einem Drogensüchtigen auf den man sagen würde „hör auf mit dem scheiss. du verbaust dir noch dein Leben damit“ .
    Alle fühlten sich mit meinen Aussagen sofort angegriffen.

    Ich frage mich manchmal ob sich die jungen Leute hier auch mal Gedanken über die Zukunft machen. Ich selber bin knapp über 40 Jahre alt. Ich kann meiner kleinen Tochter schon einiges erzählen was ihr Papa in der Jugend erlebt hat.
    Aber was wäre wenn ich von meiner Jugend nur erzählen könnte das ich 100 mal
    Gruul gelegt habe oder den Endboss in Karazhan x mal besiegt habe oder das
    allerbeste und tollste Equipment getragen habe oder oder oder………………..
    Das ist doch eine Horrorvorstellung ! Mein Gott. Bin ich froh das es so was wie WOW in meiner Jugend noch nicht gegeben hat.
    Ich hoffe das Blizzard mal die Server runterfährt und nie wieder hoch.
    Obwohl dadurch kurzzeitig die Selbstmordrate drastisch ansteigen würde.
    PS. Ich hasse den Begriff „RL“
    Was wollen die Leute damit überhaupt ausdrücken ?
    RL = Real Life ( Reales Leben )
    Gibt es wohl noch ein anderes Leben ???

  27. @Nea: Ich wollte natürlich auch nicht bahaupten das WoW völlig harmlos ist, dafür ist es einfach zu gut gemacht…
    Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen stufe ich es nur nicht so hochgradig gefährlich ein wie andere ,,Süchte”.

    @Moonrocketfilms: Wenn ihr es schafft die einzelnen Zusammenhänge darzustellen, warum einer sehr süchtig wird und ein anderer vielleicht gar nicht, könnte so eine Doko sehr erfolgreich sein.
    Was ich mir sonst schon seit längerem wünsche, nur mal so als Vorschlag, wäre eine Dokumentation über die Bürokratie in Deutschland.
    Deutschland hat zum Beispiel mittlerweile mehr Gesetze als alle restlichen EU-Länder zusammengenommen.
    Unser Steuersystem schreckt zudem viele ausländische Investoren zurück da es sehr kompliziert aufgebaut ist.
    Auch wird der Föderalismus in vielen Fällen dazu benutzt das unter dem Vorwand der kulturellen Eigenständigkeit der einzelnen Bundesländer viele Verordnungen doppelt entwickelt werden.
    Vielleicht traut sich ja mal jemand an dieses heiße Eisen ran…

  28. @burnout…

    okay…aber naja ich seh wow als extreme sucht…ich schätz ma die eigene meinung bildet man sich immer aus den erfahrungen die man gemacht hat…und ich hab sehr schlechte erfahrungen damit gemacht…und ja ich hab es von aussen miterlebt was wow anrichten kann….und ich finde diese sucht noch schlimmer als irgend n putzfimmel…ich würde wow sogar auf das niveau von harten dorgen stufen…klingt hart aber is wirklich so….aber ich werd mich mit dem thema nich mehr auseinander setzen…es is vorbei also muss ich mir keine gedanken mehr machen was mit ihm is oder was er verliert….

  29. @Nea

    ich kann Dir nur recht geben Nea, mich betrifft es auch nicht mehr aber ich kann Dir sagen, wie es ist, wenn diese WoW’ler aus ihrem Spiel erwachen…mein Nochmann hat erst jetzt festgestellt, wie leer das Leben ohne mich geworden ist…niemand mehr da der sich um ihn kümmert, mit der neuen, war es auch nicht so dolle…und ja was soll ich sagen…für mich ist es halt zu spät…ich will das nicht mehr mitmachen. Er selber sagt zur Zeit, jetzt braucht er auch nicht aufhören, er kann ja niemanden mehr verlieren…ich finde daran sieht man doch eigentlich wie weit drin er in dem Sumpf schon ist. Wünsche Dir für die Zukunft alles erdenklich gute Nea…

    LG Manuela

  30. Leider ist auch mein Mann süchtig nach WOW – z. B. heute ist Feiertag, es ist 15 Uhr und seit 7.50 Uhr heute Morgen sitzt mein Mann vor seinem PC. Das ich dann schlechte Laune habe und mich vollkommen überflüssig fühle versteht er überhaupt nicht – mehrere Versuche mit Ihm darüber zu reden schlugen fehl – im Gegenteil er wird aggressiv wenn man ihn darauf anspricht. Wie oft wurde das Essen schon kalt, weil er keine Zeit hatte “bin gerade in einer Ini…” Leider sieht er überhaupt nicht, dass er süchtig ist und etwas tun muss um da jemals wieder rauszukommen – ich bin natürlich die Böse die ihm das bloss nicht gönnt und er merkt garnicht mehr was dafür alles auf der Strecke bleibt und wie sehr er sich dadurch verändert hat. Das er tage- und nächtelang WOW spielt und kaum noch schläft (es sei denn er schläft am PC ein) ist für ihn schon vollkommen normal geworden. Es ist einfach für einen Nichtspieler nicht nachvollziehbar und sehr erschreckend wie sich sich ein geliebter Mensch durch ein Spiel bzw. zugunsten eines Spiels verändert und sogenannte Gilden-Mitglieder mehr Zeit mit dem Partner verbringen dürfen als die eigene Familie. Unsere beiden Kinder (5+11 Jahre alt) finden das auch alles nicht mehr lustig – nicht das er sich nicht um sie kümmern würde nur die Zeit die er investiert steht in keinem Verhältnis zu WOW. Traurig das zu beobachten, oft zu streiten, zu weinen, zu verzweifeln und doch nicht helfen zu können da der Betroffene es partout nicht sehen kann oder will da er in der WOW-Welt gefangen ist.

