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Was tun gegen Telefonmarketing?

Immer wieder, wenn ich abends nach Hause komme, findet sich in meiner Anruferliste ein Anruf ohne übertragene Rufnummer. Das war mit ziemlich hoher Wahrscheinlichkeit einer dieser nervigen Telefonmarketer. Manchmal rufen sie auch erst gegen 20 Uhr an, oder man ist zufällig mal zu Hause und geht ans Telefon. Momentan, weil ich gerade nachts arbeite und tagsüber schlafe, ist das natürlich noch unangenehmer als sonst, aber das tut hier nichts zur Sache. Was also tun, wenn man so einen Anruf entgegennimmt?

Die EGBG in den Niederlanden hat einen Verlaufsplan für solche Telefongespräche erstellt, um die Anrufer mit ihren eigenen Mitteln zu schlagen. Davon gibt es auch eine deutsche Version, das Gegenwehrskript (ein Leitfaden, und nicht ein Leitpfaden, wie sie dort schreiben). Ausdrucken und neben das Telefon legen!

(via Netmeier)

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  1. Ruben
    9. September 2004, 19:30 | #1

    Oh, Novitel hat sich bei mir mehrfach mit Bandansagen telefonisch gemeldet, von wegen “wir suchen Mitarbeiter für unser Callcenter etc.”. Daraufhin Datenschutz eingeschaltet, der daraufhin Betriebsprüfung bei Novitel Berlin durchgeführt hat (Lob an den Berliner Datenschutz! Die sind fit). Kürzlich klingelte Novitel dann nochmal vorbei, aber diesmal mit einem echten Menschen am anderen Ende – Mitarbeiter haben die also inzwischen. Und Betriebsprüfung hat offenbar auch nicht so recht gefruchtet.
    Nu ja, die Pest war auch nicht leicht zu besiegen …

    PS. Einen “Zentralregister der Werbewirtschaft”, auf den die einen vertrösten, gibt`s nicht. Dat is Quark wa.

  2. 9. September 2004, 20:14 | #2

    Die schreiben dort vom “Leitpfad”, nicht vom “Leitpfaden”. :-)

  3. leteil
    9. September 2004, 21:52 | #3

    Kann ich bestätigen – gezielt nachfragen und nachfassen hilft (manchmal): wie heißen sie? wie heißt ihre firma? wie ist die telefonnummer? wie heißt ihr vorgesetzter/geschäftsfüher? woher haben sie meine nummer?

  4. 9. September 2004, 22:27 | #4

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    Hash: SHA1

    Martin, sie schreiben beides, einmal Leitpfad, und einmal Leitpfaden.
    —–BEGIN PGP SIGNATURE—–
    Version: GnuPG v1.2.4 (SunOS)

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    VqgAoKAg+qXFajXo1noAXpJO24O8YBdh
    =3n3o
    —–END PGP SIGNATURE—–

  5. 10. September 2004, 07:22 | #5

    Stimmt. Ich leg mich wieder hin.

  6. 10. September 2004, 07:31 | #6

    —–BEGIN PGP SIGNED MESSAGE—–
    Hash: SHA1

    Du gibst so schnell auf? Die Sonne geht auf, ein neuer Tag! Positiv soll… Ach was, ist Wochenende, jetzt!
    —–BEGIN PGP SIGNATURE—–
    Version: GnuPG v1.2.4 (SunOS)

    iEYEARECAAYFAkFBPCwACgkQ/ay4pK+rrYNeaACgvOoc+j6W5Ezy4cAh5DbqoDTt
    vzQAn1P+3BR49svjsm7bfckbUdEbFQdd
    =wv8K
    —–END PGP SIGNATURE—–

  7. Fuchur
    8. Dezember 2005, 18:45 | #7

    Ja. Zentralregister gibt´s wohl nicht, aber ständiges Anrufen mit neugierigen Befragungen. wenn man nicht sofort aufpaßt, haben diese freundlichen Stimmen auch noch was von mir erfahren… Absolut ekelhaft. Aber Auskünfte, die man benötigt um gegen SIE vorzugehen, bekommt man nicht! WEN kann man nur einschalten, damit man diese wahre Pest endlich abschalten kann??? Brauche echt Hilfe!

  8. René
    9. Juni 2006, 10:52 | #8

    Ja ich bin seit 2 Jahren betroffen, seit dem ich meine Studentenwohnung habe rufen immer wieder Werbefirmen für einen “Daniel Schulte” an… Vermutlich füllt der bei allen möglichen Gewinnspielen immer noch seine alte (oder vielleicht diese ausgedachte?) Telefonnummer mit aus, die leider heute meine ist…

    Den Leitfaden werde ich das nächste mal ausprobieren! :-)

  9. Telefonmarketing
    22. Juni 2006, 13:04 | #9

    Das Gegenwehrskript mag lustig erscheinen. Aber mal ehrlich: Wer will sich darauf einlassen. Einfach auflegen, wenn widermal son Fuszzi ein SKL-Los verkaufen will, ist deutlich effektiver

  10. 27. Oktober 2006, 10:01 | #10
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