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WoW-Sucht

Bei WCG Europe findet sich ein Artikel über World of WarCraft – Welche Gefahren es mit sich bringt

Der Titel ist ja beschreibend genug, und am liebsten würde ich nahezu den gesamten Artikel zitieren.

Dass mir das Spiel World of Warcraft sehr viel Spass macht, daraus mache ich ja keinen Hehl. Sowohl in der Firma als auch im Freundeskreis und mit meinen Gildenmitgliedern vom Ältestenrat machen wir immer Scherze über das Spielen, schon wieder online zu sein, wie oft man sich doch online sehen würde und begrüßt sich scherzhaft mit “Hallo Süchtige!” Und darin steckt definitiv mehr als nur ein Körnchen Wahrheit.

Folgende Fragen sollte man sich mal zu Herzen nehmen:

Jeder Spieler, der das Spiel World of WarCraft regelmäßig zockt, sollte sich ein paar Fragen stellen:

  1. Habe ich jemals schon gelogen um World of WarCraft zu spielen?
  2. Habe ich schon mal meine Arbeit (Schule, Uni, Job usw.) vernachlässigt um World of WarCraft zu spielen?
  3. Habe ich schon mal meine sozialen Kontakte (Freundin, Freunde) vernachlässigt um zu spielen?
  4. Habe ich häusliche- oder sonstige Pflichten vernachlässigt um zu spielen?
  5. Habe ich jemals meiner Gesundheit geschadet, sei es durch vernachlässigen des Essen und Trinken, der täglichen Körperpflege oder sonstigen Sachen, um spielen zu können?

Solltet Ihr auch nur eine Frage mit „Ja“ beantworten können, so seid ihr definitiv suchtgefährdet und solltet Euch schnell mit dem Thema befassen, bevor ihr noch tiefer reinrutscht. Die beste Lösung ist: Spiel verkaufen und von der Platte tilgen. Sollte es bereits schlimmer sein und Ihr findet keinen Ausweg, dann scheut nicht davor andere um Hilfe zu bitten. Allen die täglich nur angemessen oft spielen und dabei wirklich nichts vernachlässigen, können wir weiterhin nur viel Spaß beim spielen wünschen.

World of WarCraft – Ein faszinierendes Spiel mit enormen Risiken, die wir nicht ignorieren sollten.

Quelle: WDC: World of WarCraft – Welche Gefahren es mit sich bringt

Zumindest in 2 Punkten muss ich mich wohl schuldig erklären.

Wie in dem Artikel aber empfohlen wird, das Spiel zu verkaufen und von der Platte zu löschen, so weit möchte ich nicht gehen. Dafür macht es einfach zu viel Spaß. Man muss das ganze nur wirklich mal hinterfragen und manchmal auch einen oder zwei Abende Pause machen, raus gehen, sich mit Freunden im Biergarten (o. ä.) treffen und am Wochenende einen Spaziergang machen. Ich habe ja beispielsweise meine regelmässigen Kinobesuche. Auch lasse ich Essen und Trinken nicht zu kurz kommen und gehe regelmässig arbeiten. Aber Vorsicht ist definitiv geboten. Man sieht es ja sogar hier auf [bronski.net] an der Regelmässigkeit meiner postings, die in den letzten 2 Monaten rapide abgenommen hat.

Wenn das Spiel nicht soooo viel Spaß machen würde…

(via: worldofwar.deWorld of Warcraft und die Nebenwirkungen…)

  1. Nea
    11. September 2008, 15:07 | #1

    :D hihi und ich find deine aussage lustig:D joo du spielst auch wow oder??aber trotzdem hat es dich bis jetzt noch net süchtig gemacht…oder???genauso wie ich ich hab das spiel gespielt und ich bin auch nich süchtig…also macht deine aussage vorn und hinten keinen sinn :D es kann also nur jemand sagen es macht süchtig wenn er selbst spielt(und da er es nur dann behaupten kann )also muss er in diesem fall süchtig sein…und dann stimmt das ganze wieder nich…ein süchtiger gibt seine sucht nicht zu…also wie soll ein wow spieler der süchtig is sagen dass das spiel süchtig macht…oder wie soll ein spieler wie du oder wie ich sagen es macht süchtig??wir sins ja net…(ich hab wieder aufgehört nach 14tagen:D)…also…ich würd sagen grad DIE leute die das von aussen sehen können sagen das es süchtig macht…weil genau DIE sehen die veränderungn im leben des spielers..sie sehen sein verhalten sie sehen die person…du allein siehst dich nich von aussen du kannst das selbst nich beurteilen:D …:D