  31. Manuela2812

    @Michaela

    Hallo Michaela,

    ich fühle mit Dir…sieh zu, das Du da raus kommst…smile…ich habe es fast zwei Jahr mitgemacht und die Sucht wurde eher schlimmer statt besser…jetz tlebe ich endlich wieder!!!

    Einen lieben Gruß

    Manuela

  32. Ich möchte mich gleich im Vorfeld dafür entschuldigen falls jemand sich durch das was ich jetzt schreibe angegriffen fühlt.

    Ich glaube das es einen Zusammenhang zwischen der Intelligenz von Menschen und ihrem Suchtpotential gibt.
    Diese These kann ich nur aus Erfahrungen belegen und sicher trifft sie nicht immer zu. Aber mir ist schon gleich zu Anfang des Spieles aufgefallen das die dümmsten Spieler am meisten zocken. Es ist halt immer das selbe, die Leute bauen Rechtschreibfehler ohne Ende, es mangelt extrem an Sozialverhalten und diese Leute sind fast immer online. Als ich vor einiger Zeit mal Vormittags gespielt habe (hatte Urlaub) bin ich auch gleich prompt von einer Raid-Gruppe eingeladen
    worden. Im Gespräch (Habt ihr auch Urlaub ? ) hat sich dann herausgestellt das es sich größtenteils um Sonder und Hauptschüler gehandelt hat, die wohl geschwänzt haben um zusammen zu zocken…
    Das ist natürlich nur ein Teil der Dauerspieler, ich glaube aber es gibt da schon einen Zusammenhang :)

    In meinen letzten Einstellungstest ist übrigens festgestellt worden das mein IQ zwischen 129 und 135 liegt, ich also zu den klügsten 2% der Bevölkerung gehöre :) Vielleicht bin ich deswegen von einer Sucht nach diesem Spiel verschont geblieben :)

  33. Hi Leute,

    es ist schlichtweg falsch, dass in WoW hauptsächlich Haupt- und Sondershcüler sind. Ich kenne in WoW viele Studenten. Einer meinte, er sei in seiner Gilde einer von zweien, die nicht studieren. Ich denke es ist wie bei anderen Freizeitaktivitäten auch, man muss halt schauen, wozu man passt. Ich studiere übrigens Psychologie und kann daher nur sagen, dass Sucht und IQ leider nicht so viel miteinander zu tun haben. Vielleicht erkennt ein intelligenter Mensch mit höherer Wahrscheinlichkeit früher die Gefahr? Das Wimmeln von Rechtschreibfehlern ist auch leicht erklärbar. Wenn mich einer anwispert, ob ich ihm ein Portal mache, ich aber grad im Gildenchat schreibe und dabei im Auktionshaus Preise vergleiche, ist es mir echt egal ob ich mich vertippe…. Übrigens soll es ja sogar Professoren geben, die Legastheniker sind ;)…
    Gefährlich ist WoW auf jeden Fall, aber einfach zu schön zum Löschen. Ist wie beim Alkohol, wenn man erst mal süchtig ist, bleibt meist nur vollkommene Abstinenz, aber wer rechtzeitig Grenzen setzt, kann das leicht vermeiden.

    Viele Grüße
    Sonja

  34. :D…ou wow zum ersten mal muss ich lachen wenn ich hier was lese…und zwar @burnout..das is wirklich schwachsinn…oh nein…ich bin aufm gymnasium und ich hau ständig iwelche rechtschreibfehler in nen text..ich kenn einen der hat nen durchschnitt von 1,3 aber trotzdem macht der so viele rechtschreibfehler da muss man manchmal den kopf schütteln…also WoW wird net nur von Haupt-und Sonderschülern gespielt…da bin ich mir ganz schön sicher:D…und ich finds echt amüsant das dein IQ so hoch is:D gratuliere dir,aber was machste jetzt damit??:Dsry…nur sowas regt mich auf das man haputschüler immer so runterstuft…

  35. …lol…driftet Ihr jetzt nicht ein we nig vom Thema ab???

  36. Lieber Burnout,

    Schön das Du eine schillernde Lichtgestalt in diesem Universum bist. So viel erhabener und niveauvoller als alle anderen hier. Aufgrund deiner Äußerungen muss ich allerdings an deiner Intelligenz stark zweifeln. Ich habe ebenfalls mal WoW gespielt und verfolge diesen Blog schon recht lange, allerdings ist mir bisher weder im Spiel noch hier in diesen Beiträgen aufgefallen das es sich größtenteils um Sonderschüler handelt.
    Ganz im Gegenteil: Ich kannte innerhalb des Spiel´s abgesehen von wenigen Ausnahmen nur Studenten, Ausgelernte und Fertigstudierte…

    Was deine Theorie über den IQ eines Menschen und die daraus resultierende Suchtgefahr angeht kann ich nur sagen das ist absoluter Blödsinn. So viele “schlaue” Menschen haben irgendeine Sucht, Menschen die schlauer sind als ich und garantiert auch schlauer als Du. Außerdem ist es vollkommen egal wie hoch der IQ eines Menschen ist, wichtig ist was dabei herauskommt und wie man seine Fähigkeiten einsetzt. Was nützt es Dir wenn Dein IQ dem von Einstein oder Hawking gleicht und Du praktisch nichts damit anfangen kannst…. denk mal darüber nach Du schlauer Fuchs ;-)

