Google will den Kommentarspammern also die Suppe versalzen, indem entsprechend mit rel="nofollow" markierte Links nicht mehr verfolgt werden. Das ist alles einleuchtend und nachvollziebar, und eigentlich keine schlechte Sache.
Der Nachteil ist leider nur, dass auch die “guten” Links nicht verfolgt werden, und damit trifft man die falschen. Eigentlich ist es ja der richtige Ansatz, das Übel bei der Wurzel zu packen und mit der Wurzel auszureissen, und das ist das Googleranking in diesem Fall. Hierbei meine ich aber, das das der falsche Ansatz ist. Kommentarspam wird nicht besser, wenn er nicht von Google gewertet wird. Nein, Kommentarspam gehört erst gar nicht auf die Seiten! Die Kommentare sind dafür da, dass man sich auf den eigentlichen Beitrag bezieht, etwas dazu beiträgt, man sich an der Diskussion beteiligen kann, und nicht damit irgendein dahergelaufener Spammer für irgendetwas anderes Werbung macht. Wie mit Email-Spam, der soll auch schon vorher aussortiert werden, bevor er in die INBOX kommt. Die existierenden Kommentarspamfilter tun doch schon genau dies, sie setzen Schwellwerte für die Anzahl der Links, führen blacklists, vergleichen den Kommentator gegen Listen von bekannten Kommentatoren und einiges mehr, und wenn sie funktionieren, dann wird der Kommentarspam abgewehrt, bevor er überhaupt von Google verfolgt werden kann. Wo es keinen Kommentarspam gibt, da braucht man auch kein rel="nofollow".
Aber Google ruft, alle finden es toll und folgen. Dabei heisst es doch “do not follow“…

3 Kommentare ↓
no nofollow
Just recently I was ranting about rel="nofollow" and just two days later it was introduced in the WordPress-nightlies of 2005-01-21.
OK, here we go: a plugin called no nofollow
It might need to be changed as development goes on, or even…
Das ist wie bei Microschrott: der Marktführer gibt vor und alle folgen.
Naja kann man sehen wie man will.
Weil vielleicht will ich ja auch einfach nicht das google bestimmte externe Links folgt.
Anwendungsbeispiel wäre z.B. Werbung, weil wieso soll ich PR verschenken. Also wenn ich schon die Wahl habe mir aussuchen zu können wem ich PR vererbe dann nutze ich diese Chance auch.
Kommentar schreiben