  2. Ginola
    11. September 2008, 15:08 | #2

    Hallo zusammen.
    Will nur mal schildern was ich festgestellt habe.
    Ich bin 41 Jahre alt. Bin Verheiratet und habe ein Kind.
    Ich spiele seit 2007 WOW aber würde mich mal als Casual Gamer bezeichnen.
    Habe durch meinen Beruf und Familie sehr wenig Zeit zum spielen. Dennoch habe ich mir seither kein anderes Spiel gekauft weil es Spaß macht.
    Bei mir dauerte es halt 1 ½ Jahre bis ich einen LVL 70 hatte.Egal.
    So. Das war kurz zu meiner Person.
    Jetzt zu meinem Thema.
    Meine Freunde und Bekannte :
    In meiner Bekanntschaft die nur aus Berufstätigen und Familiären Menschen besteht spielt nicht einer WOW.
    Das sind Leute die voll im Leben stehen. Manche einen höherrangigen Job haben und nie auf die Idee kommen würden so was zu spielen. ( Die kennen das Spiel gar nicht. Merkwürdig oder ? )
    Also bei Feiern oder Treffen ist WOW nie ein Thema.
    Sogar mein bester Freund den ich seit über 20 Jahren kenne, der mit mir in den 90er Jahren Commodore Amiga und Atari bis zum umfallen gezockt hat zeigt null Interesse an WOW weil es ihm zu Zeitintensiv wäre.
    Jetzt die Leute die ich in WOW kennen gelernt habe:
    Da ich in einer Gilde bin habe ich auch etliche Leute kennen gelernt und auch schon ein paar mal auf einem Gildentreffen getroffen.
    Da ich so selten mal Zeit für ne Instanz habe kann ich auf solchen Treffen nicht so richtig mitreden.
    Nicht alle !!! aber die meisten von denen waren Pro Gamer. Diese Leute sind alle anders als die Leute mit denen ich aufgewachsen bin.
    Alle Top WOW Motiviert. Bei manchen hätte man denken können sie haben WOW studiert so kennen die sich aus. Jedes Eck in Azeroth, jedes Equip, jede Bosstaktik…usw…usw…usw.
    Momentaner Lebenshauptbestandteil WOW !!!
    Keiner berichtet was vom RL. Alles dreht sich nur um dieses Spiel.
    Haben die nichts vernünftiges vom RL zu berichten ?
    Aber dann die andere Seite:
    Soviel Leute mit Sozialen Problemen auf einem Haufen habe ich noch nie gesehen. Kaum einer hat einen Job. Kaum einer hat Geld. Einige haben schwere Krankheiten.
    Ein paar von den Jungen haben das Studium geschmissen obwohl die Eltern viel Geld ausgegeben haben.
    Aufgefallen ist mir auch das viele sehr Übergewichtig sind und leuchtend weiße Haut haben.
    Vor allem die Frauen. Da war keine dabei die Schlank war oder ne gute Figur. Nur noch Fette Frauen. ( Sind das Typische WOW Frauen ? )
    Spielen hübsche Frauen kein WOW fragte ich mich.
    Was ist mit solchen Leuten los fragte ich mich nach einiger Zeit.
    Wieso spielen grad solche Leute WOW ?
    Flucht in eine virtuelle Welt ?
    Ich bin froh einen gut bezahlten Job zu haben um meiner Familie auch was bieten zu können und diese Leute haben weder Geld noch sind sie Gesund aber……………..alle sind glücklich ??? Zumindest an solchen Treffen.
    Was passiert denn wenn Blizzard mal die Server runterfährt. Gibt es dann eine Massenselbstmordgefahr ? Kann diese Leute nicht verstehen. Keiner von denen denkt an die Zukunft.
    Wie kann man den bitte Zuhause in aller Seelenruhe WOW Zocken und dabei von Hartz4 leben.
    Auch diese Leute werden mal älter. Und was dann ???
    Was wird mit solchen Leuten wenn sie mal 50 oder 60 Jahre alt sind ?
    Also noch mal zusammengefasst :
    Meine Freunde und Bekannte :
    Keiner spielt irgendein Massenonlinegame.
    Alle stehen voll im Saft und haben einen Job und ein gutes Leben. Können sich was leisten und sind glücklich.
    Leute aus der Gilde :
    Alle spielen WOW.
    Viele sind Ingame Experten. Wenige sind im RL etwas. Viele sind Krank. Die meisten sind Fett. Wenige haben einen Job. Wenige können sich was leisten.
    Aber……………alle sind glücklich.
    Wie gesagt ! An solchen Treffen ! Wie es in einer ruhigen Minute bei solchen Menschen aussieht wissen nur die Götter.

  3. Mario
    11. September 2008, 15:20 | #3

    Wieso vergleichen die WOW Süchtigen das Spiel immer mit einem Verein ?

    Als Amateur Trainiere ich 2 x die Woche.
    Dienstag und Donnerstag von 19.00 – 21.00 Uhr
    Am Sonntag ein Spiel von 14.00 – 16.00 Uhr. Das wars !

    Als Profi Trainiere ich ungefähr genauso lang wie diese Zocker.
    Aber als Profi verdiene ich meinen Lebensunterhalt damit.

    Fazit:
    Diese WOW Spieler sind alle Profis die jedoch kein Geld mit verdienen.
    Alle müssten nebenbei Arbeiten gehen……..und da fangen die Probleme an.
    Ich spreche hiermit nicht die Masse an sondern so genannte Profi WOW
    Leute die Ihre Sucht mit einem Verein vergleichen.

    PS. @ Ginola
    Bleib bei deinen Leuten und entferne dich von denen bevor die dich auch in den Strudel mit reinziehen.
    Früher oder später werden solche Menschen zu spüren bekommen was sie jahrelang versäumt haben.
    Auf deine Frage wenn die mal 50 oder 60 jahre alt sind:
    Alleinstehende armselige würstchen werden das dann sein. Oder die gehen mit dem PC in die Rente.
    Ähhhh…….was für eine Rente ? Blödsinn !
    Wer sollte die den zahlen.Die zahlen ja auch nichts ein.

  4. BudSpencer
    13. September 2008, 22:35 | #4

    @Ginola
    Naja du trägst mit deinem Kommentar nicht gerade dazu bei das Bild des WoW-Spielers und somit auch dein eigenes zu verbessern…
    Habe übrigens noch länger als du gebraucht um auf lvl70 zu kommen.