    Um das Thema mal wieder aufzugreifen-
    Ich bin 43, männlich, Ehemann, Vater von zwei Kindern, von Beruf Dipl. Ing. Maschinenbau und als Lehrer an einer Berufsschule tätig. Auch ich habe mich über einen Zeitraum mit WoW befasst und muss sagen das ich dieses Spiel als einen recht gefährlichen Zeitvertreib einstufe. Aufgrund meiner Familie und meines Berufs habe ich im Spiel nicht viel erreicht und kann nur auf kleinere Erfolge zurückblicken. Allerdings habe ich zu jeder Zeit zu der ich mich im Spiel befand die Sucht und das Verlangen anderer “live” miterlebt. Auch in meinen Unterrichtsstunden sitzen einige junge Menschen die dieses Spiel sehr intensiv spielen und deren Ausbildung speziell im schulischen Bereich sehr darunter leidet. Sicherlich ist es ihre private Angelegenheit aber ich finde es wirklich schade wenn ich mit ansehen muss wie junge talentierte Männer und Frauen einer Welt aus Pixeln verfallen während das echte Leben an ihnen vorbei zieht.

    Ich kann nur allen gratulieren die den Absprung geschafft haben und nun ihr Leben neu ordnen. Ebenso möchte ich allen, die im Begriff sind einen geliebten Menschen zu verlieren oder bereits jemanden verloren haben, Mut zusprechen und ihnen alles Gute wünschen.

    Heinrich

  37. Manuela2812

    @Heinrich,

    danke Heinrich, Du sprichst mir wirklich aus der Seele…und schön das Du dieser Sucht nie verfallen bist…smile…bei uns war es die ARbeitslosigkeit meines Mannes die uns dahin getrieben hat, wo wir heute sind…und mein Mann ist auch nicht dumm ;-)

    Liebe Grüße

    Manuela

  38. @ Manuela

    Liebe Manuela,
    ich kann Dich sehr gut verstehen, ich selber habe über 2 Jahre WOW gezockt und meine Real-Live ging nach und nach “den Bach” runter. Meine Kinder, Enkel, Freunde und selbst die Ehefrau kam durch die Spielsucht “zu kurz”. Es war genau so, wie Du schreibst, Gilde geht vor, Verwandte werden am Telefon abgewürgt, Freunde ausgeladen und wenn man irgendwo eingeladen ist, wird de Aufbruch ganz plötzlich vorverlegt, weil “Wir laufen heute noch ein INI.”
    Blizzard macht das ganz geschickt, willst du im Spiel “was werden” musst du viel Gold haben und viel Instanzen laufen. Und nebenher noch “Ehre” machen auf den Player versus Player Schlachtfeldern.

    Ich selbst habe ein Gilde gehabt mit 45 Mitgliedern und war in anderen Gilden noch Mitglied, Insgesamt 6 Chars in der Endstufe 70 wollten ausgerüstet werden und mussten Unmengen an Gold “farmen” um die höchstmöglichen Reittiere (Blizzard nimmt dafür 5000 Gold je Char) zu besitzen.

    Wen jemand nur die Tagesaufgaben (TagesQuest’s) machen will benötiget er 25 mal 20 Minuten (8 Stunden und 20 Minuten), dann noch eine große Instanz (3-4 Stunden) mehr als 12 Stunden reine Spielzeit.

    Ein normales reales Leben ist dann extrem gefährdet. Dazu kommt, das man in dieser virtuellen Welt “der Größte” ist. Anerkennung, Reichtum, Ehre…..alles was einem im normalen Leben unter Umständen versagt bleibt, kann man hier erreichen und die anderen Gildenmitglieder “bewundern” so einen Profi.

    Ich habe im Freundeskreis mehrere berufliche Karrieren zu Ende gehen sehen, Kündigung, ALG I und Hartz IV waren die Folge.
    Beziehungen sind auseinandergegangen, weil ich mich mit dem Spieler im TS (Team-Speak) ja so gut verstehe, den finde ich toll. (Super-Gau, zwei Sucht-Zocker, wie soll das gehen.

    Leider wird das Suchtpotential des Spiels WOW unterschätzt, auch von “amtlicher” Seite, auf “Ego-Shooter” wird das Augenmerk gerichtet, Rollenspiele sind ja nicht so.

    Bei meinem Patenkind war der Ausstieg relativ einfach:
    Abiturient 17 Jahre, Vater hat den Account gekündigt, die Charakter gelöscht, die CD mit Key vernichtet. Der Sohn hat keine Zeit mehr für seine Freundin gehabt, ist in der Schule eingeschlafen und konnte dem Unterricht nicht mehr folgen, (Konzentrationsschwäche).

    Ich bin davon losgekommen, weil mein Schwiegersohn und ich von unseren Enkelkindern darauf aufmerksam gemacht wurden, dass wir nichts mehr gemeinsam unternehmen – wir sind früher gemeinsam mit den Kindern gesegelt, haben Camping gemacht oder einfach die Familie “gelebt”.

    Sei meinem beruflichen Ausstieg und die neue Zeit als Privatier war ich auch anfällig für diese Sucht, weil das, was ich als erfolgreicher Klinikreferent nicht mehr hatte, Anerkennung, mehr Erfolg im Beruf, konnte ich hier gut kompensieren.
    Leider falsch, wie ich heute weiß, ich hab die Accounts gekündigt, mit meinen Kindern lange Gespräche geführt und festgestellt, das wir uns jetzt wieder im Real-Live befinden.

