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WoW-Sucht

Bei WCG Europe findet sich ein Artikel über World of WarCraft – Welche Gefahren es mit sich bringt

Der Titel ist ja beschreibend genug, und am liebsten würde ich nahezu den gesamten Artikel zitieren.

Dass mir das Spiel World of Warcraft sehr viel Spass macht, daraus mache ich ja keinen Hehl. Sowohl in der Firma als auch im Freundeskreis und mit meinen Gildenmitgliedern vom Ältestenrat machen wir immer Scherze über das Spielen, schon wieder online zu sein, wie oft man sich doch online sehen würde und begrüßt sich scherzhaft mit “Hallo Süchtige!” Und darin steckt definitiv mehr als nur ein Körnchen Wahrheit.

Folgende Fragen sollte man sich mal zu Herzen nehmen:

Jeder Spieler, der das Spiel World of WarCraft regelmäßig zockt, sollte sich ein paar Fragen stellen:

  1. Habe ich jemals schon gelogen um World of WarCraft zu spielen?
  2. Habe ich schon mal meine Arbeit (Schule, Uni, Job usw.) vernachlässigt um World of WarCraft zu spielen?
  3. Habe ich schon mal meine sozialen Kontakte (Freundin, Freunde) vernachlässigt um zu spielen?
  4. Habe ich häusliche- oder sonstige Pflichten vernachlässigt um zu spielen?
  5. Habe ich jemals meiner Gesundheit geschadet, sei es durch vernachlässigen des Essen und Trinken, der täglichen Körperpflege oder sonstigen Sachen, um spielen zu können?

Solltet Ihr auch nur eine Frage mit „Ja“ beantworten können, so seid ihr definitiv suchtgefährdet und solltet Euch schnell mit dem Thema befassen, bevor ihr noch tiefer reinrutscht. Die beste Lösung ist: Spiel verkaufen und von der Platte tilgen. Sollte es bereits schlimmer sein und Ihr findet keinen Ausweg, dann scheut nicht davor andere um Hilfe zu bitten. Allen die täglich nur angemessen oft spielen und dabei wirklich nichts vernachlässigen, können wir weiterhin nur viel Spaß beim spielen wünschen.

World of WarCraft – Ein faszinierendes Spiel mit enormen Risiken, die wir nicht ignorieren sollten.

Quelle: WDC: World of WarCraft – Welche Gefahren es mit sich bringt

Zumindest in 2 Punkten muss ich mich wohl schuldig erklären.

Wie in dem Artikel aber empfohlen wird, das Spiel zu verkaufen und von der Platte zu löschen, so weit möchte ich nicht gehen. Dafür macht es einfach zu viel Spaß. Man muss das ganze nur wirklich mal hinterfragen und manchmal auch einen oder zwei Abende Pause machen, raus gehen, sich mit Freunden im Biergarten (o. ä.) treffen und am Wochenende einen Spaziergang machen. Ich habe ja beispielsweise meine regelmässigen Kinobesuche. Auch lasse ich Essen und Trinken nicht zu kurz kommen und gehe regelmässig arbeiten. Aber Vorsicht ist definitiv geboten. Man sieht es ja sogar hier auf [bronski.net] an der Regelmässigkeit meiner postings, die in den letzten 2 Monaten rapide abgenommen hat.

Wenn das Spiel nicht soooo viel Spaß machen würde…

(via: worldofwar.deWorld of Warcraft und die Nebenwirkungen…)

Datum: 2005-06-28 13:44
Kommentare: 1.504 Kommentare

Kommentare (1.504)

  1. Hallo!

    Also, bei mir ist es so:

    …erstaml zu mir:

    Ich studiere nun im dritten Semester, und Spiele WoW nun seit ca. 1 Jahr+. Zwar bin ich in eine neue Stadt gezogen zum Studium, weshalb ich nur alle 2 Wochen nach Hause komme um meine Freundin und alte Freunde zu sehen, trotzdem habe ich auch in meinem Studienort Freunde gefunden….Ich hatte wärend der Schule viel Zeit für Unsinn und Spiele und Feiern etc., da mir alles immer relativ einfach viel, ich jedoch nicht den Anreiz hatte “der Beste” zu sein……bei der Uni läuft es bis jetzt genauso, ich komme irgendwie immer durch……

    …trotzdem würde ich mich als Süchtig beschreiben – es mag unterschiede Geben, und Leute geben die alles für WoW opfern – dazu gehöre ich nicht..aber ich opfer WoW doch schon eine ganze Menge an Zeit. – Wenn ich meine /played Zeit zusammenrechne, Komme ich bei 15 Monaten spielzeit auf einen Schnitt von 3,5h am Tag – da ich nicht jeden Tag spiele (Urlaub, Freundin/Freunde etc..) Komme ich an den Tagen wo ich spiele locker auf 8h spielzeit im Schnitt…..hinzu kommt nochmal einiges an Zeit für Taktiken, Foren, Charachterplanung, Thottbotten und so weiter und so weiter…..

    ….ich habe mir oftmals vorgenommen, mich einzuschrenken beim spielen, schaffe es jedoch nicht. Selbst wenn mein soziales Umfeld in Takt zu sein scheint, trügt doch der schein – denn das schlimmste an WoW ist der Zeitfaktor – WoW ist zwar ein Spiel, jedoch ist es nicht entspannend – die Zeit zur entspannung fehlt jedoch, da man sein soziales Umfeld und Uni ja nicht ganz vernachlässigen will….Fakt ist jedoch, wenn ich dann mal entspannung suche, suche ich entspannung vom Spiel, und nicht von der Uni etc……

    Ich denke das geht vielen so…..

    Aber: Genauso wie ein Raucher, der sagt: “Naja, aufhören nicht…aber nur noch 10 Kippen am Tag” versuche ich es mit “Naja, sein lassentue ich es nicht…aber vielleicht nur noch 20h pro Woche im Schnitt” – dann denke ich….20 geht nicht weniger? ….ne….MC/BWL alle 2 Wochen, Onyxia und Zul Gurub…..dafür muss ich noch farmen…..-> und ich spiele nur 1 Charachter ! – die meisten besitzen doch mindestens 2 60er?

    ……Ich warte immer noch darauf, dass WoW mir einfach keinen Spaß mehr macht, oder dass es etwas im RL gibt was mir mehr Spaß bereitet, für das es mir mehr Wert ist mich Stundenlang zu Quälen…..

    Kennt ihr den Film “Avalon” ? Es geht um ein Spiel, einen Shooter, und darum wie Leute diesem Spiel verfallen….jeder mit dem ich diesen Film gesehen habe, fand ihn schlecht, mit ausnahme von mir….vielleicht lag es daran, dass ich mich (leider) mit dem Prtagonisten identifiziert habe – für den es nichts als das Spiel gibt……

    Noch habe ich den Knall nicht gehört, aber ich hoffe das passiert bald….

    ….vielleicht kommt bei mir noch hinzu, dass ich nicht Glaube, an nichts ausser das Leben, daran das der einzige Sinn es sein kann fröhlich zu leben, da man nur einmal lebt….aber lebe ich zur Zeit fröhlich? ständig Streß weil WoW die Zeit frisst? – Und nur für ein paar Bytes auf Blizz Servern…….

  2. Hallo ihr!

    Kann euch allen nur Recht geben, bin 23 mittlerweile im 7 semester und soll gerade meine Diplomarbeit schreiben…
    Angefangen mit WoW habe ich vor circa 10 Monaten, mein Freund hatte sich das Spiel gekauft und verbrachte zig Stunden davor, was ziemlich viel Streit provoziert hat. Er setzte mich davor so nach dem Motto ich soll es erst mal testen bevor ich so dagegen bin. Mittlerweile hat er aufgehört zu zocken und ich verbinge dafür im Schnitt so 6h am Tag davor.
    Und ja ich bin süchtig danach!
    Versuche die Spielzeit zu reduzieren habe ich auch schon öfters probiert, hat aber nie so richtig funktioniert, denke es geht auch nur wenn man komplett gleich alles löscht ansonsten ist die Versuchung doch wieder anzufangen viel zu gross. Ich denke jeder weis, dass man zwar viele Leute übers WoW kennenlernt, aber wie sind nun mal alle gerne naiv und davon überzeugt andere Menschen gut einschätzen zu können. Früher habe ich noch viele andere Dinge gemacht, habe gerne gemalt usw. Da aber meine beste Freundin nach Spanien gezogen ist habe ich nur noch meinen Freund, der auf mich einredet.
    Ich hoffe langsam auch, dass der grosse Knall langsam kommt bevor es zu spät ist und ich endlich mich selbst überwinde und dazu stehen kann.

    Wünsche allen denen es so geht wie mir viel Erfolg dabei…

    Werdet euch klar was wichtig ist im Leben!

    Lovely Greets

    Vivien

  3. He Vivien!

    Machs einfach wie ich lösch alle charaktere und widme dich mehr dem richtigen leben bevors wirklich zu spät ist!

    Mittlerweile bin ich weg davon und wenn man nicht allzu große Anforderungen ans Rl stlellt (ich will der Held sein… etc.) wirds wieder völlig befriedigend. Halts einfach mit dem Spruch
    “If you can´t do great things then do small things in a great way”. Hat mir zumindest sehr geholfen.

    Alles gute

    Sebastian

  4. Wie ich so lese, kommt immer öfter das Kommentar bei Lueten, die es spielen: Das Leben ist eh zu kurz.

    Es kommt drauf an, was du aus deinem Leben machst! Am Ende zählt jede Minute. Kannst du dich noch erinnern, welche Dinge du vor zwei Wochen in deinem Spielwahn getan hast, welche Monster, Gnome oder andren scheiss du ausgelöscht hast? Kannst du dich noch erinnern, was du am vorletzten Spieleabend an Nahrung zu dir genommen hast? Kannst du dich an ein paar herausragende Tage mit Erlebnissen in deinem Leben erinnern, die nicht schon einen Monat zurückliegen?