    Es sollte aber für jeden nachvollziehbar sein wie bei solchen Leuten wie auf deinem Gildentreffen die Ursache und Wirkungskette aufgebaut ist.
    Die sind nicht arbeitslos und hängen nur rum weil sie WoW spielen sondern die spielen WoW weil sie eben arbeitslos sind und gerne rumhängen…

    Ein raffiniertes Spiel machner Leute besteht ja darin hier das eine mit dem anderen auszutauschen und dann frech zu behaupten das Spiel hätte hier jemanden verdorben…

  5. Anny
    13. Oktober 2008, 17:02 | #5

    Hallo;

    mein Freund spielt das Spiel, durch irgendein ‘Patch’ spielt er schon 3tage durch. Es ist so das wir uns schon lieben, aber das Hobby ist ja auch seine Beschäftigung schlechthin… immer wenn Zeit ist macht er den PC an- wirkt als ob das sein Leben ist und der Rest das Hobby.
    Da wird gelacht, er redet von wahren Freunden…
    Wir sind zusammengekommen mit der Bitte aufzuhören- er versprach… aber ich gab damals nach.
    Was soll ich tun, fühle mich blöd und nicht wohl, er vergleicht es mit anderen Hobbys, der Meinung war ich nie- er spielt sage ich mal im Durchschnitt 4h am Tag, immer unterschiedlich- und ich sitz halt rum- was tun- wenn reden nichts bewirkt- aufgeben? :(

  6. BudSpencer
    15. Oktober 2008, 20:47 | #6

    @Anny
    Dein Freund dürfte sich in einer Grauzone zwischem normalem Spieler und Süchtie befinden.
    Viele Leute werden hier natürlich das Gegenteil behaupten. Aber ob ich mir nun 4h mir das abendliche TV Programm reinziehe oder WoW spiele ist eigendlich dasselbe, mal abgsehen von der Werbeunterbrechung…
    Ich behaupte mal das es dir eher darum geht das du blöd rumsitzt und ihm beim spielen zugucken darfst.
    In der Tat eine ziemlich bescheuerte Situation…
    Du würdest aber auch nicht glücklicher sein wenn dein Freund jeden Abend 4h Sport macht, seine Wohnung putzt oder ein Buch liest.
    Du solltest mit ihm vielleicht eine WoW freie Zeit aushandeln und dir ansonsten den Stress sparen ihm beim spielen zuzugucken.
    Immerhin weißt du aber jetzt wie es Männern geht wenn ihre Frauen mal wieder stundenlang telefonieren und sie daneben sitzen müssen :)

  7. Selah
    21. Oktober 2008, 15:58 | #7

    Schwieriges Thema. Ganz einfach, weil viele Dinge Suchtpotenzial haben (ganz klar auch Online-Rollenspiele), wie gefährdet jemand ist, hängt von der persönlichen psychischen Konstitution ab.

    Ich spiele auch wow und habe davor ein anderes Online-Rollenspiel gespielt. Für mich ist Spielen EINE Möglichkeit, abzuschalten und Stress abzubauen. Genauso gern lese ich ein Buch, schaue nen schönen Film, sitze stundenlang im Garten oder gehe mit dem Hund auf Tour. Mein Freund spielt das Spiel auch, meist sind wir beide online, so dass es eigentlich nie Stress gibt a la “Wieso spielst Du dauernd und ich sitze alleine rum?”.

    Würde ich von heute auf morgen nicht mehr spielen können, wäre das schon ein Verlust – aber kein Drama.

    Ich habe eine Hochschulabschluss, arbeite in verantwortlicher Position und habe noch nie meinen Job vernachlässigt wegen des Spiels. Sowas würde mir auch nicht in den Sinn kommen. Arbeit ist Pflicht und Spielen ist wie alles in der Freizeit Kür. Punkt.

    Wenn ich nun aber überlege: Wäre ich arbeitslos, würde Tag für Tag in meiner Einzimmer-Wohnblock-Wohnung sitzen, würd ich vielleicht auch Dauerspielen. Hätte ich im Job keine Anforderungen/soziale Kontakte wär es mir vielleicht ganz recht, sowas ersatzweise in einem Spiel zu finden.

    Deswegen verurteile ich auch keinen Spieler, der mir erzählt, er sei arbeitslos.

  8. Poklon
    29. Oktober 2008, 11:59 | #8

    es ist schon lustig, zu sehen wie die Leute hier die Fahne für WOW hoch halten. Ich glaube das man über die Gafahren die von solchen Rollenspielen ausgehen nicht reden braucht! Sie sind einfach da!! Wenn ich an mich denke, so fällt mir über das lesen zu diesem Thema auf… ja auch ich bin gefährdet..Schnell mal den PC an und kurz gespielt.. aber was ist das?? ich dachte 30 min. und jetzt sind doch 3 Stunden vorbei. Immer wieder die Gedanken an: wann finde ich Zeit wieder zu spielen.. Ich erzähle meiner Frau von meiner Gilde wie von Freunden und was der oder der mir erzählt haben. Wenn ich genau darüber nachdenke muß ich feststellen, das dieses Spiel mich in seinen Bann zieht und ich nicht aufhören kann. Das jagst du von Quest zu Quest mit dem Ergebniss: du bekommst wieder einen neuen Auftrag und so geht es weiter und weiter…..Tja und mein netter Kumpel aus der Gilde (der Gildenmeister)… der ist erst 15 Jahre alt und ich 42!! Da habe ich mich an den Kopf gefasst und das Ding einfach ausgeschaltet und so schnell starte ich es nicht wieder!!!

  9. Manuela2812
    2. November 2008, 17:27 | #9

    @Poklon,

    Du sprichst mir aus der Seele, denn genau in dem Stil ist es bei uns auch gelaufen…aber nicht mein Mann hatte das Problem…nein um Gottes Willen “Das DU immer alles so schwarz sehen musst”! heute mit dem nötigen Abstand weiß ich…ich habe es richtig gesehen…nun sitzt er in 90 qm und spielt nach wie vor, besucht verheiratete Frauen aus dem Spiel und scheint sich dabei wohl zu fühlen…für mich selber ist der Rechner eigentlich nur zum angenehmen Zeitvertreib geworden. Ich wünsche allen viel Kraft die in der Situation stecken.