    Ich denke, Dein Mann muss auch erkennen, dass der Spielerfolg Ihm erstens im realen Leben nichts nützt, das Spiel ihm aber erheblich viel Zeit kostet. Und natürlich auch Geld. Und Zeit können wir nicht “aufheben” für später, Zeit geht dahin und gerade in der Situation mit den Kindern und mit Dir verpasst er viel zu viel, zur Not kann auch ein Profi (Suchtberater) helfen.

    Ich werde meine Aktivitäten dahingehend aufnehmen, dieses Spiel hinsichtlich seiner Gefährlichkeit mehr in den Focus zu bekommen. Ich hoffe es ist noch nicht zu spät.

    Die Gefahr, durch WOW mehr einfache – oder Menschen ohne Ausbildung zu verführen zur Sucht, ist natürlich groß, umso größer wenn ich im Real Live versagt habe (Schule-Ausbildung) und komme im Spiel ganz groß raus !

    @ Burnout

    Das Leute mit einem niedrigen IQ suchtanfälliger sind ist – auch rein statistisch belegbar – natürlich absoluter Quatsch. Es wundert mich, dass Du zu so einer Aussage kommst, wenn Dein IQ tatsächlicher höher sein sollte.
    Ich habe in den letzten Jahrzehnten mit vielen intelligenten Größen in der Medizin zusammengearbeitet und käme aufgrund praktischer Erfahrungen sogar eher – rein subjektiv empfunden – zum gegenteiligen Urteil. Menschen mit einem hohen IQ sind suchtanfälliger.

    Aber bei WOW muss man sowieso noch differenzierter herangehen, da hier auf der einen Seite die Spielsucht eine Rolle spielt, bei vielen Zockern aber die Sucht nach Erfolg und Anerkennung (wenn auch nur in der virtuellen Welt erreichbar) eine viel größere Rolle spielt. Und da sind die im Real-Live von der Vorbildung benachteiligten Spieler natürlich überproportional vertreten. Im Spiel sind das häufig Spieler, die mit High-Level Chars den „kleinen“ neuen Spielern in den Low-Level-Instanzen „Hilfe“ anbieten.

    Wie dem auch sei, abschließend mein Fazit:
    WOW ist vom Gefährdungs-Potential den sogenannten „Ego-Shootern“ weit voraus und dazu kommt, das sich ein reger Markt für richtige „Euros“ um das Spiel entwickelt hat. Eine ganze Wirtschafts-Sparte verdient mit WOW gutes Geld. Blizzard unterstützt das insoweit, als dass sie die Preise in Gold so hoch aufhängen, dass der Spieler, der nicht ununterbrochen spielen kann oder will, sich dieses Gold im „freien Handel“ kauft.
    Auch da sehe ich große Gefahren für Schüler, die dann ihr echtes Geld für virtuellen Reichtum ausgeben, was für ein Unsinn.

    Gruß an alle

    Skipper

  39. @Skipper
    Tja Skipper, wie ich schon weiter unten geschrieben habe, ist für meinen Mann und mich eh zu spät, er hat mich schlicht weg verloren…das musste er jetzt einsehen und wenn ich Dir jetzt sage, das er seine Ingame und auch Live Freundin verloren hat…weil sie wie er mir sagte “zu viel gespielt” hat…da kann ich heute nur noch drübr lachen. Ich habe vor ca 4 Wochen einen lieben netten Mann kennen gelernt und genieße seit dem das Leben wieder. Ich selber habe den PC offensichtlich als eine Art Flucht genutzt…habe auch sehr sehr viel davor gesessen und die Zeit mit anderen Leuten im Netz genossen. Jetzt da mein Real-Life wieder einen Sinn bekommen hat, ist der REchner für mich eher nebensächlich. Viele Leute vermissen mich sogar schon online…lach..aber ich vermisse absolut nichts. Wie schön ist es p lötzlich wieder mit jemandem seine Freizeit zu teilen, sei es in der freien Natur, oder einfach nur Abends vor dem Fernseher. Was mir seit bestimmt 1½ Jahren fremd war, ist das jemand zur gleichen Zeit wie ich zu Bett geht…aber auch das genieße ich in vollen Zügen, nicht mehr allein einschlafen zu müssen. Und WoW ist ausser in diesem Forum für mich passé

    Liebe Grüße und schöne Pfingsttage wünscht

    Manuela

  40. Habe mich ja bereits im Vorfeld dafür entschuldigt falls sich jemand durch das was ich zu sagen habe angegriffen fühlt. Deswegen entschuldige ich mich jetzt nicht noch einmal :)

    Ich denke das jeder Mensch unterschiedliche Erfahrungen in seinem Leben macht. Das wir dadurch gleiche Dinge auf völlig unterschiedliche Art und Weise sehen ist oft der Grund für Streitigkeiten.

    @Sonja
    Du hast Recht man kann natürlich nicht einen niedrigen IQ sofort mit einer hohen Suchtgefahr gleichsetzen.
    Ist es aber nicht so das intelligente Leute vielleicht nicht nur die Gefahr des Spiels eher erkennen, sondern ihr Suchtempfinden generell geringer ist da sie die Kulisse deutlicher sehen die sich hinter dem Spiel verbirgt ?
    Für einen Sonderschüler muss Alkohol eine Art Zauberwasser sein, da er keine Ahnung hat das es sich im Grunde genommen nur um einen Giftstoff mit entsprechenden Wirkungen auf das Gehirn handelt.
    Was aber ist für einen Sonderschüler WoW ?
    Eine durchschaubare Programmierung oder vielleicht tatsächlich eine zweite Realität ?