    Ich find es traurig…ihr denkt, ihr lasst die Sau raus, dabei kehrt ihr der Sau/dem aktiven Leben den Rücken zu. Euch geht doch alles am Arsch vorbei, was nicht mit WoW, Sex oder Geld verdienen zu tun hat. Wann habt ihr schonmal n ordentlichen Spaziergang getan und euch die Dämmerung oder irgendwelche durchgeknallten Tiere angeschaut. Plant ihr Urlaube, auch wenn sie nur kurzfristig sind? Dafür fehlt euch doch die Zeit. Seid ihr noch spontan? “Oh ne, heut abend n Raid, das geht nicht, da warten n paar Leute, deren richtigen Namen ich noch nicht mal kenne, auf mich.” Schätzt ihr es überhaupt, mal einen Abend auszugehen, ins Kino, etwas Leckeres zu essen, euch selbst mal ein Rezeptbuch zu greifen und zu kochen? Quatscht ihr auch noch über andre Dinge, als WoW? Nur sporadisch, nä? Drückt euch grad die Blase? Nicht wieder aufn Stuhl pinkeln, bitte. Einfach mal aufstehen. Ihr sollt ja den PC gar nicht in die Ecke pfeffern. Ihr sollt einfach nur checken, dass WoW nur ein Anrecht auf Freizeit in eurem Leben hat, es ist nichts Ernstes, Überlebenswichtiges oder euch Förderndes. Es darf höchstens mal einen Tag in der Woche euch vollkommen in Anspruch nehmen! Der Rest ist tabu.

    Wenn ihr so einen Spaß an solchen Spielen habt, wieso verabredet ihr euch nicht mit Menschen in eurer Nähe, die auch WoW spielen, schnitzt euch Holzschwerter, baut euch Bogen, packt euch n Zelt aufn Rücken und trabt gemeinsam durch n Stück Wald für ein Wochenende…spielt Schurke und Ritter und vermöbelt euch gegenseitig! Selbst die Leute in Fight Club (Anmerkung: Ein Film) sind kreativer als ihr!

    Macht doch Sport, macht Bogenschiessen, oder Kendo oder Schwimmt, bis ihr untergeht! Aber macht irgendetwas mit eurer Zeit, die ihr überhabt und deshalb nur zu WoW greift! Es ist die derbe Faulheit und wenn ihr weiter so rumjammert und euch auf eurer Sucht ausruht, kommen irgendwann noch mehr Süchte dazu! Dann seid ihr mit 25 oder 30 schon Alkoholiker, arbeitsunfähig, einige übrgewichtig und mit einem Süchtigen möchte keine normale Frau/kein normaler Mann was zu tun haben! Wie soll man mit den Leuten denn noch leben, ohne ständig in Rückfallsangst zu sein! Ihr macht euch zu ASOZIALEN (Bedeutung:gemeinschaftsfremd, gemeinschaftsunfähig). Habt ihr schonmal neben euch geschaut? Ist da jemand? Nein! Jedenfalls in den meisten Fällen, denn ihr seid alleine! Und ihr verkrümelt euch vor der Gesellschaft!

    Ihc will euch nicht diskriminieren, Gott bewahre! Ich will, dass ihr aufwacht!

    WoW ist eine Sucht, das habt ihr richtig herausgestellt! In Fachkreisen ist sie auch anerkannt unter dem Synonym SPIELSUCHT! Denn ich weiß nicht ob ihr es gemerkt habt, aber eure *Freizeitbeschäftigung* kostet euch monatlich, wenn ihc mich nicht irre, 12¤!!! 12 ¤!!! Das muss man sich mal reinziehen! Das sind 144¤ jährlich! Wieviel kostet der Beitritt in einem Sportverein, hä? Höchstens die Hälfe, wenn nicht gar weniger!

    Die Leute von Blizzard sitzen auf EUREM Haufen Kohle, und lachen sich ins Fäustchen, während ihr ob früher oder später die Leidtragenden seid! Und das Schlimme ist, am Ende ist keiner mehr für euch da, der euer Jammern anhört, ohne “Selbst Schuld” zu sagen, die Achseln zu zucken und wegzugehen!

    Bei euch harperts gewaltig an Willensstärke, und die Studenten sollten mit ihrem Studium aufhören. Wenn man erfolgreich studieren möchte, muss man das Studium auch als Hauptteil seines Lebens ansehen, und Interesse für das Stoffliche zeigen! In eurem Hirn wabert doch zu 90% WoW rum!

    Schmeißt das Spiel vom PC, heult gerne ne Runde um das Verlorene und erfreut euch über die 12¤ zusätzlich monatlich im Portemonaie…bekommt euren Arsch endlich aus dem Treibsand! Sonst seid ihr nichts weiter als vergeisterte, langweilige, asoziale Wracks!

    Einige von euch haben ja auch im Bekanntenkreis so viele, die WoW-süchtig sind. Da kann man sich ja gegenseitig helfen, aber aus dem Schlamm müsst ihr so bald wie möglich raus. Auch wenn es euch gefällt, Kindsköpfe zu sein, es wird euch schaden, denn die, die mit beiden Beinen aufm Boden stehen, werden euch immer eine Nasenlänge voraus sein, auch bildungsmäßig. Und arbeitslos/-suchend muss nicht gleich “blöd im Schädel” heißen.

    Verdammt, bewegt euch! Aber bitte mit Körpereinsatz eurerseits!

  5. Ich habe auf diese Seite gefunden, weil ich mir schon Gedanken über das Spiel und dessen Auswirkungen auf mein derzeitiges “RL” gemacht habe. Das ganze begann vor einem Monat. Ich spiele gerne am PC und überwiegend online, da ich einem Singleplayer-Game nichts mehr abgewinnen kann. Man spielt in 3Std. ein 50EUR teures Game durch und packt es wieder weg. Kein anreiz es weiter zu Spielen weil man sich einfach nicht in seiner “Leistung” bestätigen kann. In Onlinespielen hat man immer neue Leute mit denen man zusammenkommt und sich einem Kampf mit Items, Levels, Erfahrung oder sonstwas stellen muss und wenn man erfolgreich ist bekommt man immer wieder Anerkennung bzw. anspron dies weiter zu betreiben.
    Ich war nie ein Freund von diesen sogenannten RPGs bzw. MMORPGs wie WoW. Eigentlich eher der typische jugendliche bzw. erwachsene männliche PC-Spieler (um es in ein Klichee zu packen) welcher am Abend mal ne Runde CS od. BF2 zockt oder mal eben zum Nachbarn eine Runde Xbox mit einem gemütlichen Bier spielt. Ich habe schon lange von WoW gehört und habe mir immer wieder Gedacht es mal auszuprobieren und vor einem Monat dann auch gekauft. 50EUR für das Spiel und dank einem Kreditkarteninstitut auch gleich einen 3Monats Vertrag á 13EUR abgeschlossen.
    Die ersten 3 Tage (zum Glück noch Betriebsurlaub in den Weihnachtsferien) durchgezockt und wie bei jedem neuen Spiel natürlich in dessen Bann gezogen worden. Nur war es diesmal etwas anders. Als ich nach einer Woche merkte, dass ich eigentlich mit keinem meiner “RL”-Freunde ein Wort gewechselt hatte und ich nach 17:00 Arbeitsende nur mehr den Wunsch verspührte endlich nach Hause zu kommen und den Kübel(PC) zu starten, erkannte ich so langsam mein “Problem” aber tat es mit einem lächeln und “ach is ja nicht so schlimm” wieder ab.
    Nun sind weitere 4 Wochen vergangen die mir erst richtig bewusst wurden als mich “InGame” jemand auf unser erstes WoW-Treffen angesprochen hat. Wo waren die 4 Wochen? Aufstehen-Arbeiten-WoW… Ich konnte es zuerst nicht wirklich glauben bis ich auf das Kaufdatum meiner Rechnung des Spiels schaute. Und ja es macht süchtig und werde ich etwas dagegen unternehmen?
    Wohl eher nicht! WAS? Ja richtig! Ich werde nicht mal den Gedanken daran verschwenden etwas zu ändern, denn ich liebe es. Es ist entspanned, spart mir mehr Geld wieder ein als wenn ich am Wochenende 200EUR für Disco od. Kneipe verprasse und nette Leute lernt man auch kennen. Warum muss man alles was man intensiv betreibt als “Sucht” bezeichnen? Wenn jemand 7mal die Woche Fitnessstudio geht und damit auch keine Zeit mehr für Freunde hat ist es auch keine Sucht weil man ja nicht vorm PC sitzt sondern wird von anderem im realen Leben respektiert.(Wem der vergleich nicht passt nehmt einen Auto-Freak od. sonst was der zb. zig tausende EUR in einen Golf steckt) Und wer glaubt dass man durch WoW keine RL-Freunde findet od. sich auch im RL Anerkennung damit schaffen kann, hat einfach nicht den Bezug dazu und soll auch weiter SEINEM Hobby nachgehen. Warum gibt es sowas wie zb die ESL od. andere E-Sport Tourniere? Mache Leute können durch Sponsoren sogar schon ganz gut davon Leben bzw. in Asien od. Amerkia ganz gut Kohle damit scheffeln.
    Es ist nunmal ein Hobby auch wenn es Frischluft-Fanatiker(und ja es gibt Fenster zum lüften ;) nicht verstehen wenn man mal 5Std. vorm PC sitzt. Das mit meinen wahren RL-Freunden werd ich schon in den Griff bekommen, denn wenn nicht waren diese ja niemals wirklich welche…

    just my 2 cent

  6. Klingt so, als wenn du noch nicht wirklich erkannt hast, dass du süchtig bist. Rauchen? ja, ich kann jederzeit aufhören? aber ich will nicht. RL ich habs noch wenn ich will, aber ich will nicht.

    ich denke es ist noch zu früh für dich das zu erkennen, aber vllt ist es auch schon zu spät, wer weiss, ich wünsche dir nur, dass du nicht irgendwann vor den scherben sitzt und dich fragst, was passiert ist.

    hobby und sucht sind leider 2 verschiedene dinge und man sollte sie nicht durcheinanderwürfeln. alles in maßen und nicht in massen.

    denk mal darüber nach, ohne dir zu nahe treten zu wollen.. bzw. persönlich zu werden

  7. Da kann ich meinem Vorredner nur zustimmen. Nach einem Monat erkennt man noch nicht dass man ein ernsthaftes Problem hat. Netkontakte können niemals RL Freunde ersetzen, dazu ist das ganze viel zu unverbindlich. Du hast ein Problem? Oh tut mir leid wir sind grad alle in MC, Warsong, etc…

    Und wenns mal richtig brenzlig wird kann man ja immer noch ausloggen.

    Ich muss Better von oben sehr recht geben! Weg vom Computer, mehr raus in die Natur! Wenn du unausgelastet bist mach Kampfsport, das ist sehr viel sinnvoller als alle Freizeit die man hat in ein dämliches Spiel zu stecken.