    Mfg

    manuela

  10. BudSpencer
    17. November 2008, 01:19 | #10

    @Selah
    Ich denke auch das bestimmte Personengruppen die ,,viel Freizeit” haben besonders gefährdet sind…
    Obwohl ich nicht wirklich weiss ob man dann von Sucht sprechen kann, die Leute spielen das Spiel ja nun um ihre Freizeit mit einer Tätigkeit zu füllen.

    Abgesehen von den hier schon häufiger erwähnten negativen Eigenschaften des Spiels hat es auch positive Effekte. Man lernt durch dieses Spiel NEIN zu sagen indem man erkennt das man auch mal einer Verlockung wiederstehen muss damit nicht andere Bereiche des Lebens darunter leiden.
    Hinzu kommt natürlich das WoW mit Abstand die beste Community im Bereich des Internets ist, man kann wirklich nirgens so gut andere Menschen kennen lernen wie über so ein Spiel.

  11. wieder drinn
    27. November 2008, 11:29 | #11

    Hallo

    Leute, also ich spiel(t)e nun WoW auch schon 4 Jahre mit einem halben Jahr unterbruch.
    Am Montag musste ich geschäftlich nach Deutschland fliegen und am Dienstag wieder zurück. Nun diese kleine Geschäftsreise hat mich geheilt. Ich weiss nicht wieso oder was der Auslöser war. Keine Ahnung. Jedenfals habe ich den Account einem Ingame-Freund gegeben und gesagt, er soll sich alles nehmen was er braucht. Danach wird der Account gekündigt. Das Game habe ich schon komplett von der Platte gelöscht.

    Es war befreiend…. einfach nur schön… man verspürt keinen Druck mehr. Man hat plötzlich Zeit für anderes.
    Meine Familie wirds mir danken. Habe Frau und Kinder :)

    Vor der Reise habe ich 4-5Stunden Pro Tag gespielte. In SpitzenZeiten das Ganze Weekend !

    Keine Ahnung was es war, aber wie ein Schalter.. klick .. und es wurde mir klar… Weg mit dem Game.

  12. blablub
    27. November 2008, 18:23 | #12

    ach wie man sich selber auch imemr eingeredet hat, ach ob ich nun wow zock oder tv schaue oder….. nur wenn ich als student abends gezockt hab, bin ich net um 12 ins bett und war früh fit, nein dann ging es bis 4 uhr und dann denkt man sich, ach scheiß auf die 9 uhr vorlesung usw…
    gerade wenn man nicht gehen muss oder viel zeit hat, ises umso schlimmer. außerdem vergeht soooo viel zeit ingame, ein “ich mach eben schnell…” gibts da nicht, es geht nix schnell. hab mich nachdem mich auch aufgehört hab, mal beim kumpel eingeloggt und bissl pvp gemacht und zack 3-4 stunden weg, war da total erschrocken und habs spiel glei gelöscht!
    bin halt durch sport weggekommen, hab auch 2,5 jahre geraidet und vermiss es null!!! hab für mich das fazit getroffen, keine mmorpg mehr.

  13. Binding
    4. Dezember 2008, 23:47 | #13

    Hallo zusammen,

    ich lese jetzt ca. seit 2 Stunden Querbeet mit größtem Interesse in diesem Forum.

    Ich muss sagen, dass ich mich kaum mit WOW auskenne, wenngleich ich meinem Freund öfters mal beim Spielen zugesehen habe, um den es natürlich bei meiner Frage auch gehen wird.

    Er spiel glaube ich schon seit mehr als 6 Jahren immer mal wieder WOW, als wir uns vor knapp 1 1/2 Jahren kennengelernt hatten, hatte er allerdings gerade damit aufgehört.

    Soweit so gut… so vor einem halben Jahr ging es dann aber wieder los. Erst ein bisschen und dann immer mehr… Irgendwann eruferte sich das in einen riesen Streit woraufhin er aufgehört hat.
    Nun ist jetzt aber vor Kurzem ein neues Update (?) erschienen, den ersten Zoff gab es schon, weil er mir verschwiegen hatte, dass er es sich gekauft hat.
    Jedenfalls ist er seither völlig in dieser Welt versunken. Er spielt so viel er kann… also wenn er nicht arbeitet oder sich gerade mal mit mir trifft so rund 13 Stunden am Tag…
    Ich habe schon versucht mich mit dem Spiel auseinanderzusetzen…. es selbst gespielt, wobei ich natürlich im Hinterkopf meinen Freund hatte, der seine Zeit kaum noch mit etwas anderem verbringt und von daher hat es mir nicht sonderlich viel Spaß gemacht. Wobei ich sagen muss, dass das Spiel wirklich sehr verlockend ist. Ja, es hat Spaß gemacht, aber wie gesagt, die Alarmglocken in meinem Kopf waren eben zu laut, als dass ich mich länger als 2 Tage damit beschäftigt hätte…
    Dann habe ich mir gedacht, dass es mich nichts anginge, und dass er tun soll was ihn glücklich macht. Aber mittlerweile hat das Spiel einfach schon in zu viele Bereiche auch unserer Beziehung übergegriffen.

    Das Verrückte ist, dass wenn wir uns unterhalten, ich merke, dass es ihn eigentlich nicht glücklich macht. Er weiß um die ganze Widersprüchlichkeit dieses Spiels, dass man etwas erreicht ohne etwas zu erreichen… aber er kann es dennoch nicht lassen.