    @Heinrich
    Ich denke das du aus einem anderen Grund suchtgefährdet bist, im Gegensatz zu mir und vielen anderen Spielern hast du nicht schon in der Grundschule deine Freizeit an der Gamekonsule verbracht. Das ist ein Unterschied wenn man nicht mit soetwas aufwächst und zwar ein gewaltiger.
    Sehe es aber genau so wie du, es ist schlimm das viele Leute ihr echtes Leben gegen ein Virtuelles eintauschen.
    Aber es lässt leider auch den Folgeschluss zu das für viele Mitmenschen unsere Welt ein ziemlich düsterer Ort sein muss…

  41. Andreas J.

    Ich habe als kleiner Junge Civ2 gespielt, lange zeit und habe dadurch 10 Jahre in meiner Entwicklung verloren, mal hart ausgedrückt. Mir kommen Tränen in die Augen, wenn ich dieses schreibe. Computerspiele sind eine sehr schöne Sache und genau das ist das heimtückische. Man empfindet es als Glücksgefühl und das will man wieder machen: Das Belohnungszentrum wird aktiviert, in sehr starken Maße, ähnlich wie bei Drogen.
    Der menschliche Körper allerdings passt sich an und das hat schwerwiegende Folgen: Das Belohnungsgefühl im Spiel wird zum Maßstab, den man gerne macht- normale Dinge, die früher Freude gemacht haben, machen dann keinen Spaß mehr.

    Darüber habe ich oft nachgedacht und lange Zeit angekämpft gegen die Sucht. Oft gab es Pausen.

    Sehr oft habe ich es zeitweilig geschafft, davon loszukommen. Es ist für mich eine zweite Welt sozusagen. Die vom Computer simuniert wird.

    Man denkt immer an das Spiel, kommt nicht davon los. Immer wenn ich im realen leben ernste Probleme hatte, habe ich im Spiel verloren und konnte nicht spielen, das war eine seltsame Sache. Also die realen Probleme haben das Spiel beeinflusst.

    Mehrmals habe ich Computerspiel-CDs verbrannt, neu gekauft, wieder verbrannt.

    Diese Industrie hat sehr viel Geld an mir verdient.
    Ich kann mich da gut dran erinnern.

    Und mich freut es sehr, dass auch andere Dinge wieder Spaß machen. Wie Elektronikbasteln, das ich auch seit vielen Jahren mache und Programmieren.

    Wenn ich mal Vater bin und die richtige Freundin gefunden habe, werde ich sehr darauf achten, dass meine Kinder den Computer für ernste Zwecke nutzen und nicht zum Spielen. Denn wenn ich sie auch nur eine halbe Stunde spielen lasse, verursacht das Abstellen des Stromes Unglücksgefühle bei den Kindern. Und wenn sie das Spiel im Geiste in die Nacht und in die Schule mitnehmen, werden sie dort abgelenkt.

    Mit “mitnehmen” meine ich, dass man ein Spiel unterbricht und also ein unfertiges Spiel in die Nacht mitnimmt oder in die Schule. In der Nacht und am nächsten Tage wird man dann verfolgt, also ich meine ich. Seit mehreren jahren habe ich kein Spiel mehr mitgenommen in die Nacht. Als ich gemerkt habe, dass ich nicht fertigwerde, habe ich das Spiel gelöscht.

    Solches will ich meinen Kindern gerne ersparen. Das wird sich zeigen. Ein Computer im Kinderzimmer ist sehr sehr schlecht, da man zum Schein das Englischprogramm öffnet und dann spielt. Wenn die Mutter anklopft, wird gewechselt und das Spiel ist versteckt und die Mutter ist im irrigen Glauben, man würde lernen. Wäre der Computer im Wohnzimmer, wo jeder sehen kann, ist sowas nicht so einfach möglich. Zumindest in den eigenen 4 Wänden ist dann das Spielen unmöglich gemacht.

    Das Spielen ist auch eine Sackgasse. Jetzt bin ich 24 alt. Was würde ich mit 50 machen. Dann bin ich da, ohne Familie, was mache ich dann? Jetzt habe ich sehr gute Chancen, eine Freundin zu finden und mit ihr eine Familie aufzubauen.
    Ich habe auch über das Gehirn mich erkundigt und über das Belohnungszentrum. Nach dem Spielen empfindet man es als sehr schlimm, aufzuhören, schier unvorstellbar. Oft ist das gescheitert. Nur wenn man nicht mehr spielt, machen die normalen Dinge auch mehr und mehr Spaß bei mir und der Wunsch ist mir genommen und ich empfinde kein Verlangen mehr danach. So ist es. Ich danke allen Leserinnen und Lesern, mir zugehört zu haben. Ich hoffe, ich habe helfen können.
    Wenn jemand Probleme hat und mir schreiben möchte, sehr gerne. Ich freue mich und betrachte es als ehrenwerte Aufgabe, wenn ich dazu beitragen kann, jemanden von den mir mittlerweile verhassten Computerspielen zu “befreien”.

    World of Warcraft muss viel “süchtigmachender” sein als mein Civ2. Ich kann froh sein, dass ich nicht später auf die Welt gekommen bin und die Spiele damals noch nicht so “gut” und damit “suchterzeugend” waren. Die Emailadresse ist kein Scherz, die gibt es wirklich, es ist meine Adresse für Foren.