    Soziales kann ein Computer nie ersetzen auch wenn andere Spieler ebenso an der Spielwelt teilhaben. Ich kann mir beim bestenwillen nicht vorstellen dass es da draußen menschen gibt denen /hi /snicker und /bye als Mittel zwischenmenschlicher Kommunikation ausreichen. Falls es dennoch so jemanden geben sollte tun mir diese Menschen leid! weg vom Rechner geh lieber mit deinen Freunden was trinken!

  8. Tja das meinte ich mit das Ihr eben Leute seit die dies nicht nachvollziehen können. Der “PC” und möge es für euch noch so unvorstellbar sein ist nun mal auch ein Hobby und da ich in mein geliebtes Hobby gerne Zeit investiere ist mir Kampfsport od. sonstwas ziemlich egal. Das ein MMORPG assozial sein soll würde sich ja wiedersprechen, denn darin geht es nunmal um die Interaktion mit Menschen und nicht mit simplen, programmierten Bots und KI.
    Auch den Chat-Slang(ich nenne es einfach mal so) würde ich nicht als assozial betrachten, sondern nur eine andere Forum im Zeitalter der Geschwindigkeit seine sogenatten “Emotions” sei es über ;D (Smilies) od. zb Abkürzungen.
    Ich sehe eigentlich nur die Gefahr wenn man das Virtual-Life nicht mehr vom RealLife unterscheiden kann und sich dies zu vermischen beginnt. Das hat aber nichts damit zu tun ob ich mal lieber einen Abend im VL, um ein paar Monster mit meinen zig VL-Freunden zu erlegen, einem Kneipenbesuch mit den RL-Freunden vorziehe. Wenn du um 18:00 ein Kampfsporttraining hast, wirst du die Stunde auch nicht absagen nur weil deine Freunde einen trinken gehen!?
    Aber das dies anscheinend ein “WoW und PC Spiele sind böse” Thread ist und ihr auch nicht im geringsten darauf eingehen wollt hat dies auch keinen Sinn.

  9. Das Thema hier ist keinesfalls hier eine vollkommene Verdammung aller PC-Spiele. Hier berichten lediglich Menschen die es mit WoW eindeutig übertrieben haben von ihren Erfahrungen. Weiter oben steht auch was ich alles an das Spiel geopfert habe.

    Das einzige was ich dir hier raten will ist meine Fehler nicht nachzumachen. Wir Menschen sind glücklicherweise intelligent genug um auch manchmal aus der Erfahrung anderer zu lernen.

    Ich sag nicht lösch das Spiel von der Platte und beschäftige dich nie wieder damit sondern ich rate dir nur einen verünftigen Umgang damit zu finden bevors zu spät ist. Es gibt genug Leute die haben ihren Job, Lebensgefährten und Freunde nur aufgrund von WoW verloren, weil sie geglaubt haben sie finden völligen sozialen Ersatz im Spiel. Ich war auch einer davon. Wenn ich deinen Bericht durchlese und dann denke wie ich so nach einem Monat WoW draufwar dann ist das völlig deckungsgleich. Ich war begeistert dass das alles so sozial ist, dass man dort Freunde hat, die ständig da sind und mit denen man Spaß haben kann.

    Ich will hier nur kurz einen Vergleich geben damit du meinen Standpunkt in Bezug auf IG-Freundschaften und RL-Freundschaften besser verstehst.

    Nur auf dem Intensitätsgrad ist da ein wahnsinniger Unterschied. Schonmal IG versucht eine Beziehung aufzubauen? Da ist spätestens nach /flirt schluss (oder man sucht sich einen ruhigen Fleck und macht dann mit /e weiter…). Aber ist das mit Sex vergleichbar??

    Genauso ists mit den Freundschaften, sie sind alle sehr unverbindlich und können mit /logout jederzeit beendet werden, man schaukelt sich gegenseitig auf noch mehr zu spielen und im Endeffekt kennt man nicht mal die Leute die da dahinterstecken. Ich hab selber auch 2 sehr nette Leute übers Game kennengelernt mit denen ich mich auch schon im Rl getroffen hab aber das ist wirklich um so vieles bereichernder. Emotes können einfach niemals die Bandbreite nonverbaler Kommunikation ersetzen, virtuelle Freundschaften niemals die richtigen ebensowenig wie virtueller Sex richtigen ersetzen kann.

    Ich sag nicht dass WoW böse ist sondern dass man es richtig dosieren sollte. Anfangs alle Freizeit WoW zu opfern ist der erste Schritt, dann kommen die Beziehung, die Freundschaften, die Arbeit und zum Schluss die eigene Gesundheit. Und das alles passiert mit der Ausrede für einen selbst es sei ja nur ein Hobby. Für Hobbies opfert man keine funktionierenden Beziehungen, keine funktionierenden Freundschaften, per Definition nicht den Arbeitsplatz und schon gar nicht (s.o.) die eigenen Kinder.

    Um nochmal an deinen Schlusssatz von oben anzuknüpfen:
    Was dieser Thread hier bezweckt ist meiner Meinung nach den Leuten klarzumachen dass WoW das Potential hat das Leben von Menschen zu ruinieren, nicht nur das der Spieler sondern auch das der Menschen in unmittelbaren Umfeld. Und auch dass der Anfang vom Abstieg so aussieht dass man sich am Anfang noch einredet WoW sei ja nur ein Hobby, es ist ja völlig harmlos. Ehe man sichs versieht jedoch opfert man seine Arbeit dem 14. PvP Rang, seine Gesundheit den MC/Zul/BWL runs und die letzten verbliebenen Freunde die versuchen einen rauszureißen opfert man unverbindlichen Freundschaften die sich nur über Textfenster und emotes abspielen.

  10. @ :p
    „Aber das dies anscheinend ein “WoW und PC Spiele sind böse” Thread ist und ihr auch nicht im geringsten darauf eingehen wollt hat dies auch keinen Sinn.“

    hm…ich denk, es is nich nötig, diesen thread in so ´ne richtung abrutschen zu lassen. Ich halte den thread hier für sehr gut und mittlerweile ziemlich wichtig, da es sonst kaum im i-net welche zu finden gibt, wo kritisch mit wow umgegangen wird.
    Ich kann hier in keinster weise irgend ´nen flame gegen wow-spieler feststellen und finde sehr wohl, dass sich die leute hier schon gedanken gemacht haben und nicht nur allgemein gamer abstempeln.
    Wenn du den thread komplett und aufmerksam gelesen hast, wird dir auch aufgefallen sein, dass einige „ehemalige“ wow-spieler gepostet haben und von ihren erfahrungen berichten.

    Ich stimme dir da auch voll und ganz zu: Computer gaming kann ein hobby sein und es ist schade, dass es in der gesellschaft noch sowenig akzeptanz erfährt.

    ein problem ist nur, dass z.b. deine „zeitrechnungen“ wie oben von dir beschrieben so nicht aufgehen.
    Um dein bsp. aufzugreifen:
    Jemand der um 18:00 uhr für ´ne stunde zum sport geht, kann immer noch um 19:30 locker für 2h mit freunden was trinken gehen, ist somit immer noch um ca. 22 uhr daheim und womöglich auch noch frühzeitig im bett, wenn er am nächsten morgen früh raus muss^^
    viele wow spieler fangen zwar auch um ca. 18 uhr an (feierabend-zeit^^), aber sie hören eben nicht auf, um dann mit freunden einen trinken zu gehen. Sie spielen die nächsten 5h durch, vielleicht noch länger.
    Vergleich mal, was der andere in der zeit macht und was der wow spieler macht. Der wow spieler geht am ende viel zu spät ins bett, is morgens nicht fit für den job, schule, studium (vom schwänzen oder ausfallen lassen der vorlesungen mal ganz zu schweigen) etc.. ….aber es ist ja nur ein hobby wie jedes andere….jaja ;)

    Das beispiel mit „mal einen VL-abend einem RL abend vorziehen“ hinkt auch extremst, denn dies passiert fast jeden abend (und das weißt du auch, wenn du wow spieler bist ;) ).

    Sorry für diesen ausschweifenden vergleich….es ist mir bewusst, dass man nicht alle spieler über einen kamm scheren kann. Ja, es mag auch leute geben, die es schaffen, nur 2-3h zu spielen & eben doch mal was anderes zu unternehmen, zwischendurch und unter der woche…..aber das sind die wenigsten.

  11. Da muss ich dir, Sebastian, vollkommen recht geben und das meinte ich auch mit dem Vermischen des RL und VL. Wenn jemand in seinem VL Ersatz sucht, egal ob Freunde, Freundin oder Anerkennung, dann ist die Gefahr schon sehr groß, dass man dann auch zu sehr an sein VL gebunden wird und es gar nicht mehr im richtigen Leben versuchen möchte. Ich suche jedoch keinen Ersatz(!) in WoW sondern finde es nur als Bereicherung.
    Aber ob ich nun am Weekend 10 od. 5 Std. damit verbringe oder unter der Woche mich einfach darauf freue wieder ein paar lustige Abenteuer zu erleben die es im RL einfach nicht gibt(deshalb kein Ersatz!) sehe ich das nicht als Sucht. Auch wenn ein paar Stunden mit Freunden dadurch wegfallen, aber das ist nun mal bei einem Hobby so welches man gerne macht. Für was ist denn meine Freizeit sonst da, als die Dinge zu tun die mir Spaß machen?
    Das Problem bei einigen Postings weiter oben, ist das dieser Mensch sein Hobby (WoW) nicht mehr mit dem RL vereinbaren konnte. Anscheinend hat diesem im RL was gefehlt, dass er durch WoW kompensieren musste. Einfach mal fragen WAS genau an WoW fasziniert, das er NICHT im RL hat und genau da müsste man dann den Fehler suchen und beheben.
    Ich wüsste nicht was mir WoW bzw. das VL in meinem realen Leben ersetzen könnte… :p

  12. Nun, ich habe seit 6 Tagen die Gäste-Anfix-Testversion von einem Kollegen erhalten und habe seitedem lockere 20-25 stunden gespielt. Ich überlege, mir die Vollversion zu hohlen, trotz aller bis jetzt gelesener Posts und Warnungen…
    Ich habe eine Freundin, bin Student und habe Freunde.
    Man muss auch mal Blizzard den Vorwurf machen, bewusst Menschen in die Sucht zu treiben (Warcraft3, Diablo2, Starcraft und jetzt World of Warcraft), einige nennen das “genial” ich finde es zutiefst fragwürdig, wenn ein Wirtschaftsunternehmen derartige Macht über seine Kunden ausüben kann.
    Die Formen die diese Spielsucht annimmt (auch in meinen erweiterten Freundeskreis und bei mir) gleichen einer Epidemie (mit einem Schuß Hysterie).
    Man hört, liest und staunt ziemlich viel in letzter Zeit.
    Mir kommt WoW wie eine Art Matrix vor (ja, wie in dem Film), eine Ersatzrealität…
    Nun, obwohl bei mir (im RL) “alles in Butter” ist, oder sein sollte, habe ich scheinbar ein extremes Bedürfnis an Ersatzrealität, warum das so ist weiss ich ehrlich gesagt nicht. Irgendwie zieht mich dieses Spiel (auch gerade jetzt) nahezu magisch an und ich denke, Blizzard hat da in der Entwicklung ganz ausführliche Studien zum Thema “Wie macht man Menschen Süchtig” durchgeführt, nun ja “süchtig” kommt von “suchen”…

  13. Jojo, hört sich ja alles schon sehr ernst an.

    Is klar, daß WoW die Zeit frißt. Is auch klar, daß man Vieles vernachlässigt.