    Nachdem wir uns nun noch einmal unterhalten haben meinte er, dass er aufhören möchte. Er will das Spiel verbrennen und auch seine Charaktere löschen (löschen und nicht verkaufen).
    Nun weiß ich allerdings, dass er schon einmal an dem Punkt war. Weiß auch, wie schnell man sich über ebay wieder in das Spiel einkaufen kann…
    Und weiß jetzt nicht Recht was ich tun kann, und ob ich überhaupt etwas tun kann um ihm zu helfen.

    Mir wäre jeder Rat lieb!

    Vielen Dank fürs lesen.

    Viele Grüße.

  14. Topsy
    11. Dezember 2008, 14:38 | #14

    Hi @all,

    hier ist noch eine bekennend WoW Spielerin. Ja, ich bin von diesem Game faziniert, spiele jetzt seit 2 1/2 Jahren und ja, es ist ein Hobby von mir.
    Hier im Forum wird immer wieder geschrieben, daß es ein schmaler Grad ist zwischen Sucht & Hobby. Das kann ich ohne mit der Wimper zu zucken unterschreiben. Man muss einfach wissen wo die Grenze zu ziehen ist. Seine “Ziele” innerhalb des Games so abstecken, daß man sich nicht darin verliert und einem die Welt außerhalb nicht einfach nur egal ist. Man muss sich, und ich denke das ist bei jedem Hobby so, entscheiden, wieviel Zeit man damit verbringen möchte. Muss sich mit dem Gedanken “anfreunden” halt nicht der / die Beste ingame zu sein. Aber warum auch? Warum muss ich innerhalb von 27 Stunden meinen Char von Level 70 auf 80 hochziehen, wenn ich doch dann wieder auf meine Ingamebegleiter warten muss, denn die werden nicht so schnell sein. Wie schon oft geschrieben und beschrieben basiert vieles auf Teamplay. Ohne die Anderen geht es nicht.
    Daher ist es bei meinen Chars so, daß diese immer noch max 73 sind, viele aus meiner Gilde schon weit, weit vor mir sind. Aber: Es ist mir EGAL. Denke, daß es genau so sein sollte und nicht anders. Ich finde es toll neue Dinge zu entdecken, Landschaften zu erkunden und denke auch, daß ein schnelles Hochleveln der Arbeit die ein ganzes Team von Programmierern da reingesteckt hat einfach nicht gerecht wird. Das ist der Job dieser Leute und ich finde es gemein, wenn man die Arbeit anderer nicht würdigt.
    Zu meinem Spielkonsum:
    Variiert sehr stark, es gibt Wochen in denen ich So – Do von 20 – 23 Uhr; Fr 20-2 Uhr und Sa 20-5 Uhr online zu finden bin, aber wenn ich was besseres vorhabe, zB meine Freunde treffe, ins Kino gehe oder essen, dann sieht man mich halt nicht, egal was gerade so tolles in der Gilde ansteht.
    Ja, ich habe Familie. Einen Mann, der auch WoW spielt, vllt ist auch das der Grund warum wir / ich es so gut unter Kontrolle haben, wir bremsen uns gegenseitig und eine Tochter (11 Jahre).
    In der Gilde haben wir zu 90% Männer, alle mit Family, aber Onlinezeiten bei denen einem echt übel wird. Wie das alles zu vereinbaren ist kann ich nicht verstehen.
    Die Sucht fängt für mich da an, wo der gesunde Menschenverstand aussetzt. Nicht an Zeiten fest zu machen. Menschen die in ihrem RL schon kontaktscheu sind werden sich in der Onlinewelt besser zurecht finden. Menschen die von ihrer Außenwelt enttäuscht wurden, werden solch ein Hobby zu ihrem neuen Lebensinhalt bestimmen.
    Unterm Strich ist meine Meinung: Leute die innerhalb der ersten Tage nach dem neuen Addon auf 80 sind kann ich nur bedauern, diese Menschen scheinen kein RL, keine Freunde zu haben. Niemand der sie stützt, niemand der auf sie “aufpasst”.
    Einem Süchtigen kann man nicht durch “Verbote” bekommen. Das treibt ihn nur noch mehr in die Sucht. Take him or leave him. Mehr gibt es nicht. Nur schwarz oder weiß. Keine Grauzonen.
    So long
    Topsy

  15. Breyker
    16. Dezember 2008, 23:54 | #15

    also buddy,
    das halt ich ja ma für ein gerücht!was hab ich den davon das ich da so wunderbar tolle freunde find un dann dafür im gegenzug meine echte freunde vernachlässige!
    hab ne freundin, bei der es sehr akut ist im moment…
    die spielt wow seit dem ersten tag! un mitlerweile auch bis morgens um 4!
    unter der woche. trotz arbeit!wird auch richtig agresiv wenn man sie darauf anspricht!
    un vernachlässigt den kompletten freundeskreis, ganz zu schweigen von ihrem freund.
    grundsätzlich kann man von allem süchtig werden un wenn einer meint, so en geile typ zu sein un zu behaupten, das man vom zocken net süchtig werden kann, is en trottel un belügt sich selbst!
    ich finde, die wirkliche sucht fängt an, wenn man entzugserscheinungen bekommt wie agresivität bei entzug.
    wie in meinem fall!
    meine frage ist, an wenn kann ich mich wenden um profesionelle hilfe zu erhalten!
    weil mit gut zureden ist hier nichtmehr viel geholfen!