  42. Andreas J.

    Und noch etwas: Wenn man jemandem schaden will, und weiß, er ist suchtgefährtet für Computerspiele: man schenke ihm eine WOW-CD. Die Selbstzerstörung wird dann einsetzen, seine Familie kaputtgehen, eine Scheidung wird einsetzen, Arbeitslosigkeit, Verfettung, Rückenerkrankungen, Augenzerstörung, …

    Das ist nicht lustig, sowas.

    Das meine ich im Ernst. Leider machen genau das hier viele Eltern mit ihren Kindern (in dem Irrglauben, die Kinder würden ihn, den Computer, für die Schule nutzen). Sie kaufen einen Computer und stellen ihn auch noch ins Kinderzimmer, und fügen damit ihrem Kind Schaden zu, ohne Absicht (sie wollen ihrem kind nützen, aber schaden ihm). Sowas macht mich sehr traurig. Ich habe je geschrieben, wie ich da getrickst habe.

    Geht es eigentlich jemandem ähnlich wie mir? Würde mich freuen, sich da mal auszutauschen. Gibt es auch Mädchen oder Frauen, die sowas erlebt haben? Also richtig süchtig waren oder sind? Weil mein Eindruck ist, dass nur Männer da anfällig sind. Alle Mädchen und Frauen im bekanntenkreis hassen Computerspiele wie die Pest und meinen “Männlein rumhüpfen- wie langweilig” oder so ähnliche Kommentare. Mittlerweile sage ich:”Du hast Recht und Glück, dass du es so empfindest. Schenke deinem Kind nie einen Computer und wenn doch, ins Wohnzimmer bitte, wo ihn jeder sehen kann.” Würde mich sehr freuen, da mehr zu erfahren drüber. Das weigentlich Schlimme an den Spielen ist die Zeitverschwendung, die mit der Sucht einhergeht und damit einher geht die soziale Vereinsamung, Rückenschmerzen, ggf. Augenerkrankungen, und noch mehr unschöne Dinge. Was könnte Sinnvolles mit der Zeit geschehen. Es ist traurig, das mitanzusehen, wie sogar echtes Geld ausgegeben wird für virtuelle Güter im Spiel.
    Dieses Spiel ist höchstgradig heimtücksich und eine zweite Welt… wenn nicht gar bei manchem schon die erste Welt. Ich wünsche den Süchtigen alles Gute und was ich den Programmierern dieser Spiele und gewissen Firmen von Herzen wünsche, kann man sich denken. Wenn ich an der Macht in Deutschland wäre, würde ich es gesetzlich legalisieren, dass jeder eine Hetzkampagne gegen Computerspiele machen darf und es rechtens ist, ein Schild anzubringen, auf jeder Computerspielpackung “VORSICHT, ZERSTÖRT MÖGLICHERWEISE IHR LEBEN!!!”
    Desweiteren würde ich jede Firma verpflichten, den Quellcode solcher Spiele öffentlich zu machen und ihn zur Reproduktion freigeben und das Brennen solcher Spiele legalisieren. Dann wäre dieser Markt kaputt und keine Firma würde ettliche Millionen in die Spielentwicklung stecken. Kurzum: Diese Firmen schikanieren, wo es geht und die Programmierer dieser Spiele dazu zwingen, ihre guten Kenntnisse der Programmierung sinnvollen Dingen zuzuwenden. Die Manager, die wissend in kauf genommen haben, dass durch dieses Spiel Menschenleben mit kaputtgemacht werden, haben eine Mitschuld am Unglück der Süchtigen Spieler, würde ich am liebsten im Gefängnis sehen. Ihr Geld würde ich ihnen am liebsten enteignen, was leider gesetzeswidrig ist, und davon Beratungsstellen einrichten für die Opfer ihrer Spiele, um den angerichteten Schaden wieder gutzumachen. Ich vermute, deren Kinder dürfen solche Spiele nicht spielen.
    Da ich aber momentan weder Freundin noch Familie habe, beschränke ich es darauf, mich selbst und meinen Freundeskreis vor solchen Spieleschäden zu bewahren und später auch meine Kinder (Frauen mögen das sowieso nicht mein Eindruck).

    Da aber das nicht so bald geschehen wird, dass irgendwer im Gefängnis landet deswegen oder ein Etikett auf die Spiele kommt, ist jeder Vater und jede Mutter verpflichtet, moralisch, selbst Schutzmaßnahmen für die Kinder zu ergreifen. Wer meint, er muss keine Schutzmaßnehmen ergreifen, den wird das Leben strafen und er/sie wird die Quittung für die falsche Erziehung bekommen. Die Zeit wird mir Recht geben!!!
    Ich bin sofort mit dabei einen “Verein zum Kampf gegen Computerspiele” zu gründen. Jederzeit.

  43. @andreas J.
    Ich muss sagen das sich meine Freizeitaktivitäten in meiner Kindheit/Jugend in etwa zu 50% in Videospiele und zu 50% eben auch in solche Sachen wie Baumhäuser bauen oder Klingelstreiche machen geteilt hat :) Ich fand diese Kombination nie schlecht und ich kann wirklich behaupten das ich viele glückliche Stunden an meinem Megadrive verbracht habe. Viele meiner schönsten Erinnerungen bestehen daran wie wir mit mehreren Leuten ganze Nachmittage mit Fußball und Kampftunieren vor dem Fernseher verbracht haben.
    Ich vermute aber das bei der heutigen Jugend der Anteil an Videospielen in der Freizeit wohl bei etwa 90% liegen dürfte und das ist natürlich zu viel.