    Aber daß WoW schädlich für uns is außer fürs Konto und fürs Sozialleben, will ich nicht bestätigen.
    Ich mein, schaut euch mal die Assi’s vor den Häuserblocks der schlechteren Wohngegend jeder Stadt an. Die konsumieren harte Drogen, jeder hat n dickes Messer, wenn nicht gar ne Knarre in der Hosentasche. Die Flasche Fusel macht die Runde.
    Ist so eine Beschäftigung wie WoW da nicht sinnvoller, als sich den Leuten anzuhängen?

    Ich lern da strategische Planung, was fürn Kopf. Ich lern, was Teamfähigkeit hermacht, was falsch gewählte Worte in einem andren auslösen und und und. Das ist nicht asozial. Das ist sehr sozial.
    Wenn ich es genau nehme, ja, dann vergess ich schon mal beim Spielen, wie unnatürlich sich die Figuren bewegen. Und wenn ich dann mal wieder auf die Straße gehe, find ich alle Frauen häßlich, die nicht so eine klasse Figur haben wie meine Nachtelfe. Aber vorher war ich auch schon allein, von daher macht mir das Ganze nichts aus. Deswegen, ich kann auch nicht kapiern, was so schlimm daran ist, die Freundin zu verlieren. Sind doch viele Leute im WoW und (mentalen) Sex kann ich da genug haben. Und wenn die Tuse von mir nicht akzeptieren kann, daß ich WoW spiele, ist sie eh nicht richtig.

    @Better Süchtig nach Alkohol kann jeder werden. Das hat nichts mit dem Spielen zu tun. Wenn ich trinke, dann trink ich virtuell. Schon wieder ein pluspunkt. Denn bei Raids kann man es sich nicht erlauben, dicht zu sein. Da zählt jede Sekunde volle Konzentration.

    Wenn ihr denkt, ihr seid süchtig, seid ihr einfach zu schwach. Ich spiel das Spiel nur, weil ich weiß, daß ich es mir erlauben kann. Und wenn ich Termine hab, halt ich die auch ein. Und damit mein ich jetzt die Termine im RL. Mein Job ist nicht gefährdet und auf Urlaub hab ich momentan eh keinen Bock. Ich mach einfach Urlaub vorm PC. Mit viel Wassereis im Sommer. Bin zufrieden und wieso sollte ich was dran ändern. Steht ja eh nichts Wichtiges an.

  14. @easy,
    Ich finde WoW ist ein gefährliches Spiel und nach all dem, was ich hier gelesen hab, sind sicherlich nicht wenig meiner meinung. Aber deine einstellung finde ich gut, ich meine (Nicht direkt an dich gerichtet) wenn alle süchtigen deine einstellung halten würden, wäre die Welt schon ein bisschen besser. Man muss sich einfach Grenzen setzten, wenn man Termine hat, mit freunden, Arbeit etc., dann soll man die auch gefälligst einhalten.
    Wenn ein Spieler nach einem Spiel süchtig ist und trotzdem noch alles aufrechten halten kann, ist er eine Starke Persönlichkeit. Dennoch sollte man von so einem Suchtgefühl schnellstens runter bevor es ernst wird. Ich war auch mal nur am zoggn und hab den ganzen Tag, jede freie minute gespielt und dennoch alles im RL aufrecht gehalten. Davor muss ich allerdings warnen, soetwas macht einen mit der Zeit Kaputt.
    Mein Rat also, haltet alles im Lot und steigt dann in den richtigen zug.
    Mfg Eis

  15. Seid gegrüßt,

    ich spiele WOW seit Juni. Ein Kollege brachte es mit in die Firma und gab mir einen 10 Tage Key… Inzwischen spielen von 7 Kollegen 4 WOW so daß es auch in der Firma fast nur darum geht. Auch aus anderen Abteilungen sind mir Spieler bekannt. Vom 23.06-09.08 war ich dann zur Kur. Ich mußte Abstand haben von Partnerschaftsproblemen und negativem Gemütszustand. Ich muß dazu sagen das ich schon vorher recht zurückgezogen gelebt habe und wenig Freunde hatte.

    2 Wochen später, während meiner Kur, ließ ich mir das Spiel von Amazon zum Kurort liefern. Ich installierte es und begann mich abends von den anderen Patienten abzusetzen nur um mich abends kostenpflicht pro Minute analog einwählen und spielen zu können. Ab da gings dann wohl los. Anfangs waren es nur wenige Stunden aber mit den Monaten steigerte sich das dann. Für meine erste 60igerin, eine Druidin brauchte ich noch die Zeit von Mitte Juli bis November. Im November lösten meine Freundin und ich unsere Wohnung auf. Seit Dezember wohne ich in einer neuen Wohung allein. Anfang Dezember begann ich auf einem RP Server einen neuen Char und heute (31.01) ist sie bereits 58. Innerhalb von 2 Monaten. Ich habe fast täglich gespielt. Oft 5 und mehr. Am Wochenende teilweise 10-12 Stunden.

    Komischerweise bin ich mit meinen Gilden oft unglücklich vermutlich wegen meiner Einstellung das mir das Diskutieren über Crits und irgendwelche Waffen, Werte egal sind sowie die meisten Spieler jüngeren Alters sind. Ich selbst bin 30. So erlebe ich vom Gefühlsleben her Hochs- und Tiefs je nachdem mit wem und wie ich online spiele. Ich habe einige nette Kontakte aber das wars auch schon …

    Anfangs nutze ich das Spiel um natürlich auch von meiner Freundin und unserer bevorstehenden Trennung abstand zu nehmen. Aber nun hat es mich sehr vereinnahmt. Ich arbeite noch, spiele und schlafe. Alles andere was weniger wichtig ist wird aufgeschoben, dass was wichtig ist erledige ich mehr oder weniger schlecht nach dem Aufstehen oder auf dem Rückweg zur Arbeit. Viele RL Freunde hatte ich nie, aber auch die die sich noch melden bei denen gehe ich kaum ans Telefon. Warum? Tja, man ist ja gerade im Kampf oder in einer Instanz …. ist ja wichtiger.

    Nun hat meine Ex die noch zu mir hält Radikal mich aus der Wohnung rausgeholt und mir die Schlüssel abgenommen. Derzeit wohne ich bei ihr und ich merke das es mir verdammt schwer fällt mich anders zu beschäftigen. In der Firma geht das Thema WOW lustig weiter und ich mache mir Gedanken um das was aus dem Auktionshaus zurückkommt bald gelöscht wird und was meine dortigen “Freunde” und Gilde(n) denken weil ich auf einmal kaum noch da bin.

    Komischerweise denke ich in ruhigen Momenten das das wirklich nur ein Spiel ist. Sobald man aufhört dafür zu zahlen ist alles vorbei. Alles was man sich aufgebaut hat, die Gegenstände, die Kontakte usw. alles weg. Man kann nichts ins RL mitnehmen. Und dennoch überlege ich wie ich mit dem neuen Char schnell 60 werde um endlich auch in die letzten High-Instanzen zu kommen um die Set-Sammelei zu beginnen….

    Normalweise müßte ich die Chars und das Spiel vernichten, aber ich schaffe es noch nicht. Noch habe ich meine Arbeit, aber mein Schlaf wird immer weniger und ich werde launischer. Auf der Arbeit surfe ich WOW Seiten an, rede mit Kollegen über WOW…. Die Freundin ist so gesehen schon weg. Wann werde ich meine letzten Kontakte verlieren? Das ist wohl nur eine Frage der Zeit wenn ich so weiter machen würde ….

  16. Hallo,

    ich kann nur sagen, dass ich seit dem 11.02.2005 so langsam aber sicher einen mir sehr wichtigen Menschen verloren habe. Vorweg ich bin verheiratet und es geht nicht um meinen Mann. Aber ich habe einen Freund, der mir sehr viel bedeutet. Und der müßte, wenn er ganz ehrlich zu sich selber wäre die Fragen, die auf dieser Seite ganz oben stehen, alle mit ja beantworten.
    Ich habe, um zu begreifen, warum mein Freund sowenig Zeit hat, auch für einige Monate gespielt. Aber ich bin nicht all zu weit gekommen, weil mir das RL immer wichtiger gewesen ist. Ich habe dann auch aufgehört zu spielen, weil ich nicht bereit war, das Maß an Zeit, was von nöten ist, um höher zu leveln aufzuwenden.

    Ich finde es sehr erschreckend, wie mein Freund sich verändert hat, spreche ich ihn darauf an, dann streitet er das ab. Wir haben früher regelmäßig etwas unternommen. Oder haben öfters telefoniert. Auf das Telefonieren verzichte ich, da ich mitbekomme, dass er nebenher weiter zockt. Gemeinsame Aktivitäten kommen auch kaum noch zustande und wenn dann kostet es mich Überwindung, da sich die mangelnde Hygiene auch im Geruch, den er verbreitet niederschlägt.

    Es tut mir jeden Tag auf’s neue Weh, das zu sehen (wir arbeiten im gleichen Betrieb), es tut mir weh, wenn ich sehe, wie er immer mehr vor die Hunde geht. Aber ich steh daneben und kann nichts tun.