  16. BudSpencer
    19. Dezember 2008, 12:17 | #16

    Zitat blablub:
    “bin ich net um 12 ins bett und war früh fit, nein dann ging es bis 4 uhr und dann denkt man sich, ach scheiß auf die 9 uhr vorlesung usw…”

    Zitat Binding:
    “ich lese jetzt ca. seit 2 Stunden Querbeet mit größtem Interesse in diesem Forum.”
    (Ist eigendlich nicht viel anders…)

    Zitat Binding:
    “Er spielt so viel er kann… also wenn er nicht arbeitet oder sich gerade mal mit mir trifft so rund 13 Stunden am Tag…”

    Zitat Topsy:
    “Zu meinem Spielkonsum:
    Variiert sehr stark, es gibt Wochen in denen ich So – Do von 20 – 23 Uhr; Fr 20-2 Uhr und Sa 20-5 Uhr online zu finden bin, aber wenn ich was besseres vorhabe,”

    Zitat Breyker:
    “hab ne freundin, bei der es sehr akut ist im moment…
    die spielt wow seit dem ersten tag! un mitlerweile auch bis morgens um 4!”

    Merkt ihr was…? Die meisten von euch oder halt eure Partner haben kein WoW-Problem, ihr habt ein Disziplin-Problem. Wäre es nicht WoW, was wäre es dann ?
    Vielleicht ein interessanter Roman in welchem man noch mal eben kurz “nur” den Anfang des nächsten Kapitels lesen möchte. Oder eher der TV-Abend der sich von einer geplanten Serie schnell auch noch auf die nachfolgenden ausdehnt…

    Ich spiele auch WoW und wenn es nach 23:00Uhr wird dann sage ich mir, das Morgen auch noch ein Tag ist.
    Man muss im Leben lernen NEIN zu sagen, das habe ich auch eines Tages mal gelernt.

  17. Breyker
    20. Dezember 2008, 04:42 | #17

    Schon klar buddy,
    nur weil dir das ja net passieren kann, weil du ja so diszipliniert bist. kann auch kein anderesr so betroffen sein!
    is es selbe wie mit alkohol. trinkt fast jeder, aber nur en bruchteil bleibt dran hängen!
    logisch hat es oftmals etwas mit der phsyche zu tun.
    aber nur weil dann jemand betroffen is muss ich ihn doch nicht ausschliesen!
    hab eh festgestellt das die größten penner in dem thema die sin, die mit spielen.
    die haben am wenigsten verständniss un müssen sich dann noch lustig machen!
    ich find es is ne sucht wie jede andere un wird zu verhamlost!

  18. Luize
    4. Januar 2009, 15:11 | #18

    Hallo @ll.

    Folgende Situation Lvl 80 Taurentank,( 27 jahre alt )in einer Europe top 100 Gilde.
    Ich hab ihn mal RL getroffen, witzig , charmant sehr gebildet, nach Maßstäben des Kapitalismusses ein Versager.
    Der Kerl ist Single, hat durch eine tragische Wendung seines Lebens lange vor WoW seinen Freundeskreis verloren. Er hat sich komplett aus der realen Welt zurück gezogen, kein Telefon, kein Handy, geht kaum raus.
    Er lebt in der WoW, abgesehen von Mutter und Vater sind die Gildenkollegen die einzigen Sozialkontakte die er hat.
    Nun will er aufhören. (so wie ich es tat vor nem 3/4 Jahr)
    Aber ich habe eine Familie (Mann, Tochter) und Freunde (ich zähle ihn dazu aber er wohnt 1000km weit weg und ist soziophob)
    Ich maile ihm regelmäßig, habe das mit seinem Wunsch aufzuhören aber von einem Gildenkollegen erfahren, meine Frage ist : Soll ich ihn bestärken (auf die Gefahr hin das es sich zum schlechteren wendet, aber es wenigstens eine Chance auf verbesserung gibt) ? Oder soll ich ihn motivieren weiter zu spielen ? Ich mache mir wirklich Sorgen um ihn, weil seine Forensignaturen immer düsterer werden und selbst seine Progamerkollegen sich schon Gedanken machen.

    Mfg *Luize*

  19. Unbekannt
    5. Januar 2009, 00:06 | #19

    Hey , also ich hab mir hier das alles mal durchgelesen um mich zu informieren , ich habe gedacht : Achja – so schlimm kann das net sein – so tief wie die ganzen suchties falle ich nicht , aber als ich mir das durchgelesen habe bin ich bedenklich geworden , und obwohl ich den reiz habe dieses spiel zu spielen , bin ich eher vorsichtig . Ich wollte mich informieren weil ich mit einem freund anfangen wollte zu spielen ( er ist lvl 6x und wollte mir helfen, hat für ne bestimmte zeit [1Monat] aufgehört) aber bevor ich das überhaupt anfange und mein RL vergesse (das letze Zeit durch nen umzug eh schon sehr extrem geschädigt ist ) will ich besser gar nicht anfangen , weil bevor mir sowas passier ( WOW!!! klasse ich bin lvl 80 *klick , schalt um * — Was bringt einem das jetzt?) bin ich vorsichtig , ich schicke meinem freund jetzt ne SMS wo drinsteht : Ne sry tut mir leid , will kein WoW spielen , das risiko ist zuhoch!

  20. BudSpencer
    5. Januar 2009, 22:19 | #20

    ,,und obwohl ich den reiz habe dieses spiel zu spielen , bin ich eher vorsichtig”

    Das kommt hier wirklich alles so rüber als ob jeder WoW Spieler soziophob wäre und 20 Charaktere levelt…
    Hier mal ein paar Gegenargumente.
    1.) Man kann sich im Spiel anzeigen lassen wie viele Charaktere andere Spieler haben, etwa 95% der Spieler haben nur 1 bzw. 2 Charaktere und die restlichen 5% haben auch selten eine ganze Fußballmannschaft :)
    2.) An den Onlinezeiten der Spieler ist deutlich zu erkennen das die meisten ein geregeltes Leben führen. Ich war mal Vormittags drinne, der Server war ziemlich ausgestorben und hat den Eindruck vermittelt das der Spielehersteller wohl bald pleite sein muss…
    3.) Was ist daran wirklich so schlimm wenn jemand einen kleinen Freundeskreis hat und gerne auch mal Zeit alleine verbringt. Der Community-Wahn der letzten Jahre hat viele Leute offenbar dafür blind gemacht das Menschen individuell sehr verschieden sind und sich eben ihr Leben so zurecht stellen wie sie es gerne mögen.