    Du solltest aber nicht anfangen so auf die Videospielindustrie zu schimpfen, niemand sagt es laut aber jeder weiß es doch irgendwie. Computerspiele haben die technologische Entwicklung in den letzten Jahren enorm beschleunigt. Die meisten Leute kaufen sich doch nur deswegen einen schnelleren PC weil sie sonst wieder irgendein Spiel nicht zum laufen bekommen. Streite es nicht ab, es ist so :)

    Warum Männer eher nach Videospielen abhängig werden ? Das ist relativ leicht zu erklären. Computerspiele werden von Männern gemacht und von Männern gespielt :) deswegen. Was ich damit sagen möchte ist das die meisten Videospiele bewusst oder unbewusst auf den männlichen Geschmack zugeschnitten sind. Die einzige Ausnahme die mir vielleicht einfällt sind die Sims, kommerziell enorm erfolgreich, allerdings fast nur von Frauen gespielt…

    Nimm es mir bitte nicht übel, aber deine zukünftigen Kinder tun mir schon heute Leid. Du würdest mit einem Verbot nur erreichen das sie noch viel süchtiger nach solchen Spielen werden. Hätte ich Kinder würde ich es so machen, ihr habt jetzt 6 Wochen Sommerferien und ihr wisst was das bedeutet. Ich habe euch viele schöne Computerspiele gekauft und ich erwarte das ihr diese die gesamten Ferien über spielt sonst gibt es richtig viel Ärger, haben wir uns verstanden ?!
    Fast alle meine Bekannten die heute Kettenraucher sind, wurden in ihrer Jugend von ihren Eltern hierfür enorm bestraft. Als ich 12 war hatte ich die Ehre mit meinen Eltern eine Riesenzigarre auf Lunge zu rauchen, ich habe es durchgezogen danach aber fast gekotzt und richtig übel lange auf der Toilette gesessen…
    Ich hasse seit dem jede Art von Tabak und kann mir nichts schlimmeres vorstellen als diesen Mief einzuatmen…

  44. @Andreas J.
    Mal eine andere Frage, ich habe es jetzt eben erst gesehen. Warum sitzt du noch um 1:04 am PC ???
    Da habe ich schon meine halbe Nacht um :)

  45. Andreas J.

    @ burnout
    Soso, meine künftigen Kinder tun dir leid? und warum? Ich mache das anders und warne sie vor den Schäden und versuche es über Einsicht. Und es gibt nur Linux im Hause, kein Windows. So wird das Spielen derart erschwert, …
    inbteressant was du sagst. Ich habe leider nicht die Zeit hier jeden Tag reinzuschauen, und immer um 1 Uhr kann ich auch nicht wach sein. Heute ist es das letzte mal dass ich hier vorbeischaue. Ich habe 1 Woche Ferien. Du kannst mir gerne privat schreiben an

    (Mailadresse zum Spamschutz entfernt)

    Kein Scherz, ist wirkiich eine meiner Adressen, wo Mails ankommen.

    Und meine Kinder brauchen dir nicht leid tun, ich bin kein Kinderschänder oder Quäler. Ich biete meinen Kindern andere Abwechslung, sodass dieser Gedanke gar nicht aufkommt, im Idealfall.
    Es gibt nur alte Rechner mit Linux, auf denen nur sehr eingeaschränkt gezockt werden kann.
    Baumhäuser habe ich auch gebaut. Deine Kindheit war da ziemlich ähnlich wie meine. Das mit den 50% kommt auch ganz gut hin. Hast du an einem Wald gewohnt?

    Einen Hass habe ich auf diese Industrie, trotzdem.

    Mir tun eher deine Kinder leid, wenn du sie nicht hinderst an der Zockerei und Selbstzerstörung. Hast du welche?

    Und auf solche Technik, die Computerspiele kann ich gerne verzichten.
    Nicht alle Technik ist gut.
    Wie alt bist du eigentlich?

    Wenn man nichts mehr hört von dir, alles Gute für deine Zukunft und deine Familie!!!!! Ich schaue hier nicht mehr rein, du kannst mir aber gerne an die Email schreiben.

  46. @andreas J.
    Mailadresse wurde zum Spawmschutz entfernt…
    Naja, wenn du deinen Kindern genug Abwechselung bietest so das sie realisieren das es auch noch eine Welt neben der virtuellen gibt könnte es vielleicht klappen.
    Wenn ich dir einen Tip geben darf zieh am besten aufs Land dort dürfte soetwas besser funktionieren, ganz nebenbei die Scheidungsraten sind dort nur halb so hoch und die schulische Ausbildung sehr viel besser.
    Ne, habe noch keine eigenen Kinder, bisher noch keine Frau gefunden die bereit ist 4 bis 6 zu bekommen. Die meisten wollen nur 1,3 Kinder in die Welt setzen…