  17. Ich liebe WoW, spiele es seit August und möchte es nicht mehr missen. Es hat mein Leben ungemein bereichert und mich glücklich gemacht. Endlich habe ich einen Lebensinhalt gefunden, der mich nie enttäuscht. Ich freue mich jeden Tag aufs Zocken, es ist immer wieder ein Erlebnis.

    als süchtig würde ich mich nicht bezeichnen, als mein PC defekt war, konnte ich nicht spielen und das Leben ging auch so weiter. Übrigens gehe ich 8 Stunden pro Tag meiner Arbeit nach, habe einen Freund, aber meine Freizeit gehört WoW. Das Real Life war und ist für mich einfach nur enttäuschend, WoW bietet wesentlich mehr. Ich war nie der gesellige Typ und werde es auch nie sein. Und ein virtuelles Besäufnis in WoW ist wesentlich lustiger und weniger schädigend als ein echter Rausch…

  18. @Malvarrosa
    DUUUUUUU VERSAGERIN! DUUUU kannst deinen Problemen nicht durch ein dämliches Spiel entgehen!!! Nur Leuten, die mit ihrem Leben abgeschlossen haben, kann Blizzard etwas bieten. Dein Leben ist weiterhin traurig und scheisse, du wirst nicht lebenslang so nen Dreck spielen können!!! Als ob die dämlichen Erfolgserlebnisse irgendetwas wert sind, pah!
    2 Tage später, weisst du ey nicht mehr, was du im Game getan hast.

    Man kann so nicht zufrieden sein, indem man dämliche Geschöpfe (mops) killt, allein wie die Monster aussehen is krank, Pokemon für Versager- Erwachsene. omg.

    Das Spiel hilft dir nur die Zeit, die du auf der Welt lebst, totzuschagen!!!!!!!!
    Was soll es denn sonst bringen??? FUN ->okay, ABER DOCH NICHT IN DER GESAMTEN FREIZEIT! Mal ein netter Abend, kk … aber täglich??? DUUUU denkst und lebst nur im Game, lass dich doch ganz ins Spiel digitalisieren!

  19. Jaja, als ob es Spaß macht länger als 8 Stunden am PC zu sitzen (am Wochenende)…
    sich nicht zu bewegen und ständig, mit nem fantasy char. zu zoggen. Was für ne ausgeklügelte Kommunikation per Headset…uuuuuuu das is ein richtiger Ersatz.

    Oder die char. Treffen, soll ein char. Treffen, ein richtiges Treffen ersetzen, ist das euer ernst? Außerdem redet man im Spiel nur mit anderen Freaks über dämliche Items, wie interesannt, vor allem für nicht-Kinder. Mal im ernst, wen interessiert sowas???
    (auf längere Zeit)

    ICH FRAGE MICH: WIE LANGWEILIG MUSS WOW SPIELERN WIRKLICH SEIN??????

    LOOL , Überlegt euch mal, wie lächerlich das ist. Im ernst…

  20. Früher würden Game-Freaks fertig gemacht, heute werden normale Menschen gemobbt und fertig gemacht, weil sie KEIN WOW Spielen wollen.

    DAS GEHT NICHT MEHR SO WEITER!!! VERBIETET DAS SPIEL, NOTFALLS MIT GEWALT!!!

  21. Tja, man kann noch so laut schreien und am Ende stößt es auf taube Ohren. Es sei denn, du schreist dich selber an, schlägst dir an den Kopf und kapierst, du MUSST aufhörn damit.

    Leider ist es sehr schwer, sich von einer Sucht zu befreien. Solchen Dingen wie PC-Spiele geht es ja nicht an die körperliche Sucht, darin liegt schon ein gewaltiger Vorteil für die Kranken. Leider machen bei einer Sucht aber im Groben 1/3 der Körper und 2/3 die Psyche aus und da die Psyche bei den WoW-Spielern extrem angegriffen und gefangen gehalten wird, macht man erst den Anfang, davon wegzukommen, wenn man seinen Account löscht und die CD-Rom zerbricht, sodass man nicht so leicht die Möglichkeit mehr hat, wieder an das Spiel zu kommen. Der Rest erledigt der Zahn der Zeit. Traurig nur, dass solche Leute immer auf der Hut vor neuen ähnlichen PC-Spielen sein müssen, wie ein trockener C2er vor möglichen MonCheriè.

    Irgendwie kommt mir die Sachen mit den Gilden spanisch vor. Es scheint ja schon sektengleich. Erfüllt man seine Pflicht (zB der Anwesenheit) nicht, droht möglicherweise schon der Rausschmiß. Ich weiß nicht, ob ein WoW-Charakter weit genug allein zurecht kommt, ohne Gilde. So gut kenn ich mich mit dem Spiel dann auch nicht aus. Aber vielleicht kann einer von euch Alteingesessenen mir das mitteilen. Jedenfalls wächst doch durch diese indirekte Drohung/Sanktion in den Spielern eine Art Pflichtgefühl heran. Das unterstützt zusätzlich noch das Suchtverhalten und belastet die Psyche, setzt sie indirekt Dauerstress aus und dieser kann mitunter auch tödlich enden.

    Eigentlich kann man um die Leute nur weinen.

  22. @Brinkemäir

    Du hast das Problem genau erkannt, obwohl du das Spiel gar nicht richtig kennst.

    Eine Gilde unterstützt einen mit Geld, hilft einen beim Questen, so muss man nicht ständig ne neue Gruppe suchen (was lange dauert) sondern fragt einfach in der Gilde. So levelt man einfach schneller. Außerdem will man die Leute auch nicht enttäuschen, man sagt sich immer ich schaffe Real Life UND das Spiel.

    Vor allem auf höheren Leveln hilft die Gilde, z.B. in BWL oder Molten Core (6-8 Stunden) Instanz. Dann muss man z.B. Donnersatg von 16:30 an da sein und spielen…wenn nicht wird man ersetzt, gibt ja genug freaks.
    Die inner Gilde meinen, was willst du sonst tun? WoW macht doch Spaß, spiel das doch, hast ey nichts besseres zu tun. Ist doch übelst geil…

    So kommt aus, dass man sich vormittags im Real Life zu 100% anstrengen muss und versagt und im Spiel auch 100 % geben muss… man lebt echt zwischen 2 Welten und will nichts aufgeben. Wenn real life friends auch noch zocken, wird man noch stärker unter Druck gesetzt. Wenn 2 Klassenkameraden oder mehr zusammen in einer Gilde sind!!!

  23. Pingback: chrizel blog

  24. Guter Thread hier….

    Ich kann nichts mehr dazu sagen. habe mittlerweile den 4ten super guten Sandkasten-Freund verloren. Mittlerweile plane ich den BLizzard Hauptsitz abzufackeln und damit alle Wachkoma Patienten zu wecken. Ihr seid Hüllen Leute, kaum mehr als Menschen zu identifizerien wenn ihr apathisch mit leutenen Augen im halbdunklen vor der KIste hängt. Ich bin auch Gamer, auch ne ziemlich exessiv wenn ich ma bock hab….aber ich bin Rl-Junkie, und was ihr seid: ZOMBIES

    In käfige gespperrrt und von BLizzard versklavt. Verzockt nur eure Existenzen, Blizzard dankt euch und liefert weiterhin so ne grottige Grafik. Das SPiel is mies, es wird nur kaschiert, und ihr armen Existenzen fallt drauf rein. EIn Horizont wie KInder, beachtlich.
    FAZIT: IHR SEID KINDISCH !

  25. die zeit die ihr in die seite investiert hättet ihr auch zocken können! ich bin süchtig, sagen meine friends, sie meinen auch das ich s net merk ich merks ja auch net aba bin jetzt net soooooooooooooooo n freack man kann scho richtig lernen zu gamen und mit de4r richtigen zeit

  26. ……also mein entschluss steht, ich werde es komplett aufgeben-

    - das Problem bei diesem Spiel ist einfach der Zeitfaktor, wäre es nicht so Zeitintensiv würde man es einfach weniger spielen können…..hinzu kommt bei mir noch die Leitung einer MC/BWL Gruppe was einiges an Zeit kostet…..und dann das schlimmste: Für mich steht der Entschluss aufzuhören – aber ich stelle mir die Frage ob ich es meinen Spielkompanen zumuten kann, meine arbeit bei der Gruppe zu übernehmen (RL- Freunde) oder ob ich sie damit überbelaste….vielleicht zerbricht die Gruppe auch daran…wer weiß – aber letzteres Unterstreicht ganz klar die Sucht – bei mir ist sie nämlich schon zum Horror geworden, ich habe sie erkannt und fürchte mich vor ihr……

    Mein Rat an alle die WoW spielen: Verbleibt auf einer unteren Stufe ohne MC/BWL, etc. – spielt nicht mit ts und baut nicht zuviele “Beziehungen” auf, dann ödet euch das spiel bald an undzwar weil es wirklich nicht sooo gut ist, und ihr verfallt der Sucht nicht….

    MFG

    Who

  27. Ein wirklich sehr interessanter Thread, der sehr viele traurige Wahrheiten beinhaltet.

    Was hat World of Warcraft was andere Games nicht haben? Man ist wer!
    Draußen im real live bin ich ein Nichts, eine Nummer, keiner nimmt mich wirklich ernst. Ich weiss, ich werde es im real live nie zu großem bringen.

    Dann geh ich online, in die Welt von World of Warcraft.
    Dort bin ich ein mächtiger Krieger mit einem Epic Mount, ein T2-Set und einer epischen Waffe, die allen das fürchten lehrt. Alle brauchen mich, alle wollen mich – ich bin jemand! “kommst Du mit nach ZG”, “kannste mal eben helfen”, “haste mal ein Gold für mich”, ja, dass schmeichelt mir, auch wenn es ab und zu lästig ist.
    Müde aber zufrieden logge ich mich aus, schnell ins Bett, nur nicht zu viel vom real live mitbekommen.

    Am nächsten Morgen aufstehen, bloss schnell dass schei.. real live hinter mir bekommen – wer hat bloss die Schule und die Arbeit erfunden!? Aber was soll’s, die Zeit krieg ich schon irgendwie um und dann fängt wieder mein wahres Leben an!

    Ich möchte betonen, dass die Schilderung nicht auf meine Person zutrifft, sondern auf einige, die ich kenne. Ich möchte es aber nicht erleben, dass Blizzard eines Tages World of Warcraft einstellt und die Server abschaltet. Ich bin fest davon überzeugt, so traurig das auch ist, dass einige Selbstmord begehen würden.