  21. Notschi
    15. Januar 2009, 17:20 | #21

    Hallo Süchtige, Zocker und Stammpaukenhalter^^

    Ich bin mir nicht sicher ob ich süchtig bin oder nicht, ich mache gerade Abitur, bin in jeder Sprache die Beste, aber die Zahlenfächer hapern, sprich Mathe, Physik und so…
    Wenn ich nach Hause komme koche ich erstmal für mich und meine Eltern oder mein Papa hat dies schon getan, dann mache ich ein paar Sachen im Haushalt, manchmal Hausaufgaben, dann zocke ich….ich gehe selten am WE weg, nur wenn was wirklich überzeugendes ist zb Vorabifeiern, Geburtstage oder es ist nciht zu teuer, da ich nebenbei noch 3 abende die woche arbeiten gehe, um steuern, versicherung und sprit für mein auto bezahlen zu köennen und da nciht soooo viel übrig bleibt….(jetzt denken sich einige sicherlich “wenn du kein wow spielen würdest, ….)
    Egal…
    Zum Thema keine richtigen Freunde kennen lernen
    Ich ahbe einen sehr guten Kumpel kennen gelernt, wir haben seit einem Jahr RL-Kontakt, treffen uns und kommen super aus.
    Ich habe meinen jetztigen Freund darüber kennen gelernt….ich war noch nie so verliebt….ich…na ja hier von meiner beziehung zu schwärmen ginge zu weit…aber…na ja ich glaube ohne ihn hätte mir was gefehlt…
    Ich ahbe ihn durch meinen Raid kennengelernt…und als sein dad starb habe ich ihm mein beileid ausgepsrochen und mcih entschuldigt sollte ich ihm zu nahe getreten sein, da ich cnihtmal seinen namen weiß…na ja darauf hin sagte er mir wie er heißt und wir lernten uns kennen, dann flog er zu mir (wohnt in österreich ich in hessen) und wir haben uns richtig verlebt….wir sind ein halbes jahr zusammen in den ferien treffen wir uns immer udn dann sind die ganzen ferien wow-frei^^ das ist die schönste zeit für mich mit ihm abend spazieren gehen, film gucken, was trinken gehen….
    Nur das problem ist wennn wir räumlcih getrennt sind
    Er zockt mehr als ich und ist dann total weggetreten…wir unterhalten uns …bzw ich halte monologe und bekommen nur “mhmhmh” als antwort oder gar ncihts….
    das ist es was mich raßend macht….dann sage ich ihm, mach doch mal das scheiß spiel aus und rede richtig mit mir guck mich mal an…(per webcam) und ka…er hat es bis kurz vor shclafen gehen an…schläft manchmal sogar vorm pc ein….ich mache es generell 2-3 stunden vorm schlafen gehen aus um nochmal richtig mit ihm zu reden, oder fern zu gucken oder nochmal kurz mit mami zu quatschen udn eine mit ihr zu rauchen…manchmal verquatsche ich mich und dann meckert er wo cih so lange war….am wochenende mahct er mir ein schltes gewissen wenn cih mal weggehe…größtenteils bleibe ich nur daheim wegen ihm, erstens um mir stress zu ersparen, 2. weil ich auch gerne irgendwie etwas von ihm haben will….nur meienr meinung nach ist er eindeutig süchtig…er macht ncihts anderes als das….ich gucke zb immer dienstags dr hause, würds für keinen raid sausen lassen, ich male an meienr staffelei…na ja beurtzeilt ihr das als objektive…ich denke wenn er hier bei mir wohnen würde…würde ich ihn mit meinem tatendran ( man kann ich aufgedreht und nervig sein) vor die türe zerren^^

  22. BudSpencer
    18. Januar 2009, 16:33 | #22

    @Notschi
    Du schreibst du kannst am WE oft nicht losfahren weil du kein Geld hast. Ist zwar Offtopic aber versuch dir mal vorzustellen wie teuer so eine Party als Mann ist wenn man seine Getränke usw. selber bezahlen muss. Vielleicht bist du da ja anders, aber viele Frauen die ich so kenne sind auf fast schon widerliche Art und Weise schnorrerisch, weshalb ich sie selbstverständlich auch nicht besonders gut kenne :)

    Ist aber allgemein verständlich das man sich gerade wenn man sein Abi macht nicht jedes Wochenende vollknallen kann. Vielen konservativen Leuten und auch Zeitungen wäre dieses aber lieber da sie von ihrer Grundeinstellung her mit Veränderungen ein sehr großes Problem haben.
    Und solche Computerspiele sind halt ein relativ neues Phänomen…

  23. 25. Januar 2009, 13:02 | #23

    Hallo Leute,

    ich habe persönlich keine Probleme mit dem Spiel, aber ich interessiere mich für die Frage, wie Spielesucht entsteht. Deswegen lese ich in allen entsprechenden Foren, englischen und deutschen. Was mich zur Zeit beschäftigt, ist die Frage ob die Verkürzung der Instanzen in WotLK sich generell auf die Spielzeiten auswirkt, oder ob diejenigen, die in der Sucht stecken auf andere Weise im Spiel hängen bleiben?
    Ob ihr mir wohl dazu eure Meingung sagen könntet?
    Kann man annehmen, dass Blizzard die Instanzen verkürzt hat, um den, was Sucht betrifft, schlechten Ruf zu verbessern?