  47. aaalsoo hallöchen ..ich hab ne frage auf dich ich gaaanz schnell ne antwort gebrauchen könnt….und zwar mein freund(ja ich bin wieder mit ihm zusammen..wenn das ma net n riesen fehler war…)verheimlicht mir wieder sein spiel…ja also naja …ich hatte die ganze zeit n ganz komisches gefühl ..also hab ich mich ma schlauer gemacht…und ich hab wieder durch zufall mitbekommen das er wieder spielt und sogar mit mir mitleid hat weil er mich belügt…(süß oder?…tzzz..)naja auf jeden fall möchte ich ihm den wahren grund wie und wo ich des rausbekommen hab nich sagen also hab ich eben die stndart suche aufm pc genommen…ja gut nen direkten zugang zum spiel hat mir diese suche nicht gebracht…deshalb meine dringende frage…kommt man noch iwie anderst in das spiel rein??also nur über inet oder über gespeichterte ordner..oder kommt man da nur rein wenn man diesen direkten zuganang hat??ich freue mich über jede antwort…danke…

  48. Nea, mache bitte nichts unüberlegtes, das Dir Dein Freund übel nehmen könnte.

    Ins Spiel kommst Du nur rein, wenn Du das Passwort weisst. Es gibt allerdings auch noch die Accountverwaltung (in der man auch eine zeitliche Beschränkung der Spielzeit (“Kindersicherung”) mit einem gesonderten Passwort einstellen kann), die per Browser zu erreichen ist. Sprich besser mit Deinem Freund darüber, bevor Du dort irgendwelche Aktionen machst, die nach hinten losgehen könnten.

  49. Andreas J.

    @burnout: Ich hab mal wieder reingeschaut. Du konntest mir gar keine Mail schreiben. Sorry. Warst du mal Lehrer? Oder bist du einer? Weil das mit dem Land stimmt, was die schulische Ausbildung angeht…

    Die XXX stehen an der Stelle des At-Zeichens. Meine Emailadresse ist:

    besrem9XXXalpenjodel.de

    Also besrem9, dann das at zeichen und dann alpenjodel.de.
    Das ist meine Emailadresse für Foren, wo ich auch nichts gegen Spam habe. Schreib mir eine Mail dann geb ich dir die richtige, nur die mag nich nicht hierher schreiben, wo jeder Robot Zugriff hat.

    Ich habe nicht gewusst dass hier rausgefiltert wird.

    Bist du Lehrer? Oder warst du Lehrer?

    @Nea:
    Was ist dein Freund für einer, dass er seine Pflichten vernachlässigt, anstatt mit dir was zu machen!!??

    ich hätte ein paar Ideen…

    ich muss aber genaueres wissen, bevor ich Rat geben kann. Du kannst mir gerne privat schreiben an

    besrem9Xalpenjodel.de

    und alles genau erklären.

    An die stelle des X kommt das at-Zeichen.
    Hier kann ich nicht jeden Tag reinschauen, in die Emails hingegen schon.

  50. Hallo Miteinander.
    Auch ich war süchtig nach WoW und bin gerade dabei mein Leben, Studium und alles was dazu gehört wieder auf die Reihe zu bekommen.
    An und für sich halte ich PC Spiele nicht allgemein für schlimm, solange der Konsum in Maßen bleibt und nicht überhand nimmt.
    Ich für mich kann nur sagen, dass ich mit Spielen an sich eigentlich kein Problem habe. Aber OnlineSpiele und insbesondere Rollenspiele für mich, nachdem durch gemachten, ein Tabu sind und generell eine großes Suchtpotenzial bieten. Dies sollte man auf keinen Fall auf die leichte Schulter nehmen. Durch die Onlinezeiten und Kontakte die sich mit der Zeit ergeben haben, weiß ich auch, dass ich nicht allein davon betroffen bin, sondern eine ganze Menge an Leuten, und das Problem auch nicht an Bildung, Erziehung, Familie oder IQ fest gemacht werden kann.
    Ich habe in meinem Leben eine gute Erziehung und Bildung genossen, habe eine Liebenswerte und intakte Familie, die immer für mich da ist, und laut eines IQ- Tests den ich während meiner Schulzeit mit gemacht habe einen IQ, der deutlich über dem Wert der durschnittlich 90-120 Punkte der Gesamtbevölkerung liegt.
    Trotzdem war ich nicht davor gefeit in eine virtuelle Scheinwelt abzudriften und mich den realen Problemen somit zu entziehen. Was ich erlebt habe und damit sagen will, dass man das Gefahrenpotential nicht an Punkten, wie IQ, Bildung etc. festmachen kann.
    Auch habe ich während meiner Suchtzeit viele Leute kennen gelernt die ebenfalls studieren oder auch sonst nicht auf den Kopf gefallen sind.
    Vielleicht sind solche Leute auch trickreicher und raffinierter ihrem Umfeld die Sucht und anderes zu verbergen.
    In Zeiten, wo der Computer, Spiele, Konsum und Weiteres allgegenwartig sind, macht es in meinen Augen auch keinen Sinn sich dem zu verschließen oder gar zu verbieten. Ein gewissenhafter und verantwortungsbewusster Umgang mit den heutigen Konsumgütern und Medien will gelernt sein und selbst dann gibt es keine Garantie.
    Ich kenne und habe in meinem Bekanntenkreis/ Familie vom Professor bis zum Sonderschüler alles dabei und finde es teils erschreckend, wie manche über unsere Mitmenschen reden, schreiben oder denken.
    Der Mensch bleibt Mensch.
    Und ich kann nur alle auffordern in ihrem Umfeld, seien es Freunde, Bekannte oder Familie, die Augen offen zu halten und bei Anzeichen, dass etwas nicht stimmt, die entsprechenden Personen drauf anzusprechen und nicht locker zulassen. Ich bin in meinem Fall froh, dass meine Eltern dies gemacht haben, auch wenn Sie lange in dem glauben waren und ich ihnen vorgegaukelt habe Alles sei in Ordnung.

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