    Gruß
    Jelenea

  28. Wenn es soweit gekommen sein sollte, das tatsächlich einige Selbstmord wegen eines Spiels begehen würden…aber du hast schon recht, WoW ist eine echte Droge, und wer zuviel von ihr abbekommen hat und sonst nichts was ihm noch sinn, oder spaß weil es denn nie gab, macht, der würde daran wirklich zugrunde gehen……WoW ist quasi wie die perfekte Matrix – aber im Film gab es diese nicht, weil die Menschen daran zugrunde gingen – nunja es gibt ja noch das miese RL als ausgleich das sie nicht zu perfekt wird?……ist schon weit gekommen…traurig aber war, spiele sind wohl die Droge des 21. Jahrhunderts….TV und alkohol waren gut, aber das übertrifft alles…da springe ich lieber rechtzeitig ab und fange mir den Spot und Hohn von all jenen ein die es nicht tun….ich hoffe ich waage den Sprung auch….und zwar laut mit knall zurück ins rl

  29. Eigentlich ist ein Spiel ja dafür gedacht, dass man spaß hat und die Zeit schneller verstreicht. Bei einigen spielen mag das auch so sein, aber bestimmt nicht bei WoW.
    Vielleicht sollte Blizzard einfach mal den Servern für eine Woche Urlaub gönnen und allen Süchtigen Zeigen, wie abhängig sie wirklich sind. Es ist leicht sich einzureden das man nicht Süchtig ist, viel schwieriger ist es, es zu beweisen. Ich habe meinen Freund mal gefragt ob er und ich nicht mal, nur so aus spaß, mal drei Tage ohne com leben sollten. Er meinte, dass es dumm wäre drei Tage langeweile zu haben, nur um zu zeigen, dass er auch ohne kann. Für mich ist das eine ausrede und ein Sprichwort sagt; Einsicht ist der erste Schritt zur besserung. Viele nehmen das nicht ernst, sollten sie aber. Jeder sollte sich einmal die Frage stellen, könnte ich auch ohne? Bin ich wirklich im Sumpf der Spielesucht gelandet?

  30. Also, viele, die erkannt haben, dass sie süchtig sind, trennen das RL hartneckig von dem Rest ihrer Zeit ab. Aber HEY, ihr SEID im RL, und da kann euch nicht mal die Virtualisierung von irgendwelchen sich bewegenden Männchen rausholen.
    IHR atmet, ihr sitzt in euren PC-Sesseln allein in einem Zimmer und glotzt auf die Rot-Grün-Blau-Kombi. Ab und zu steht ihr auf zum pieseln oder schmeißt euch ein Fertiggericht in die Mikrowelle. Ihr solltet mal einen Blick in den Spiegel werfen. Ob die Leute, mit denen ihr WoW gemeinsam spielt, euch wohl attraktiv finden würden, wenn sie euch mal treffen sollten? Mit diiiesen Augenringen und deeeer schlaffigen Haltung. Mit dieser Unlust, was zu unternehmen und Ideen zu entwickeln. Unterhalten könntet ihr euch auch nicht mehr, wenn das Thema WoW ausgereizt ist, weil ihr ja keine Nachrichten oder Wissenssendungen mehr guckt. Manche von euch haben vielleicht sogar schon ihren Humor verloren, weil sie innerlich nur noch durch WoW unter Strom stehen und gestresst sind.

    Und das Schlimmste ist: Kein Mensch wurde einsam auf die Welt geboren. Es vermissen euch Menschen! Eure Eltern, eure Geschwister, die Freunde. Sie vermissen euch. Ihr seid doch wer. Und wenn ihr es nicht glaubt, dann macht euch zu wem und werdet aktiv. Plant eure Zukunft.

    WoW wurde entwickelt von ein paar pickeligen, fettbäuchigen, unattraktiven und möglicherweise auch unkommunikativen Personen, die sich unter ihrem Firmennamen Blizzard ausruhen. Die genießen ihr Leben nun in vollen Zügen, machen den faulen Lenz mit eurem Geld und lassen irgendwelche Trottel für sich arbeiten, die einen Hungerlohn verdienen, obwohl der Hauptteil der Einnahmen auf deren Kräften beruht.
    Die Typen haben ihr Leben gemacht. Und zwar haben die gecheckt, wie das “RL”, dass ihr ja anscheinend als unerreichbare Höhe einstuft, einen glücklich machen kann. Die hocken sich gewiss nicht vor einen PC in eine Kammer und spielen solch fade Games, von denen nicht mal ein Affe etwas lernen kann, um glücklich und zufrieden zu werden.

    Aber spielt ruhig, wenn ihr so davon überzeugt seid, ihr könntet ja eh nix andres. Vielleicht ist das auch so.

  31. Ich spiele WoW, seid dem es erschienen ist eher unregelmäßig aber wie ich feststellen musste, mit wachsender Sucht.
    Meine Frau und ich hatten/haben oft Meinungsverschiedenheiten was meinen Computerkonsum im allgemeinen angeht und WoW auch im speziellen. Ich hatte im Sommer eine Pause von ca. 4 Monaten gemacht in der ich meinen Account eingefroren habe. Dann, im November, habe ich ihn reaktiviert und musste nun mit entsetzen feststellen, das das Spiel zu einem wahren Zeifresser in meinem Leben geworden ist. Ich habe nicht einmal mehr mitbekommen, das ich 5-8 Stunden an einem Tag mit diesem Spiel verbracht habe, bzw. ich habe mich selbst belogen oder es verdrängt, das ich soviel Zeit investiert hatte.
    Das alles habe ich nun wirklich erkannt! Dank dieser Seite.
    Ich habe beschlossen, dem Spiel einfach nicht mehr den Stellenwert einzuräumen, den es bis vor kurzem hatte. Man könnte jetzt sagen, na der macht es sich ja einfach, der verleugnet seine Sucht doch weiterhin…
    Ich gebe zu, ich bin immer noch extrem gefährdet aber ich weiß, das mir das “RL” vorgeht und ich muss es mir nun einfach beweisen, das ich die Willensstärke besitze, um mit der Droge WoW “angemessen” umzugehen, sprich: ich werde meinen Konsum auf wenige Stunden pro Woche runterfahren und meine Energie wieder in meine Beziehung und mein soziales Umfeld lenken. Ich weiß, so kann ich damit leben und meine Frau auch :D

  32. Das ist ja mal ein interessanter und ehrlicher Thread. Ich habe ihn mit von vorn bis hinten durchgelesen und bin teils sehr positiv überrascht über die Offenheit mancher Schreiber. Bei denen bin ich mir sicher, dass sie ihr “Problem” erkannt haben, was der wichtigste Schritt bei der ganzen Sache ist. Sie fangen an, bewusst die Zeit, die sie im Spiel verbringen und auch den Eindruck den sie auf ihr soziales Umfeld hinterlassen wahrzunehmen und zu deuten. Macht weiter so, denn ihr seid auf dem besten Weg Euer Spielverhalten zu kontrollieren. Die Probleme existieren jedoch nicht erst seit WoW, sondern sind mit dem Erscheinen des ersten MMORPG entstanden. WoW verdeutlicht sie nur so massenwirksam, da es so populär ist.

    Bei mir sieht es so aus, dass ich abhängig von den Jahreszeiten spiele. D.h., so bald es wärmer wird und die ersten Knospen spriessen bin ich mehr draussen als drinnen und WoW ist für mich dann wieder völlig uninteressant. Im Winter jedoch, wenn man sich sowieso lieber in der Wohnung einkuschelt und bei einem heissen Tee ein gutes Buch liest, nutze ich die Zeit, besonders am Wochenende, mich WoW hinzugeben und in einer romanhaften Sagenwelt epische Abenteuer selbst aktiv mitzuerleben. Das ist meine Form der Freizeitgestaltung an winterlichen Wochenenden und für mich vergleichbar mit fernsehen. Zu dieser Zeit ist das Spiel wie eine Sucht, das gebe ich offen zu – jedenfalls erzeugt es Sehnsüchte. Jetzt liegt es an jedem selbst sich von dieser Sucht den Tagesablauf kontrollieren zu lassen. Das eben tue ich nicht. Wenn meine Freundin ein Problem hat, dann habe ich Zeit, egal ob ich ingame eine Verabredung habe oder nicht. Wenn sie spazieren möchte oder sonst auch sonst nur kleine Aufmerksamkeiten braucht, bin ich da, egal was ich online vor hatte. Wenn das Telefon klingelt, dann bin ich “afk”, egal ob ich aus der Gruppe fliege oder nicht. Wenn Abendbrot (ich spiele meist nur abends) ansteht oder eine andere Mahlzeit, dann bin ich in der Küche. Und ich mache abends pünktlich Schluss, um eben auch noch gemütlich im Bett lesen zu können oder meine Süsse zu knuddeln. Ihr müsst dieses Spiel als Ergänzung Eurer Freizeit wahrnehmen, jedoch nicht dominieren lassen. In etwa so als würdet Ihr ein Buch lesen oder ein anderes Spiel spielen. Es ist nicht schlimm, wenn man nur noch WoW anstatt anderer Spiele spielt. Aber es sollte auch nicht mehr Zeit in Anspruch nehmen. Löst Euch davon, schon auf dem Heimweg über Dinge nachzudenken, die ihr in der WoW-Welt tun wollt, denn das steigert Euer Verlangen, endlich wieder in diese Welt einzuloggen, ins Unermessliche und lässt keine andere Sehnsucht mehr zu. Nutzt die Zeit für kreative Gedanken, für Problemstellung Eurer Arbeit oder wie ihr Eure Freundin/Freund überraschen könnt und dann geht ihr halt mal wieder für 2 Stunden online. Aber zum Abendessen gehts dann wieder raus oder halt anders herum. Spielt ruhig, aber angemessen.
    Wenn man ein Problem mit dem Spiel hat, ist es wichtig Akzente in seinem realen Leben zu setzen, sich Ziele vorzugeben, auf die man hinarbeiten kann. Und sei es ein Urlaub, den man plant, zu dem man sich beliest usw. Genau so wichtig ist es jedoch seinen Tagesablauf bewusst zu planen und sich auch andere, attraktive Hobbies zuzulegen. Diese müssen nicht zwangsläufig in der freien Natur sein, aber sie sollten von der Sehnsucht nach WoW ablenken.