  24. BudSpencer
    26. Januar 2009, 22:05 | #24

    Ich glaube nicht das die Verkürzung der Instanzen darauf zurückzuführen sind…Dürfte eher daran liegen das die Mehrzahl der Spieler lieber solche Instanzen mag die etwas überschaubar sind und in einem zeitlichen Rahmen liegen.

    Eigendlich findest du hier ja schon genug Unterlagen zum Thema Spielsucht. Ich denke das dieses Thema aber psychisch sehr komplex ist und auch mal wieder den Individualitätsfaktor hat, was vereinfachte Pauschalisierungen gänzlich unmöglich macht.

    Die Geschichte, ich kenne da jemanden der spielt das Spiel und der ist süchtig und das ist ganz schlimm und daraus kann man wohl schliessen dass das bei allen Spielern so ähnlich sein muss, habe ich leider auch schon in der Presse gelesen, hust…
    Es ist wirklich traurig das eigendlich angesehene Zeitschriften so einen Müll schreiben, zumal sie damit eine so richtig schöne solide Grundlage schaffen damit der Pöbel dann wieder jemanden hat den er diskriminieren und ausgrenzen kann.

    Von aufgescheuchten Hühnern, ähmmm Eltern und Partnern die aufeinmal anfangen absolut unsüchtige Menschen arg zu bedrängen und sich oftmals wirklich Sorgen um diese machen, ganz zu schweigen…

  25. Wieder_drin
    27. Januar 2009, 08:28 | #25

    @Regine Pfeiffer

    Verkürzung der Instanzen:

    Na ich würd sagen, man macht dann einfach 2 Instanzen statt einer. Weil 2 Instanzen = mehr Items

  26. dennis sapper
    17. März 2009, 17:21 | #26

    schon kras allen genannten faktoren traffen auf mich zu in meiner wow zeit -.-

  27. Schappi
    27. März 2009, 18:33 | #27

    Hallo zusammen,
    hab mir jetzt mal alles durchgelesen!! Rein aus interesse! Ich bin Erzieher leite ein Jugendhaus und höre immer meinen jugendlichen zu wie sie übers spielen reden!
    In der zwischenzeit hab ich auch mit wow angefangen, und es macht spaß! habe aber auch gemerkt wie die programmierer tricks reinarbeiten damit der spieler länger spielt man siehe questreihen mit hoher belohnung!
    Zur sucht muss man sagen, wenn jemand nicht mehr nein sagen kann oder ständig andere dinge die zu tun sind vor sich herschiebt ist man süchtig!!! Die Alkohol Sucht definiert sich so “Wenn eine Person, regelmäßig Alkohol konsomiert, und diese regelmäßigkeit auch nicht aussetzen kann, ist er Süchtig!”
    So viele fragen sich jetzt auch bin ich süchtig°??? Ich kann klar von mir sagen ich bin nicht süchtig ich gehe erst in Teamspeak und freue mich drüber wenn freunde online sind mit denen man lachen kann, es ist nicht das Spiel das süchtig macht sonder die anderen Spieler mit denen man was machen will!

    Mit freundlichen Grüßen
    Big White

  28. Mentalia
    13. Mai 2009, 14:01 | #28

    Hallo,
    ich habe mal zu den Leuten gezählt, die WOW verpöhnten und ich konnte nie nachvollziehen, warum man sowas spielen sollte. Da ich aber ein paar Freunde hatte, die dieses Spiel spielten, machte es mich langsam neugierig was sich dahinter versteckte. Ich las mir erst die WOW- Homepage durch und interessierte mich immmer mehr bis ich es mir selbst installierte. Es faszinierte mich von Anfang an. Da mein Freund nur am Wochenende zu Hause ist zwecks Arbeit und er gerne Computerspiele mit Freunden spielt, habe ich ihn auf die Idee gebracht es auch zu versuchen. Die Idee dahinter war, dass wir etwas gemeinsames unter der Woche tun können und dabei chatten. So hätte man mehr voneinander. Naja mittlerweile spielt er den ganzen Tag nur noch und ich spiele mit, weil ich ihm zeigen möchte, dass ich seine Intressen teile und ich WOW selbst super finde. Aber ich merke immer mehr, dass es viel zu viel wird. Wenn ich kaum noch vor Müdigkeit ausm Bett komme und wir beide uns seit dem langen Spielen immer mehr in den Haaren haben und die körperliche Nähe vernachlässigt wird. Ich habe zwischendurch 2 Monate aufgehört zu spielen, weil die langen Spielzeiten mir das Spiel echt vermiest hatten. Es war super ohne dem Spiel, aber wenn er immer davon redet was er geschafft hat und wie weit er ist, zieht es mich wieder in den Bann. Ich möchte klare Grenzen für unsere Beziehung und gebe dem Spielen vielmals die Schuld, dass wir uns voneinander entfernen psychisch und physisch, denn auch am Wochenende ist spielen angesagt. Wenn er sogar WOW-Gold im RL kauft, geht mir das echt zu weit und ich spreche ihn darauf an, aber er sieht es nicht ein. Wie kann man jemanden es begreiflich machen, auch mal WOW sein zu lassen und sich wieder mehr auf Freunde und Freundin zu konzentrieren, denn ich habe auch immer wieder keine Lust gehabt, aber es zieht mich selbst auch in das Loch wenn ich ihn spielen sehe. Ich habe Angst, dass wir beide süchtig werden oder es sind (?). Ich habe noch diesen Notschalter im Kopf, sonst wäre ich nicht auf dieser Seite, aber ihm fehlt dieser.

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  1. 28. Juni 2005, 14:16 | #1
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