  33. So , ich habe nun lvl 60 erreicht und stelle fest , dass das spiel nun nicht zuende ist sondern gerade erst anfängt. ich war nun schon in den ganzen lvl 60 anfängerinstanzen und habe auch schon ne menge blauer items und schon 4 setteile. ich möchte eigentlich schon lange aufhören , nur kommt es irgendwie immer dazu dass ich meinen account nach 2-wöchiger spielpause immer wieder erweiter. doch jetzt versuch ichs durchzuziehen und komplett aufzuhören. was mich dazu gebracht hat? naja ich habe vor 2 tagen mit meinem kumpel gesprochen (der dass spiel auch zockt) . er sagte mir : “mom ich muss mal kurz weg ich ruf dann später wieder an”. ca. 8 min. später kahm dann auch schon der anruf . “hey aich hab meinen accoutn gekündigt und höre nun komplett mit dem scheiß spiel auf ” . ich danke er hat es acuh gemacht. nur , und jetzt kommts. 2 tage später (heute) ruf ich bei ihm an und erfahre dass er bei nem andren kumpel von mir is (der dass spiel ebenfalls zockt , achja übrigens alle meine kumpels zocken dass spiel) . na egal auf jedenfall ruf ich bei dem an, und was muss ich erfahren? 2 tage nachdem er sein spiel gelöscht und seinen accoutn gekünigt hat , spielt er schon wieder. naja bildet euch eure meinung. aber aus meiner sicht ist jeder der dass spiel zockt süchtig . und wenn er behauptet er ist es nicht , dann lügt er oder wird es noch. mein tip an euch , genießt dass leben und sucht euch n andres hobby ^^ .

  34. Erfahrungsbericht:

    Sammelt Erfolgserlebnisse im Real Life
    (Das es diese Bezeichnung mitlerweile gibt, finde ich schon bedenklich).
    Z.B. im Sport, Beruf , Schule.
    Der Stellenwert eines PC Spiels sinkt dann rapide. Ist dann irgendwie völlig belanglos.
    So wars zumindest bei mir.

  35. Danke! Endlich das Abo gekündigt! Zurück zu ins echte Leben…

  36. Das echte Leben ist öde. Es ist langweilig, immer das gleiche: Aufstehen, Arbeiten, heimkommen, vor die Glotze, schlafen…. jahrein, jahraus. Für wirklich schöne Dinge (Urlaub, Reisen etc.) ist nicht genug Geld da. Also spiele ich lieber WoW, statt vor der Glotze zu hocken am wohlverdienten Feierabend, da geht wenigstens was! Langweilig ist es nie, es passiert immer was. Ich muss nicht unter Leute, das mochte ich nie. Bin aber trotzdem nie allein! Für mich ist das perfekt.

  37. @neindanke

    >> Es ist langweilig, immer das gleiche: Aufstehen, Arbeiten, heimkommen, vor die Glotze, schlafen…. jahrein, jahraus

    Ersetze das Wort “Glotze” mit “WOW”, dass ist auch langweilig. Immer die gleichen Instanzen, immer farmen, immer Schlachtfelder.

    Wieso verbindest Du die schönen Dinge des Lebens gleich mit kostenintensiven? Klar ist Urlaub und Reisen schön, aber Du bist nicht der Einzige, der sich dass nicht leisten kann.
    Hast Du keine Freunde? Keine anderen Hobbys? Ehrlich gesagt tust Du mir leid. Es ist gefährlich die Freude am waren Leben zu verlieren. Was würdest Du denn machen, wenn Blizzard plötzlich die Server abstellt? Sicher wirst Du Dir denken “kann nicht passieren”. Aber es sind schon ganz andere Firmen durch bsw. schlechte Firmenpolitik den Bach runtergegangen.

    Wie “Real Life” das schon richtig geschrieben hat, erziele Erfolgserlebnisse im RL, dann ist WOW nicht mehr so wichtig.

  38. @Jelenea

    Nein, eben nicht! WoW ist im Vergleich zur Glotze nie langweilig, weil man aktiv in das Geschehen eingreift. Es ist nie absehbar, wie etwas ausgehen wird, auch wenn man 30x die gleiche Instanz macht.

    Und: die schönen Dinge im Leben sind leider kostenintensiv, das ist Fakt. Andere Hobbies langweilen mich ziemlich schnell, weil sie einfach nicht genug bieten. Freunde? Ich halte lieber Abstand zu anderen Menschen, da ich schon zu oft enttäuscht wurde, sogar von der eigenen Familie. Im Endeffekt kann man sich nur auf sich selbst verlassen, sonst ist man verlassen.

    Wenn es WoW nicht mehr gäbe, dann würde ich eben wieder Counterstrike zocken oder sonst irgendein Game! Davon gibt es genug.

  39. @ neindanke
    ja, wie es scheint bist du nicht gerade vom leben belohnt worden. natürlich bietet wow die möglichkeit sich in seine heile welt zurückziehen. man kann dinge tun, die man im RL nicht kann, man ist jmd, der man in RL nie sein kann. aber, auch wenn es wieder hart klingt, das ist so wie mit drogen und der dazugehörigen sucht.

    ich denke, wir menschen wären nicht da wo wir jetzt sind, wenn wir uns nicht immer wieder aufgerappelt hätten. ein schicksalschlag oder gar mehrere sind schlimm, aber nicht das ende der welt, eine enttäuschung muss nicht die nächste zur folge haben. lass den kopf nicht hängen und versuche wieder dein leben in die hand zu nehmen. wow sollte ein hobby sein, dass das normale leben ergänzen soll und nicht ersetzen soll.

    ich hoffe, dass dein leben sich wieder in “normale” bahnen bewegt, und deine enttäuschungen irgendwann nicht mehr so sehr ins gewicht fallen.

    ich will dir aber auf garkeinen fall zu nahe treten, ist nur ein gut gemeinter ratschlag

    gruss Inkie

  40. Hi @ll,

    wie ihr an meinem nickname erkennen könnt, spiele ich auch WoW (seit 08/2005). Ich selber gehöre zu den Pionieren der Gamerszene und hab schon Schwarz-Weiß Spiele gezockt :-) und sogar schon selber Spiele programmiert seit 1978.
    Ich habe noch nie ein Spiel mit einem dermaßen hochem Suchtpotenzial gesehen u. bin mir dessen voll bewußt und ich habe schon viele PC Spiele mit Suchtfaktor in meinem Leben gezockt (z.B. SimCity, Bundesliga Man., Battlefield, etc.). Stand Heute sieht mein Wochenablauf in etwa so aus:
    Mo: Arbeiten, 17.30-18.30: Essen mit Freundin u. quatschen
    18.30-21.30: WoW
    21.00-23.00: Freundin (Fernsehen, etc. :-))
    Di: Arbeiten, 17.30-18.30: Essen mit Freundin u. quatschen
    18.30-21.30: WoW
    21.00-23.00: Freundin (Fernsehen, etc. :-))
    Mi: Arbeiten, 17.30-18.30: Essen mit Freundin u. quatschen
    18.30-19.30: WoW
    19.30-22.00: Fussballtraining
    22.00-24.00: WoW
    Do: Arbeiten, 17.30-18.30: Essen mit Freundin u. quatschen
    18.30-21.15: WoW
    21.15-23.00: Freundin (Fernsehen, etc. :-))
    23.00-24.00: evtl. WoW
    Fr: Arbeiten, 14.00-17.00: WoW
    17.00-18.00: Essen mit Freundin u. quatschen
    18.00-Open End: WoW (Lan Party mit Kumpels die ebenfalls WoW spielen)
    Sa: Gemeinsam Frühstücken (das ich mache :-), Dinge erledigen (wie z.B. Müll entsorgen, einkaufen, etc.), danach zum Schwimmen bis ca. 15.00 und Solarium.
    15.30-18.00: WoW
    Abends je nach dem zu Bekannten fahren od. Fest / Party etc.
    So: WoW Spielzeit auf 2 Stunden nach Absprache begrenzt :-) Den Restlichen Tag verbringen wir mit Spazierengehen, Video gucken, etc. :-)

    Nun meine Frage an die Frauen in diesem Forum: Bin ich zu sehr Spielsüchtig ? Das würde ich wirklich interessieren, da ich von mir selbst Denke, das es hart an der Grenze ist ?!
    Vielen Dank für eure Postings

  41. @alle

    Vorab erst einmal vielen Dank für diesen Thread!

    Ich (23) studiere in einer kleinen Provinzstadt, bin mittlerweile im 7. Semester und
    spiele Wow seit dem Release in Amerika (ja, ich war so fanat auf das Spiel, dass ich es mir von dort schicken gelassen habe). Ich lebe in einer Beziehung mit der liebsten und tollsten Frau der Welt, mit der ich auch zusammen lebe.
    Ich habe bisher 2 Pausen gemacht. Die erste Pause dauerte von Feb. 2005 bis August 2005. Ich habe damals aufgehört zu spielen, weil mich das Spiel irgendwie anödete. Daraufhin hab ich mit Everquest 2 angefangen, was ich allein von der erwachseneren Community und dem durchdachteren Spielinhalt für besser erachtete und auch jetzt noch tue. Allerdings spielte ich dieses Spiel genauso intensiv wie zuvor Wow, wenn nicht sogar noch mehr, weil es dort mehr zu tötende Outdoor-Gegner gibt und weniger Instanzen.
    Wow war für mich zu diesem Zeitpunkt gegessen. Plötzlich fingen in meinem Freundeskreis 2 meiner besten Freunde Wow zu spielen und quatschten bei jedem Treffen darüber. Also fing ich auch wieder an.
    Ich habe dann nochmal eine Pause von einem Monat im Oktober 2005 eingelegt, weil ich zu realisieren begann wie extrem schädigend das Spiel auf meine berufliche Karriere wirkte und wie resigniert meine Freundin (die trotz dem super beschissenen Verhalten, dass ich ihr gegenüber die ganze Zeit durch an den Tag gelegt habe, immer noch mit mir zusammen wohnt und mich tatsächlich noch liebt) die Abende fristete.
    Doch dann habe ich nochmal angefangen zu spielen, weil mein Leben mir als zu langweilig und ohne Herausforderungen erschien.
    Problematisch ist für mich, dass ich schon von meinem Elternhaus immer so erzogen worden bin, zu versuchen der Beste zu sein. Egal was ich anfange, in jedem Fach, jedem Hobby habe ich das Bedürfnis das Äußerste aus mir rauszuholen.
    Aber mittlerweile wird mir die Sinnlosigkeit dieses Ehrgeizes besonders im Hinblick auf das Spiel deutlich.

    Meines Erachtens ist diese Spielsucht ein Ergebnis unserer Gesellschaft besonders im Hinblick auf den modernen Menschen. Schaut euch mal “Fight Club” an und überlegt euch mal einen Transfer auf Wow.
    Es bleibt im Leben eines normalen Menschen keine Chance mehr das Leben richtig “knallhart” zu spüren und sich zu beweisen.
    Alles ist für Lullis weichgekocht. Bitte keine Gewalt, bitte keine Anstrengung, bitte keinen Zorn.
    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis durch die ständige Verleugnung der eigenen Triebe, der Mensch nur noch übersprungshandlungsmäßig in der Ecke sitzt und vor lauter Sinnlosigkeit weint.
    Ich werde heute meine “Wow-Karriere” beenden und mir Gedanken machen, wie ich mein Leben wirklich wieder spüren kann.
    Mein Beziehungsleben habe ich mittlerweile wieder besser im Griff. Ich kümmere mich um meine Freundin und verbringe wieder viel Zeit mit den mir noch übrig gebliebenen Freunden.

    P.S.: Postet doch bitte mal Ideen, was man in seiner Freizeit alles Sinnvolles machen könnte ohne am Pc zu sitzen. Vielleicht auch einfach mal als Anregung für Leute, die vom Spiel wegkommen wollen. Mein Vorschlag: Spieleabende und Spaziergänge

    Und nochmal danke!

  42. @Tyc

    Vielleicht solltest du dir einfach ein neues Spiel kaufen.
    Ende März 06 soll Oblivion erscheinen, von diesem Rollenspiel wird eine Relovution erwartet.

  43. @Gandalf

    Ich finde nicht, dass du sonderlich viel spielst, ich spiele wahrscheinlich mehr! Und du unternimmst ja auch noch andere Sachen außer WoW, ich finde dein Spielverhalten ganz in Ordnung.

  44. Was man Freizeittechnisch alles machen kann…wenn man Ideen hat, hat man auch genug Möglichkeiten.

    Man muss ja auch nicht jeden Abend irgendwas unternehmen. Gerne kann man sich da auch erlauben, von 19:00 bis 24:00 vorm Spiel zu fletzen. Es soll aber nicht die gesamten Wochentage so sein.

    Spaziern gehn, Ausflüge machen (zB in andre Städte fahren, shoppen, ins Schwimmbad oder Wellnesscenter), ein gutes Buch krallen, fernsehn gucken, ins Kino gehen, mit Freunden abends wech und möglw. Billard spieln oder kegeln oder gut essen gehn, Sport machen (vllt auch Heimsport wie Yoga, gezieltes Muskelgruppentraining), sich neues Wissen aneignen fürn Beruf oder die Zukunft, Zukunftsplanungen, selbst etwas zu Essen kochen und möglw. jmd dazu einladen, mal telefoniern mit Bekannten/Freunden/Eltern und einfach mal hörn wollen, wie’s denen geht.

    Wenn einige das lesen, denken sie sich möglw.: “Wie öde, und das soll jetzt besser sein, als WoW? Is doch voll unintressant, da vegetier ich lieber hier vor meinem Spiel dahin.” Macht das, aber ich bin mir sicher, ihr seid irgendwo in eurem Seelenleben neidisch auf Leute, die einfach mehr Spaß am Leben haben, mehr Einfallsreichtum und Laune, aktiv zu sein. Ihr würdet auch gerne Eindruck auf andre Leute schinden, sonst wäret ihr nicht so vernarrt, in WoW auf lvl60 zu kommen und die Mitgamer zu beeindrucken. Habt ihr euch schoma vor Augen geführt, dass eigentlich jeder im Spiel so denkt? Denen gehts im Endeffekt am Arsch vorbei, welches lvl hinter eurem Nick steht, weil die sich um ihren eigenen Kram kümmern…und auf kurz oder lang schaffts jeder auf lvl 60. Ihr seid nichts Besondres mehr.

    Wenn ihr was erreichen wollt, dann müsst ihr euch auf kurz oder lang von der Faulheit erheben und was tun. Leider bildet ihr euch ja nicht mal fort, wenn ihr vor WoW sitzt…anders ist es da bei hardcore-TV-Guckern.

    Denkt drüber nach. Macht was aus euch. Versteckt euch nicht in euren Buden und seid nicht so memmenhaft und willensschwach. Momentan ist einfach für viele von euch Fakt: Ihr spielt nicht das Spiel, das Spiel spielt mit euch.

  45. @Nasic

    Immer diese Verallgemeinerungen…. Ich glaube nicht, dass wir alle memmenhaft und willensschwach sind. Wenn ich willensschwach wäre, dann würde ich gar nicht mehr leben nach allem, was ich durchgemacht habe. Ich brauch auch nix aus mir machen, denn ich bin schon was, habe eine gute Ausbildung.

    Und: ich finde das Real Life auch weiterhin öde. Von meinen lieben Mitmenschen wurde ich immer nur enttäuscht, betrogen und ausgenutzt, ich überlege mir daher genau, mit wem ich näheren Kontakt möchte… WoW ist für mich die ideale Freizeitbeschäftigung, da es mich wirklich vollkommen glücklich macht. Also, warum soll ich es nicht zocken?? Wenn mir nichts anderes so viel Glück und Zufriedenheit bringt, dann ist das für mich doch das Richtige!

    Gut essen gehen, in andere Städte fahren, shoppen….. ja, alles sehr schöne Beschäftigungen, die aber leider auch kostenintensiv sind! Nichts anderes bringt mir für so wenig Geld so viel Spaß und Befriedigung.

    Lasst doch die glücklichen WoW-Spieler spielen, so viel sie wollen, sie tun damit doch niemandem weh.

  46. Hallo zusammen.

    Ich war gerade auf der Suche nach einem neuen freien WoW Server, als ich durch Zufall auf diesen Thread gestoßen bin. Ich habe ihn zwar nicht bis zum Ende gelesen, aber ich weiß meine Schlüsse daraus zu ziehen.

    Ich habe mir vor 2 Wochen WoW zugelegt und es erst mal auf freien Servern angetestet.
    Es hat mir wirklich sehr gut gefallen und ich muß zugeben, dass ich am ersten Wochenende mindestens 20 Stunden am Stück gespielt habe. Von Lvl1 bis 18.

    Ich hatte schließlich sogar mit dem Gedanken gespielt, mir einen “echten” Account zuzulegen. Die 10-15¤ im Monat sind für einen Berufstätigen nicht wirklich viel Geld.

    Nachdem ich aber eure Erfahrungen gelesen habe, habe ich das “Spiel” nun wieder von meinem Rechner verbannt.

    Das wollte ich euch nur mitteilen.
    Danke dafür, dass ihr mich davor bewahrt habt.
    Ich denke nämlich, dass mein Suchtpotenzial doch gefährlich hoch einzuschätzen wäre.

    Die 10-15 ¤ / Monat werde ich nun guten Gewissens für andere nette Dinge ausgeben.
    Aber natürlich RL-taugliche Dinge. :-)

    Gruß Rhodan

  47. Der der sagt WOW macht süchtig hat entweder keien freunde oder keinen stolz.
    ich zogge es seit dem 12.2.05 und bin defenitiv nicht süchtig ich denk auch das es auch an einer person liegt ob man süchtig von einem spiel wird oder nich .

  48. Dieses Thema “Wow-Sucht” ist meiner Meinung nach noch viel zu sehr verharmlost worden… @ignatz es mag ja sein das du nicht süchtig bist, aber ich kenn zwei Leute aus meinem Freundeskreis die es definitiv sind. Die Aussage “Der der sagt WOW macht süchtig hat entweder keien freunde oder keinen stolz.” ist totaler stuss. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Und außerdem…. wie würdest du es bezeichnen wenn meine Wow-zockenden “Freunde” auf einmal zeitgleich mit dem Kauf des Spiels kaum noch Zeit haben? Aber es heißt unisono: “Ich bin nicht süchtig”. Ich denke was heute Kokain und Heroin sind, sind in Zukunft Computerspiele. Diese Gefahr wird extrem unterschätzt. Nicht das ich nicht selbst ,al gern zocke (habe WoW selbst 2 Wochen gespielt, geiles Spiel, abber definitiv nix was ich noch lange hätte zocken könnte… hätt ich net gleich aufgehört wär ich jetzt warscheinlich nicht in diesem Thread sondern in Azeroth…). Aber diese “Drogen der Zukunft” werden totgeschwiegen. Meiner Meinung nach können nur Online-Spiele so süchtig machen (Gründe heirfür wurden schon oben gennannt von Jelena vom 4.02.2006), offline-Spiele sind weit weniger (unter Umständen aber auch) süchtigmachend. Wegen des Zerbechen meines Freundeskreises habe ich in den letzen Wochen immer genau aufgepasst wenn irgendwo was über WoW erschienen… vielleicht ein Bericht über Sucht… abber nein! Stattdessen in WoW Games.. äh.., ich meine PC Games: WoW-Sonderheft.. Die “BIBEL” von Lvl 1 bis 60. Ich finde das besorgniserregend und ich bin gar nicht so sicher ob ich jetzt auf meine Freunde oder die Gamemagazine oder Blizzard selbst wütend sein soll.. ich frage mich wie blizzard eigentlich mit solchen NAchrichten(in Amerika mussten schon einige Kinder wegen WoW zum Psychologen.. die konnten nachts nicht mehr schalfen ohne bis 4 uhr in der früh WoW gezockt zu haben) umgeht.. Haben die ein schlechtes Gewissen oder lachen sie sich halb tot während des Milliarden-Zählens. Dieser Konflikt führte dazu das ich WoW abgrundtief hasse.. dieses Spiel das ich selbst kurz gespielt habe und das -objektiv gesehen- eines der besten Spiele aller Zeiten ist .. naja ich such mir jetzt erstmal neue Freunde die kein WoW zocken oder denen es zumindest nicht anzumerken ist das sie es tun (klingt ja schon als wäre WoW-Spielen ein Verbrechen..)

  49. Was viele leute wohl nicht wissen ist das das geld was man für wow ausgibt auch der scinetolegie zugute kommt…
    Es ist so, wow ist ein spiel das games workshop herrausgebracht hat und games workshop ist eine firma die zu großen teilen der scinetologie angehört….deswegen werde ich wohl nicht geld an eine sekte zahlen.

  50. Das RL ist aber irgendwie scheisse.Es ist öde, immer das gleiche, es passiert nichts großes. Warum soll man es sich nicht leicht machen und zocken?
    Ich muss später nur so viel verdienen, dass ich mir das virtual life finanzieren kann.
    Dann werd ich nie wieder enttäuscht von anderen Menschen.
    Und langeweile werd ich auch keine haben!

    Ist doch geil, oder nicht?

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